13.07.2016


Oberweseler Abschlussschüler entlassen


Am 8. Juli war für 85 Oberweseler Abschlussschüler der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus der lang ersehnte Tag gekommen: Sie durften endlich ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen. 25 Schüler erhielten den Abschluss der Berufsreife und 60 Schüler verließen die Schule mit dem Qualifizierten Sekundarabschluss I.

Zum Ablauf der Entlassfeierlichkeiten: Auftakt dieses besonderen Tages war ein besinnlicher ökumenischer Gottesdienst in der Liebfrauenkirche. Im Anschluss daran fanden wie bereits im vergangenen Jahr die offiziellen Feierlichkeiten in der Turnhalle der Elfenley-Grundschule statt, da die Oberweseler Großsporthalle aufgrund der defekten Lüftungsanlage nicht für Veranstaltungen mit über 200 Personen nutzbar ist. Danach gestalteten die vier Abschlussklassen jeweils ganz persönliche Abschlussfeiern im kleinen Kreis, wobei auch die Zeugnisvergabe in diesem individuellen Rahmen erfolgte.

Der offizielle Teil der Entlassfeier wurde von Schulleiter Christoph Vickus eröffnet, der allen Abschlussschülern herzlich zu ihrem Erfolg gratulierte und betonte, dass das Abschiednehmen an diesem Tag keinen Anlass zum Traurigsein gebe sondern vielmehr die Freude über das Erreichte im Vordergrund stehen sollte. Er brachte seine besten Wünsche für den weiteren Lebensweg der 85 frischgebackenen Absolventen zum Ausdruck. Zudem begrüßte er besondere Gäste wie Frau Andrea Hofrath von der Gilányi-Stiftung sowie Margot Hütte vom Förderkreis Oberwesel, die zahlreiche schulische Projekte durch großzügige Zuwendungen unterstützt. Sein besonderer Dank galt außerdem seinem Kollegium, welches er für dessen wertvolle pädagogische Arbeit lobte. Auch für den Entlassjahrgang hatte er viel Lob übrig: Zahlreiche Schüler hatten sich teils sogar außerhalb der Schulzeit für die Integration von Flüchtlingskindern engagiert und sich tatkräftig bei den kürzlich unternommenen sehr gelungenen Verschönerungsarbeiten im Schulgebäude eingebracht.
Im weiteren Verlauf war die sehr kurzweilige Entlassfeier gespickt mit musikalischen Beiträgen des Schulorchesters sowie einzelner Abschlussklassen, beachtlichen sportlichen, tänzerischen und schauspielerischen Darbietungen und einem humorvollen Sketch, der nicht nur Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ sondern auch den Oberweseler Schulalltag treffend parodierte. In ihren kreativen, liebevoll geplanten und einstudierten Aufführungen nutzten die Schüler die Gelegenheit, ihre Schulzeit Revue passieren zu lassen und sich bei ihren Lehren für deren Unterstützung zu bedanken.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung leistungsstarker Schüler aus den einzelnen Klassen. Folgende Schülerinnen und Schüler durften sich über eine Urkunde sowie das Buch „Ein Mädchen allein auf der Flucht der Auschwitz-Überlebenden Eva Szepesi freuen, die kürzlich als Zeitzeugin zu Gast an der Schule war: Elena Krämer (9b), Dominik Hemp (10a), Daniel Greilich (10b) sowie Manon Fleischer (10c).
Zudem wurden weitere Schüler geehrt. Den Buchpreis der Ministerin für Bildung, Frau Dr. Stefanie Hubig, der an Schüler vergeben wird, deren Haltung und Einsatz in der Schule besondere Anerkennung verdient, erhielten André Blatt (9b) und Bastian Stahl (10a). Beide Schüler sind jeweils auch die Klassenbesten.

Auch die Gilányi-Stiftung verlieh wieder eine Auszeichnung an verdiente, engagierte und leistungswillige Schüler. In diesem Jahr teilten sich drei Schülerinnen den Sachpreis im Gesamtwert vom 300 Euro: Beritan Cullu, Anna-Lena Höh und Emily Stein, die sich eigenverantwortlich in der Sprachförderung der Flüchtlingskinder aus Klassenstufe 6 engagierten.
So verabschiedete die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus eine weitere Schülergeneration - und die nächste steht bereits in den Startlöchern. Nach den Sommerferien werden in Oberwesel 55 neue Fünftklässler begrüßt, so viele wie an keiner anderen Realschule plus im Umkreis.

Folgende Schüler haben ihren Abschluss der Berufsreife erhalten:
Iris Bappert, Yannick Bedersdorfer, Samuel Begani, Laura Berndt, André Blatt, Noah Bockius, Luisa Corzilius, Laura Jane Diehn, Kevin Dietrich, Christian Dreier, Alexander Erlenbach, Dimitrij Fomkin, Tia Gosebrink, Victoria Korioth, Larissa Krämer, Elena Krämer, Leon Alexander Mehrlein, Stefanie Meisterling, Florian Merkelbach, Eric Münnig, Ana Karoline Pinheiro, Annabell Rauth, Franka-Josefine Stein, Timo Wandel und Selina Wieß.

Den Qualifizierten Sekundarabschluss I erhielten:
Hannah Bachmann, Liz Belkot, Felix Blüm, Beritan Cullu, Lukas D'Avis, Yannick Daniel, Lea Döhms, Julia Dous, Luca Eisenmenger, Manon Fleischer, Nicole Frantz, Laura Gehlweiler, Jonas Geisler, Jacqueline Görs, Zoe Gras, Daniel Greilich, Mark Günster, Marius Halfer, Sebastian Hanß, Dominik Hemp, Jonas Henzel , Anna-Lena Höh, Clemens Holzmeister, Nico Horn, Kai Hoth, Nijasdurdy Ilyasov, Lukas John , Yussra Kekhia, Keanu Kessler, Lea Kub, Nadine Lambrich, Lisa Laux, Jan Lipkowski, Anna Merscher, Hendrik Mießner, Lea Muders, Svenja Muders, Sebastian Müller, Nico Müller, Moritz Napp, Oliver Neuendorf, Mert Özkaya, Gina Praß, Mara Richarz, Vanessa Schiller, Marie Schmidt, Jonas Schmidt, Johanna Schmidt, David Schmitt, Lorena Schmitt, Niclas Schütze, Jannika Schulze, Nino Schwikowski, Bastian Seibert, Michelle Staaden, Bastian Stahl, Emily Stein, Lina Vaillant und Tom Waldforst.






13.07.2016


Abschlusszelten der etwas anderen Art


Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Manuela Baab und dem Schulleiter Christoph Vickus erlebten 11 Mädchen und 10 Jungen der Klasse 6b der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel einen besonderen Abschluss der zweijährigen Orientierungsstufe.

Durch freundschaftliche Beziehungen erhielt die Klasse 6b die einmalige Gelegenheit in Baumzelten bzw. in einem Tipi zu übernachten und so Natur hautnah zu erleben. Frau Bettina Nostitz  (Teammitglied von Nature Guides) und  Thomas Spahl stellten ihr Privatgrundstück sowie die Zelte samt Ausrüstung zur Verfügung.

Die Begrüßung fand  im „Medizin-Wheel“ in der Tradition nordamerikanischer Indianer statt und wurde von sanften Trommeltönen eingeleitet. Anschließend  bezogen die Kinder in Gruppen von drei bis vier ihre Wunschzelte. Ohne übliche Accessoires wie Feuerzeug und Streichholz lernten sie am späten Nachmittag mit Feuerstahl, Messer, Magnesium und Naturmaterialien (Birkenrinde) ein Schichtfeuer zu entfachen. Stolze Gewinner einer anschließenden Wasserkoch-Challenge waren 3 junge Damen. Gegessen wurden selbstkreierte Pizzen, die in original finnischen Stahlpfannen (Muurikkas) auf großem Feuer gebacken wurden. Wohlgenährt endete der späte Abend mit einer „Talking-Stick-Runde“ im Tipi, bei der jeder eine Geschichte erzählen durfte.
Die laue Sommernacht war kurz; gechillt, erzählt, geschlafen und geträumt wurde in luftiger Höhe in 5 Baumzelten (Tentsile) und im Tipi. Das Feuer loderte die ganze Nacht. Nach dem Frühstück erhielt jeder die Möglichkeit, einen Talking-Stick individuell mit Wolle und Schnitzereien zu gestalten und dabei in symbolischer Form die letzten beiden Schuljahre Revue passieren zu lassen sowie Wünsche für die Zukunft „einzuweben“. Das Ergebnis wurde von den einzelnen Schülern im „Wheel“ gezeigt und kurz erläutert. Dabei galten indianische Gesprächsrituale, die wieder sanft von Trommeltönen untermalt wurden.

Der Wettergott meinte es genau im Zeitfenster von Donnerstagnachmittag bis Freitagmittag gut mit der Klasse. Laut Klassenlehrerin hatten sie es wohl verdient! Müde und zufriedene „Indianer“ wurden von ihren Eltern gegen Mittag rechtzeitig vor dem Unwetter abgeholt.
Der Kostenbeitrag von 10 € / Schüler (210 €) wurde von Nature-Guides als Spende für die „Partnerschule in Ruanda“ zur Verfügung gestellt. Die Versorgung mit Getränken und Essen hat Bettina Nostitz übernommen. Vielen Dank!
Nature-Guides (www.nature-guides.com) ist ein Outdoor-Unternehmen mit Sitz in Lüneburg und Hungenroth. Das Unternehmensziel ist, mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus ihrer digitalen Welt zurück in die Natur zu bringen.

Die Umsetzung des Mottos „Natur aktiv erfahren!“ ist bei diesem Abschlusszelten mit Sicherheit gelungen und wird allen Beteiligten in wunderbarer Erinnerung bleiben.






10.06.2016


Oberweseler Realschule gehört zum Netzwerk


„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, diesen Titel trägt seit Dienstag, 10. Mai 2016, die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel. Für Schulleiter Christoph Vickus ist das nicht nur Auszeichnung, sondern in erster Linie eine Verpflichtung. „Wir setzen uns in unserer Schulgemeinschaft nachhaltig für eine Kultur des wertschätzenden und respektvollen Umgangs miteinander ein sowie für eine Kultur des Friedens durch Menschenrechtsbildung,  Demokratieerziehung und interkulturelles Lernen“, fasste er anlässlich der Verleihung das Leitbild zusammen.

Als 95. Schule in Rheinland-Pfalz erhielt die Oberweseler Realschule das Prädikat. Schule ohne Rassismus ist eine Initiative von Schülern, die sich gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus, für eine tolerante, gewaltfreie und demokratische Gesellschaft engagieren wollen.

Um den Titel zu erhalten, müssen sich mindestens 70 Prozent der Schüler durch ihre Unterschrift zu diesen Grundsätzen bekennen. Sie verpflichten sich zur aktiven Mitgestaltung eines Schulklimas, das Ideologien der Ungleichwertigkeit ächtet und aktiv einschreitet bei Diskriminierung. Konflikte sollen solidarisch gelöst werden.

Hinschauen und Einmischen gehören für Christoph Vickus und sein Lehrerkollegium zum Berufsethos. Er bedankte sich bei Christiane Cronester und Marcel Griesang, die „besonders genau“ hingeschaut und gemeinsam mit der Schülerschaft dem Projekt gegeben und die Menschenrechtserziehung an der Mittelrhein-Realschule vorangetrieben hätten.

Als Schulpate konnte Christof Pies, pensionierter Lehrer aus Kastellaun, der mit seinem Einsatz für Toleranz Generationen von Schülern prägte, gewonnen werden. Er ist Gründungsmitglied und Vorsitzender des Fördervereins Synagoge Laufersweiler. „Seid wachsam gegen jede Form von Intoleranz und Fremdenhass“, lautet sein Appell an die Jugendlichen. Kritisch bewertet er die aktuelle politische Situation in Deutschland. Mehr als 1000 rechtsradikale gewalttätige Übergriffe und Brandanschläge im vergangenen Jahr seien erschreckendes Indiz dafür. Rechtsradikales Denken sei mittlerweile kein gesellschaftliches Phänomen einer Randgruppe, sondern im Alltag und damit auch in vielen Schulen angekommen. „Wir dürfen uns niemals damit abfinden“, mahnte Pies.

Das Motto „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ müsse tief in die Köpfe und tagein tagaus eingeübt, gelernt und gelebt werden. Die Patenschaft versteht Pies als Angebot zur Hilfestellung beim Kampf gegen Rassismus und Unmenschlichkeit.

„Seit mutig, offen Andersdenken gegenüber und habt keine Vorurteile“, wünschte sich Landtagspräsident Joachim Mertes in seinem Grußwort. Courage beginne bereits im Umfeld in der Nachbarschaft. „Hingucken und nicht wegducken“ fordert Mertes von den Jugendlichen.

Als besonderer Gast zur Verleihung der Urkunde und Übergabe eines großen Schildes, das die Schule unübersehbar als Mitglied des Netzwerkes Schule ohne Rassismus ausweist, war Eva Szepesi aus Frankfurt gekommen. Die 83-Jährige gehört zu den wenigen, die Ausschwitz überlebt haben. Elf Jahre alt, flüchtete sie vor den Nazis aus ihrer Heimat Ungarn im April 1944 in die Slowakei. Dort wurde das Kind in seinem Versteck gefunden und nach Ausschwitz gebracht. In dem KZ erlitt das Mädchen unsagbares Leid, Hunger und Krankheit, bis sie von der Sowjetarmee im Mai 1945 befreit wurde. Tief beeindruckt lauschten die Schüler der Schilderung der Zeitzeugin, die zu den wenigen Kinderüberlebenden des Holocaust zählt.


 entnommen aus Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 11.05.2016, Werner Dupuis






10.06.2016


Auf den Spuren von Paul Schneider und seinen Leidensgenossen im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald


Der Name des Hunsrücker Pfarrers Paul Schneider steht wohl wie kaum ein anderer für Zivilcourage und Mut. Schon früh erkannte er die Gefahren, die mit dem Regierungsantritt der Nationalsozialisten verbunden waren. Im Gegensatz zu vielen seiner Priesterkollegen, die zum Teil den Deutschen Christen und ihrer Ideologie folgten, schloss er sich ihnen nicht an sondern verweigerte beharrlich die Gefolgschaft. Dies brachte ihn dann bereits im Jahr 1938 ins neu errichtete Konzentrationslager Buchenwald, nahe der Stadt Goethes und Schillers Weimar. Wer nun glaubte, dass er sich dort im Angesicht von Tyrannei und Mord seinen Peinigern beugen würde, sah sich getäuscht. Selbst unter Höllenqualen im gefürchteten Bunker des Massenmörders Sommer hielt er an seinem Glauben fest. Noch kurz vor seiner Ermordung predigte er für seine auf dem Appellplatz aufgereihten Leidensgenossen.

Diese und weitere Biographien von ehemaligen Lagerinsassen waren es, die Schüler der 10. Klassen der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel zusammen mit ihrem Lehrer Marcel Griesang auf ihrem Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald tief beeindruckten. Nachdem man bereits am Morgen durch einen Bildeinstieg in die Zeit des Lagers eingetaucht war, besuchte man darauf die Orte, wie etwa das ehemalige Krematorium und den darunter befindlichen Folterkeller der SS, die bis heute eine Mahnung an alle sind, die Schrecken und Willkür von damals nicht zu vergessen. Den Schülern wurde mit einem mal klar, was passieren kann, wenn Hass und Vorurteilen freier Lauf gelassen wird.

In einem abschließenden Workshop befassten sich die Schüler noch einmal detailliert mit ausgewählten Biographien ehemaliger Lagerinsassen. Überdies hatten sie die Möglichkeit Quellen zu gewissen Einrichtungen des Lagers, wie etwa dem so gefürchteten Steinbruch, zu durchforsten. Die Ergebnisse ihrer Recherchen, die zum Beispiel in Zeichnungen festgehalten wurden, werden im Rahmen des weiteren Geschichtsunterrichts zu einer Nachbetrachtung der Fahrt dienen.

Die einhellige Meinung auf der Rückfahrt war, dass man gerade in der heutigen Zeit alles dafür tun muss, dass sich ein solch dunkles Kapitel der deutschen Geschichte nicht mehr wiederholen kann.

Einen recht herzlichen Dank gilt es an dieser Stelle der Gilanyi Stiftung aus Simmern und dem Förderkreis Margot Hütte aus Oberwesel auszusprechen, die die Fahrt nach Buchenwald großzügig unterstützt haben.






05.06.2016


Oberweseler Realschüler erkunden London


Erneut war es soweit: 35 Neunt- und Zehntklässler der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel erkundeten zusammen mit den beiden Englischlehrerinnen Nina Hartenfels und Daniela Mauer die britische Hauptstadt. In diesem Jahr fand die Fahrt, die sich mittlerweile zu einer Oberweseler Tradition entwickelt hat, vom 1. bis 5. Mai statt. Mit dem Bus brach die Gruppe am Sonntagabend von Oberwesel aus auf, um die Insel, auf der alles ein bisschen anders läuft als im Rest Europas, unsicher zu machen.

Und sie wurden nicht enttäuscht! Aufgrund des in Großbritannien nachgeholten Maifeiertags blieb der Gruppe der üblicherweise sehr zähe Londoner Berufverkehr am Montagmorgen erspart - beste Voraussetzungen!

Erst einmal wurde das Hotel im Londoner Westen bezogen. Im Anschluss sollten die „Landeier“ auch schon die erste Herausforderung der Großstadt meistern: die Fahrt mit der Tube, der Londoner U-Bahn. Schnell hatten alle begriffen, wie das liebste Fortbewegungsmittel der Londoner funktioniert und nutzen es von nun an fast schon routiniert. Zunächst erkundeten die Jugendlichen mit ihren Lehrerinnen einige wichtige Orientierungspunkte, wie den weltberühmten Piccadilly Circus oder Big Ben. Anschließend verschlug es die Gruppe zur Mittagspause nach Camden Town, wo die Schüler die Zeit nutzten konnten, um auf den bunten Märkten zu stöbern und an den zahlreichen Essenständen exotische Speisen aus aller Welt zu probieren. Zum Abschluss des ersten Tages gab es noch ein ganz besonderes Highlight: Die Fahrt mit dem London Eye, dem berühmten Riesenrad am Themseufer, wobei die Jugendlichen beim beeindruckenden Blick auf die Metropole noch einmal den gelungenen Tag Revue passieren ließen.

Erster Programmpunkt am Dienstag war eine ausführliche Stadtrundfahrt mit einer ortskundigen Londonerin, die Allerlei von ihrer Heimatstadt zu berichten wusste. Eine Sehenswürdigkeit jagte die nächste, sodass die Kameras beim Anblick von Tower Bridge, Buckingham Palace, Royal Albert Hall, Big Ben, Trafalgar Square und Vielem mehr glühten. Zudem durften die Oberweseler erleben, dass es verkehrstechnisch in London wahrhaftig nicht immer so entspannt zugeht wie bei ihrer Ankunft am Vortag. Nach der Stadtrundfahrt hatten die Schüler die Möglichkeit, in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett ihren Idolen aus dem Sport sowie der Film- und Musikbranche näher zu kommen und sogar das ein oder andere Foto zusammen mit dem Lieblingsstar aufzunehmen. Am Abend erwartete sie schließlich noch ein gemeinsames Essen im legendären Hard Rock Cafe, wobei nicht nur die leckeren Burger sondern auch die vielen Ausstellungsstücke, wie Gitarren oder Bühnenoutfits, namhafter Rockgrößen die Schülerherzen höher schlagen ließen. Einige hatten danach jedoch immer noch nicht genug und wollten trotz schwerer Augenlider und bereits plattgelaufener Füße einen Einblick in die kulturelle Vielfalt Londons erhaschen. Diesen bot der abschließende Spaziergang durch Chinatown und Soho, wo die Schüler den milden Frühlingsabend nutzten, um Konzerte verschiedener Straßenmusiker zu genießen.

Der Morgen der Abfahrt stand ganz im Zeichen des britischen Königshauses. Die Gruppe machte sich auf zum Buckingham Palace, um dort die Wachablösezeremonie zu beobachten. Bei strahlendem Sonnenschein verfolgten die Schüler den traditionellen Ablauf und bewunderten die Soldaten in ihrer allseits bekannten Paradeuniform. Besonders begeisterte die Schüler das Können der Kapelle, die auch moderne Popsongs oder Filmmusik zum Besten gab. Der Rest des Tages stand den Schülern zur freien Verfügung, wobei das tolle Wetter viele in die zahlreichen Londoner Parks lockte, sodass bei Abfahrt einige sonnenverbrannte Nasen den Bus bestiegen.

Ein besonderer Dank geht abschließend an der Förderkreis Oberwesel, der wie bereits im Vorjahr durch seine großzügige finanzielle Unterstützung die Fahrt in diesem Rahmen erst ermöglicht hat.






05.06.2016


10 Jahre UNESCO-Projektschule


Am Dienstag, 26. April, gab es an der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel einen guten Grund zum Feiern: Seit nunmehr genau zehn Jahren ist sie anerkannte UNESCO-Projektschule. Um diesen besonderen Tag zu würdigen, fand ein großes Schulfest statt, an dem neben allen Lehrkräften und Schülern auch zahlreiche Gäste und Besucher teilnahmen.

Eröffnet wurde das Schulfest mit einem bunten Bühnenprogramm ab 9.30 Uhr, das mit schwungvollen Musikbeiträgen des Schulorchesters, der Trommelgruppe der Realschule plus sowie einer weiteren Instrumentalgruppe ruandischer Studenten und einem gelungenen Beitrag der Tanz-AG gespickt war. Schulleiter Christoph Vickus eröffnete zunächst die Veranstaltung offiziell, begrüßte alle Gäste und danke für ihre Anwesenheit, bevor der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz, der eigens angereist war, einige Worte an die Schulgemeinschaft richtete. Er lobte die pädagogische Arbeit sowie das Engagement des Kollegiums im Sinne des Leitgedankens der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus als UNESCO-Projektschule und zukünftige „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Auch die Bedeutung der Partnerschaft mit der ruandischen Schule Groupe Scolaire de Bigugu hob er in seiner Ansprache hervor. Ebenso erinnerte er an die vor genau 30 Jahren geschehene nukleare Katastrophe in Tschernobyl und mahnte die heranwachsende Generation an einen verantwortungsvollen Umgang mit unserem Planeten.

In einer Darbietung derjenigen Schülerinnen und Schüler, die im neunten Schuljahr „UNESCO“ als schuleigenes Wahlpflichtfach belegt haben, wurde das Reaktorunglück ebenfalls aufgegriffen. In diesem Zusammenhang fand auch die feierliche Enthüllung des „Baums der Solidarität“ durch Innenminister Roger Lewentz statt, der von nun an als Symbol für Frieden und Hoffnung einen festen Platz auf dem Schulgelände erhält. Die Schulgemeinschaft wählte einen Gingkobaum, der auf der ganzen Welt als Zeichen gegen die atomare Bedrohung gilt.

Ein besonders emotionaler Moment war sicherlich die spontane Ansprache der 16-jährigen Schülerin Yousra Kekhia, die vor zwei Jahren mit ihrer Familie vor dem Krieg in Syrien geflohen war. Sie bedankte sich bei der Schulgemeinschaft für deren Unterstützung in dieser schwierigen Situation und verlieh ihrem Wunsch nach Frieden Nachdruck.

Im Anschluss an das Bühnenprogramm wartete ein breit gefächertes offenes Programm mit zahlreichen Ständen, Workshops, kreativen Aktionen und Ausstellungen auf die Schüler und Besucher. Passend zur UNSECO-Thematik und der neu eingegangenen Partnerschaft mit der Schule Groupe Scolaire de Bigugu stand das Land Ruanda im Zentrum vieler Aktionen. Um die Schulpartnerschaft zu festigen und die Kontakte zwischen deutschen und ruandischen Schülern zu fördern, fand eine Skype-Konferenz statt, bei der die Schüler sich „live“ kennenlernen und gegenseitig Fragen stellen konnten. Sogar einen spontan improvisierten traditionell ruandischen Tanz bekamen die deutschen Schüler dabei zu sehen. Außerdem wurden bei vielen Aktivitäten Spenden gesammelt, um die Partnerschule zu auch finanziell unterstützen zu können. Dies war zum Beispiel beim „Run for Ruanda“ der Fall, wobei die jungen Läufer ihre jeweils durch Sponsorengelder erlaufenen Geldbeträge der Partnerschule zur Verfügung stellten. Auch der „Afrika-Parcours“, durchgeführt von der Aktion Tagwerk, bot allerlei Informationsanreize. Ein weiterer Stand informierte über die Aktion „sozialgenial“, in deren Rahmen die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus ein ehrenamtliches Engagement mit dem örtlichen Seniorenheim eingegangen ist.

Neben wichtigen und ernsten Themen sollte jedoch auch der Spaß nicht zu kurz kommen. So musste man Klassiker wie das Dosenwerfen oder Kinderschminken nicht missen und ausgetobt wurde sich auf der Hüpfburg, beim Spielmobil oder beim sogenannten Cage-Soccer. Das Indoor-Fußballturnier der Oberweseler Kicker gegen Mannschaften des Mainz 05er-Bündnispartners „FC Entchen Bagdad“ zog großes Interesse auf sich. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt, egal ob den Besuchern der Sinn nach Gegrilltem, Kuchen, verschiedenen internationalen Speisen oder vom Schulelternbeirat zubereiteten gesunden Smoothies stand.

Im zweiten Teil des Bühnenprogramms am Mittag sprach schließlich der UNESCO-Schulkoordinator Holger Weißmann. Er eröffnete feierlich eine Art Dauerausstellung im Schulhaus, die im Laufe der letzten Wochen durch engagierte Lehrkräfte ins Leben gerufen worden war. Zahlreiche von Schülern gestaltete Kunstwerke und Informationstafeln, die überall im Schulgebäude zu finden sind, greifen vor allem die aktuelle Flüchtlingsthematik, die mittlerweile auch den Schulalltag in Oberwesel belebt, sowie das Themenfeld Rassismus und den couragierten Umgang damit auf.

Einen weiteren Wortbeitrag steuerte Alois Wiszniewsky, Landeskoordinator der 20 rheinland-pfälzischen UNESCO-Projektschulen, bei. Er betonte, dass die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus den Leitzielen der UNESCO vollends gerecht werde und rief die Schülerschaft dazu auf, das diesjährige Projekttag-Motto „Schau hin, misch dich ein“ weiterwirken zu lassen. Stellvertretend für alle angereisten Delegationen von verschiedenen UNESCO-Projektschulen deutschlandweit richtete zudem das Auguste-Viktoria Gymnasium aus Trier fröhliche Grußworte an die Oberweseler Schulgemeinschaft.

Ein weiteres Highlight des Tages war die Premiere des Schulsongs, von Musiklehrer Christoph Zirfas eigens für die Realschule plus am Mittelrhein komponiert.

Als der UNESCO-Projekttag um 16 Uhr schließlich zu Ende ging, durften sich nicht nur diejenigen, die einen Preis bei der abschließenden Tombola ergattern konnten, als Gewinner fühlen sondern all jene, die an diesem Tag die gelebte Schulgemeinschaft erfahren konnten.






05.06.2016


Der Berg ruft – die 8d der Realschule plus Oberwesel in Ramsau


Ski – heil, Ski – heil, Ski – heil. Ein dreifaches Ski-heil ertönt um kurz vor sechs Uhr morgens am 17. März durch den Bus. Die Mädchen und Jungen verabschieden sich mit diesem unter Skifahrern üblichen Gruß vom Peterbauerhof und treten im komfortablen Reisebus der Firma Geiss-Reisen die Rückreise an. Sie haben zusammen mit ihren Lehrern Claudia Weber, Holger Weißmann und Christoph Vickus eine Woche in der Ramsau am Fuße des Dachsteins verbracht und das Skifahren erlernt. Im Gepäck sind viele unvergessliche Erinnerungen und neue Erfahrungen …

Die Erinnerung an anstrengenden, schweißtreibenden, aber schließlich sehr erfolgreichen Skischulunterricht. Zunächst wurden auf dem Anfängerhügel am Klanglift das Anschnallen der Ski, das Lösen der Bindung, das Bremsen und erstes Kurven im Pflug sowie das Schleppliftfahren erlernt. Doch bald waren die Mühen der ersten Stunden vergessen und alle Schülerinnen und Schüler konnten die blauen Pisten auf der Fageralm und der Planai bewältigen und die Freude an der neuen Bewegung erfahren.

Besonders beeindruckend und deshalb eine weitere bleibende Erinnerung war die Bergkulisse: schneebedeckte Gipfel, strahlender Sonnenschein und stahlblauer Himmel. Genügend Material für eine Schneeballschlacht sorgte bei einer Fackelwanderung für Abwechslung – so etwas ist im Mittelrheintaltal leider selten geworden.

Einen besonderen Platz bei den schönen Erinnerungen nimmt sicher auch die Rodelpartie am Hochwurzen ein. Eine 7 km lange Abfahrt auf Rennrodeln versetzte die in den ultimativen Geschwindigkeitsrausch und sorgte für rote Wangen und kräftigen Appetit.

Unter der Kategorie „Erfahrungen“ lassen sich einige kleine und auch größere Siege der Jugendlichen verbuchen:  Zum Beispiel die eigene Angst zu bewältigen und die Talabfahrt über den schwarzen Zielhang der Weltcupabfahrt zu meistern oder nach einem Sturz wieder Mut zu fassen und es noch einmal zu versuchen. Für viele war es das erste Mal, dass sie ohne Eltern ins Ausland gereist sind und sie haben damit wieder einen kleinen Schritt Richtung Erwachsenwerden getan.

Alle Beteiligten werden sich wohl noch lange an diese Klassenfahrt in die österreichische Steiermark erinnern. Ein besonderer Dank gilt abschließend Frau Margot Hütte vom Förderkreis Oberwesel, die alle diesjährigen Skischullandheimaufenthalte nach Ramsau finanziell tatkräftig unterstützte.






05.06.2016


Vorleseaktion bringt Jung und Alt zusammen


Im Mai 2016 startet eine Zusammenarbeit zwischen dem Pflegezentrum Damscheid und der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel.

Die Klasse 8 c möchte sich gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Daniela Mauer dafür stark machen, dass alte und pflegebedürftige Menschen von der jungen Generation stärker wahrgenommen werden und mehr Berührungspunkte zwischen ihnen schaffen. Daher verbringen die Schülerinnen und Schüler in regelmäßigen Abständen Nachmittage im Pflegezentrum, um den Senioren kurze Geschichten vorzulesen, Gesellschaftsspiele zu spielen oder sich einfach nur mit ihnen zu unterhalten. Nicht nur für die Tagesgäste, die in Damscheid betreut werden, bietet dies eine willkommene Abwechslung. Auch die Jugendlichen, die sich mit großer Begeisterung für dieses Projekt engagieren, profitieren von dieser bereichernden Erfahrung.






05.06.2016


Aktion „Achtung Auto“


Laut quietschende Bremsen und aufgeregte Kinderstimmen auf dem Schulhof der Realschule plus in Oberwesel: Ein Unfall?

Nein, glücklicherweise nicht. Damit sich die Zahl der Unfälle im Straßenverkehr, bei denen Kinder zu Schaden kommen, verringert hat es sich der ADAC zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schülern der fünften Jahrgangsstufe beizubringen, kritische Situationen im alltäg­lichen Straßenverkehr und Unfallgefahren zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren.

Am 8. und 9. Mai 2014 hatten die jüngsten Klassen unserer Schule die Gelegenheit, mit dem ADAC Mittelrhein und ihren Klassenleitern reale Verkehrssituationen handlungsorientiert zu erleben.

Den Kindern wurde der Lehrstoff vor allem durch praktische Übungen und Demonstrationen vermittelt. Sie erlebten den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Brems­weg und lernten so den Anhalteweg von Kraftfahrzeugen besser einzuschätzen.

Viele Kinder unterliegen dem Trugschluss, dass ein Fahrzeug ebenso wie ein Fußgänger einfach sofort stehen bleiben kann.

Um zu erkennen, dass dies nicht stimmt, mussten die Schüler beim Programm „Achtung Auto“ aus vollem Lauf an einer vorgegebenen Stelle bzw. auf ein optisches Zeichen stoppen. Dabei konnten sie die Bedeutung der Formel Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg „erleben“.

Als Mitfahrer im ADAC-Aktions-Auto lernten sie bei einer Vollbremsung die lebens­rettende Bedeutung der ordnungsgemäßen Sicherung im Fahrzeug kennen, denn selbst die beste Knautschzone bei einem Auto hilft nur, wenn die Insassen
ange­schnallt sind! Trotz der allgemeinen Sicherungspflicht für Kinder, die bereits seit 1993 besteht, ist die Zahl der ungesicherten Kinder vor allem auf Kurzstrecken immer noch groß.

Mit dem Appell an die Kinder selbst Verantwortung für ihre Sicherheit im Straßenverkehr zu übernehmen, endete eine interessante und wichtige Veranstaltung.






05.06.2016


Organspende?!- Was habe ich damit zu tun??!

Anlässlich des aktuellen Themengebiets des Religionskurses der Klassenstufe 9 der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel haben sich die Klassen 9b (Jörg May) und die Klasse 9c (Christine Kohl) mit der Fachlehrerin Silke Wuth in den letzten Unterrichtsstunden intensiv mit der Thematik „Organspende“ auseinandergesetzt.

Die Kursteilnehmer diskutierten über ihre jeweilige Meinung zur Organspende und stellten fest, dass dies ein sehr schwieriges Thema ist, über das man nicht einfach hinwegsehen sollte, da es uns alle betreffen kann. Einige Schülerinnen und Schüler hatten sich zuvor bereits der Organspende im Fach Biologie beschäftigt.

Am 14. April 2016 besuchte Herr Wirth aus Bad Salzig, der sich selbst schon intensiv mit diesem Thema auseinander setzten musste, den Religionskurs von Frau Wuth. Er berichtete den Jugendlichen von seiner persönlichen Geschichte, die bei ihnen auf großes Interesse stieß, da Herr Wirth sie natürlich auf einer ganz anderen Ebene vermitteln konnte als es beispielsweise ein Lehrbuch zu leisten vermag. Man transplantierte dem über 70-Jährigen 1996 seine erste Niere, die zweite bekam er 2009. Herr Wirth berichtete, dass sich sein Leben schlagartig änderte, nachdem er nicht mehr zur Dialyse (Blutwäsche) musste. Im Gespräch erzählte er dem Kurs ebenfalls von seinen Ängsten, die er zwischenzeitlich hatte. Auch er hatte sich bevor es damals anfing ihm schlechter zu gehen noch nicht mit der Organspende befasst. Im Verlauf des Gesprächs wurde allen noch einmal mehr klar, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen, da es jeden betreffen kann, ob jung oder alt, gesund oder krank, durch einen Unfall oder eine Krankheit. Darum ist es wichtig, dass die Menschen, die ein gesundes Organ spenden können, dies tun, damit kranke Menschen wie Herr Wirth ihr Leben weiter leben können.  

In einem Organspendeausweis kann man festlegen, ob man nach der ärztlichen Feststellung eines Hirntodes ein Organ oder ein Gewebe spenden möchte, oder nicht beziehungsweise ob man alles oder nur gewisse Organe spenden möchte. Einen solchen Ausweis kann man in den meisten Apotheken erhalten oder im Internet kostenfrei bestellen und ausfüllen.  


Auf folgenden Seiten gelangt man zu den Organspendeausweisen und Info- Material zum Thema:

http://www.bzga.de/themenschwerpunkte/organ-gewebespende/#infos

https://www.organspende-info.de/






02-04.2016


„Ski heil!“ - Die Klasse 8c im Skischullandheim in Ramsau


Am frühen Morgen des 28. Februar startete die Klasse 8c der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus vom Oberweseler Busbahnhof aus in ihre lange geplante und heiß ersehne Klassenfahrt nach Ramsau in Österreich, um dort das Skifahren zu erlernen. Begleitet wurde sie von Schulleiter Christoph Vickus, der Pädagogischen Koordinatorin Claudia Weber sowie ihrer Klassenlehrerin Daniela Mauer. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Lehrkräfte außerdem von Holger Kapell sowie Wolfgang Geiss, der in gewohnt zuverlässiger Manier zudem noch für den sicheren und reibungslosen Bustransport der Gruppe sorgte.

Nachdem schließlich alle wohlbehalten im gemütlichen Peterbauerhof bei Schladming, der der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus seit Jahren als Unterkunft bei Skifreizeiten dient, angekommen waren, wurden zunächst die überaus komfortabeln Zimmer bezogen. Im Anschluss erfolgte noch die individuelle Einstellung der Skibindung in einem Sportgeschäft in Ramsau, damit die Ausrüstung auch startklar für die nächsten Tage war. Das herzhafte, typisch österreichische Dreigangmenü, das am Abend im Peterbauerhof aufgetischt wurde, rundete den Tag perfekt ab, bevor die Schüler in ihre Betten fielen, um ihren Skilehrgang am nächsten Tag ausgeschlafen beginnen zu können.

Am nächsten Morgen stärkte sich die Gruppe zunächst einmal am reichhaltigen Frühstücksbuffet, um kraftvoll in ihren ersten Skitag starten zu können. Immerhin waren alle Achtklässler und auch die Klassenlehrerin blutige Anfänger, denn niemand hatte bisher je auf Skiern gestanden! Das sollte sich jedoch schnell ändern. Am Übungshang in der Ortmitte von Ramsau vermittelten die Skilehrer in Kleingruppen die Grundlagen des Skifahrens und der Liftbenutzung, sodass alle Schüler am Ende des Tages bereits selbstständig und mehr oder weniger elegant den Hang hinunter gleiten konnten. Eine tolle Leistung!

Als Belohnung für ihre Anstrengungen und als Demonstration dessen, was beim Skifahren grundsätzlich alles möglich ist, besuchte die Gruppe nach dem Abendessen das Schneefest am nahen Rittisberg, wo die örtlichen Skischulen sehr eindruckvoll ihr Talent unter Beweis stellten.

Ganz so sicher wie die Profis standen die Schüler am nächsten Tag zwar noch nicht auf den Brettern, jedoch gelangen ihnen bei Skifahren auf der nahegelegenen Planai am Folgetag bereits beachtliche Verbesserungen. Je nach Können erkundeten sie mit ihren Begleitern die unterschiedlichen Pisten und erhielten dabei nach individuellem Bedarf Unterstützung und Hilfestellung. Auch am Mittwoch war die Planai wieder das Ziel der Gruppe, um die neu erlernten Fähigkeiten auf den nun bereits bekannten Pisten festigen und weiter ausbauen zu können.

Eine kleine Pause vom Skifahren aber nicht minder viel Action war am nächsten Tag beim Rodeln auf dem Hochwurzen geboten. Im Affenzahn sausten die Achtklässler durch den Neuschnee auf ihren Schlitten die sieben Kilometer lange Naturrodelbahn hinunter. Ein ganz besonderes Highlight der Fahrt war die abendliche Schneewanderung zur urigen Sonnenalm. Zuerst musste ein leichter Fußmarsch durch die idyllische Natur bewältigt werden, bevor Hüttenwirt Gerhard die Gruppe mit österreichischen Hüttenschmankerln wie flambiertem Kaiserschmarrn verwöhnte und sich allerlei Gaudi einfallen ließ. Nach dem Essen gab es endgültig kein Halten mehr und die Schüler sangen und klatschten gemeinsam auf Tischen und Bänken stehend zur Musik. Dieser unvergessliche Abend fand sein Ende mit einer romantischen Fackelwanderung durch den verschneiten Winterwald.

Am letzten Tag ihrer Reise erwartete die Schüler bei Pulverschnee und knallblauem Himmel das Postkartenidyll der Fargeralm. Dort zeigte sich erneut, wie enorm sich die Skianfänger inzwischen verbessert und welchen Spaß sie mittlerweile am Skifahren gefunden hatten.

Als am frühen Samstagmorgen die Heimfahrt in Richtung Oberwesel angetreten wurde, waren sich alle einig: Diese traumhafte Klassenfahrt wird so schnell niemand vergessen.






02.04.2016


Einer der letzten Zeitzeugen des Holocaust zu Gast an der Realschule plus in Oberwesel


Wer Heinz Hesdörffer sieht, mag auf den ersten Blick nicht glauben, welche Geschichte hinter dem heute 93-jährigen liegt. Um diese Geschichte mit interessierten Schülern zu teilen, begibt er sich noch ab und an in Schulen. So auch nach der Einladung von Geschichtslehrer Marcel Griesang nach Oberwesel.

Im Jahr 1923 wurde Hesdörffer als erster Sohn eines jüdischen Süßwarenfabrikanten in Bad Kreuznach geboren. Aufgewachsen ist er laut seiner Aussage in einem sehr religiösen Elternhaus, bevor er dann auf das Gymnasium an der Stadtmauer in Bad Kreuznach ging. Dort hatte er vor, als fast einziger jüdischer Schüler, sein Abitur zu erlangen. Doch die Machtergreifung der Nazis sollte seinem Vorhaben ein jähes Ende setzen. Bevor man ihn von der Schule verwies war er noch allerlei Schikanen seiner Mitschüler ausgesetzt. So erzählt er den Schülern davon, dass ihn die vielen Hitlerjungen eigentlich nur zum Abschreiben der Hausaufgaben aufsuchten. Ansonsten hatten sie ihren Spaß daran, ihn in den Pausen zunächst in einen Mülleimer zu stellen, um dann tanzend um ihn herum zu springen und „Jud Jud scheiß in die Tut, aber scheiß sie nicht so voll sonst kriegt dein Vater ein Protokoll“ zu singen. Da die Klammern der Nazis, vor allem ab der Reichspogromnacht auf dem Land immer enger wurden, zog Heinz nach Frankfurt. Dort besuchte er noch ein weiteres Jahr eine jüdische Schule, bevor er und sein Bruder Ernst auf einem Kindertransport in die Niederlande flohen. Ihr Plan war, so erzählt er den Schülern weiter, nach kurzer Zeit die Mutter nachzuholen um dann nach Übersee zu fliehen. Diesem Vorhaben, so erzählt Hesdörffer sichtlich berührt, kamen jedoch die Nazis mit ihrem Feldzug im Westen zuvor. Die Mutter sollten die beiden Jungs nicht wiedersehen. Sie wurde bereits 1942 verhaftet und über Fulda ins Vernichtungslager Sobibor gebracht. Dort machten sich die Nazis noch nicht einmal mehr die Mühe, die Ankommenden zu registrieren. Stattdessen führte man die Gasmorde unmittelbar nach Ankunft durch. Ein ähnliches Schicksal ereilte kurz darauf auch seinen Bruder Ernst. Dieser hatte Unterschlupf bei einer Rabbiner Familie gefunden. Als der Rabbiner jedoch verhaftet und nach Auschwitz gebracht worden war, flehte ihn dessen Frau an, sie mit den drei Kindern nicht alleine zu lassen. Obwohl Heinz seinen Bruder davon überzeugen wollte mit ihm abzutauchen, blieb Ernst bei ihr. Kurz darauf wurden sie alle nach Auschwitz gebracht und ermordet. Noch heute, so erzählt Heinz, hört er seinen Bruder in seinen Träumen nach Hilfe schreien.

Nachdem Heinz Hesdörffer lange Zeit unentdeckt von den Nazis in Amsterdam geblieben war, unter anderem hatte er sich in einem der früheren Verstecke der Familie von Anne Frank aufgehalten, wurde er im Jahr 1943 von der Gestapo verhaftet und ins Durchgangslager nach Westerbork gebracht. Dort arbeitete er auf der Krankenstation, was ihm wichtige Kontakte einbrachte. So schaffte er es mit Hilfe dieser zunächst vor dem Transport ins Vernichtungslager nach Auschwitz bewahrt zu werden. Jedoch sollten ihm diese Kontakte im Jahr 1944 nicht mehr weiterhelfen. Man pferchte ihn, der mittlerweile sichtbar abgemagert und entkräftet war, in einen der Viehwaggons mit dem Ziel Auschwitz-Birkenau. Hesdörffer berichtet den Schülern, dass er in diesem Moment kurz davor war seinen Lebensmut zu verlieren, wusste doch ein jeder zu diesem Zeitpunkt schon, dass es von dort kein Zurückkommen mehr geben sollte. In diesem Fall sollten ihm jedoch wie so oft seine vielen Kontakte helfen. Kurz bevor der Zug abfuhr öffnete sich die Waggontür und man rief seinen Namen. Seine Freunde hatten nämlich beim Kommandanten vorgesprochen und den Abtransport ihres Freundes in den sicheren Tod verhindert.

Mit dem Nahen des Kriegsendes intensivierten die Nazis jedoch ihre Mordaktionen. Im Rahmen der allmählichen Auflösung des Lagers Westerbork wurde auch Heinz mit einem Transport weiter in Richtung Osten gebracht. Man brachte ihn zunächst ins Ghetto nach Theresienstadt. Dieses hatte der logistische Organisator des Massenmordes, Adolf Eichmann, als Durchgangslager für die weiter im Osten angesiedelten Vernichtungslager auserkoren. In Theresienstadt, so Hesdörffer, war ein Überleben möglich. Jedoch war die ständige Angst vor dem Weitertransport spürbar. Hesdörffer berichtet den Schülern zu Theresienstadt ebenfalls, dass die Nazis dieses an die Presse als sogenanntes Musterlager verkaufen wollten. Demgemäß wurde sogar unter dem Motto „Hitler schenkt den Juden eine Stadt“ ein Propagandafilm für das internationale Publikum gedreht.

Nach einem relativ kurzen Aufenthalt ging es für Heinz Hesdörffer, wie er zuvor schon befürchtet hatte, auf einen weiteren Transport. Zunächst hatte man noch die Hoffnung nach Deutschland in ein Lager gebracht zu werden. Jedoch sollte sich diese Hoffnung nicht erfüllen. Die unmenschlichen Bedingungen, unter denen der Transport durchgeführt wurde, ließen ihn erahnen, dass es in eines der Todeslager gehen musste. Schon auf dem Weg nach Auschwitz starben viele seiner Leidensgenossen an den kaum auszuhaltenden Strapazen. Im Abteil gab es nur einen Eimer für die Notdurft und der Gestank der Exkremente war kaum auszuhalten. In Auschwitz angekommen entkam Hesdörffer bei der sogenannten Selektion an der Lagerrampe der Gaskammer. Man räumte ihm noch eine Lebensfrist von sechs Monaten ein, nach deren Ablauf er dann ermordet werden sollte. Bereits in Theresienstadt hatte man ihm ein Schreiben mit dem Urteil gegeben, sechs Monate weitere Lagerhaft. Die Begründung lautete „Jude“.

Auschwitz-Birkenau, so Hesdörffer, unterschied sich grundlegend von allem was er zuvor erlebt hatte. Die Bewacher waren grausamer und die Lebensbedingungen menschen-unwürdiger. Man wusste sofort, dass, so hatten es ihm die SS Tyrannen schon bei der Ankunft gesagt, man das Lager nur noch aus dem Schornstein verlassen sollte. Nach sechs nahezu nicht auszuhaltenden Wochen hatte Hesdörffer ein weiteres Mal unsägliches Glück. Zusammen mit 1000 der in seinem Lagerteil untergebrachten Kameraden wurde er von den Nazis für einen Transport nach Schwarzheide in der Nähe von Berlin auserkoren. Die Übrigen rund fünftausend, zumeist jüdischen Häftlinge in seinem Lagerbereich, wurden später in den Gaskammern ermordet.

In Schwarzheide, das ein Außenlager des KZs Sachsenhausen-Oranienburg war, wurde nach vorherigen Bombenangriffen durch die Alliierten Luftstreitkräfte dringend Nachschub an Arbeitern gebraucht. Dazu zogen die Nazis sogar die zum Tode bestimmten jüdischen Häftlinge heran. Hesdörffer sollte in Schwarzheide bis ins Frühjahr 1945 unter ebenfalls menschenverachtenden Umständen inhaftiert bleiben. Als alle schon mit einer baldigen Befreiung durch die russische Armee rechneten, kam jedoch der Befehl, das Lager zu räumen. Nachdem man zunächst ins Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht wurde, mussten sich alle noch im Lager Verbliebenen auf einen der vielen Todesmärsche begeben. Zusammen mit ungefähr vierzigtausend total unterernährten Leidensgenossen trottete Hesdörffer, flankiert von der SS, durch die Gegend um Berlin. Selbst so kurz vor dem Ende versuchte die SS noch ihr Mordwerk zu vollenden. Wer nicht mehr gehen konnte oder sich beim Erledigen der Notdurft zu viel Zeit ließ wurde sofort erschossen. Andere schlangen die wenige verbliebene Nahrung zu schnell runter und verendeten kurz vor der Rettung noch an Bauchkrämpfen. Unter den immer weniger werdenden verbreitete sich die Botschaft, dass ihr Bestimmungort ein Schiff an der Ostsee sein solle, mit dem man sie im Meer versenken wollte. Diesen letzten Schritt konnten die Nazischergen jedoch nicht mehr gehen, da nach einem schier endlosen Martyrium am 2. Mai 1945, Hitler hatte bereits wenige Tage zuvor seinem Dasein durch Selbstmord ein Ende bereitet, die Befreiung durch die Rote Armee erfolgte. Hesdörffer berichtet, dass er zu diesem Zeitpunkt nur noch 35 Kilogramm wog und von Soldaten auf den Jeep gehoben werden musste. Nach einem zweijährigen Aufenthalt zur Genesung in Belgien, verschlug es ihn zu den ihm letzten verbliebenen Verwandten nach Süd-Afrika. Dort baute er sich eine Existenz als Händler für Modeschmuck auf. Im Laufe der Jahre lernte er dort auch seine Frau kennen, die in einem Versteck in Amsterdam ebenfalls die Zeit der Nazis unversehrt überlebt hatte. Süd-Afrika sollte für 55 Jahre seine Heimat bleiben. Als seine Familie jedoch zu Beginn des Jahres 2002 mehrmals überfallen worden war, wurde es ihm zu gefährlich und er entschloss sich zu seinem Sohn nach New York zu ziehen. Da ihm das dortige Klima nicht bekam ging er 2008 zurück nach Deutschland. Dort lebt er bis heute in einem Pflegeheim in Frankfurt. Auf die Frage der Schüler, ob er noch heute in die Synagoge ginge, antwortete er abschließend, dass er nach all den Ereignissen in der Zeit seines Lagermartyriums sowohl der Politik als auch der Religion abgeschworen habe.

Nach einer fast dreistündigen Gesprächsrunde, während der die Schüler Heinz Hesdörffer an den Lippen hingen, gingen sie mit der Erkenntnis, dass sie einer der letzten Gelegenheiten beigewohnt hatten mit einem Überlebenden der dunkelsten Geschichte Deutschlands beigewohnt zu haben. Einhellig war ebenfalls die Meinung darüber, dass man in Zukunft alles dafür tun müsse, dass sich diese Geschichte nicht wiederholt. Gerade diese Erkenntnis scheint in der heutigen Zeit wichtiger denn je.






03.02.2016


Realschule plus Oberwesel stellt sich vor


Am Samstag, den 16. Januar, öffnete die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel ihre Türen für alle interessierten Besucher. Ganz besonders galt das Angebot natürlich Grundschülern, die im kommenden Schuljahr die Klassenstufe 5 der dortigen Orientierungsstufe besuchen möchten, sowie deren Eltern.

Um auf die besonderen Bedürfnisse von Eltern und Grundschülern eingehen zu können, wurden diese jeweils in separaten Kleingruppen von Lehrkräften durch die Schule geführt.

Während den Kleinen in spielerischen Angeboten ein kindgerechter Einblick in das vielfältige Schulleben vermittelt wurde, standen in den Elterngruppen zentrale organisatorische und pädagogische Aspekte im Vordergrund.

Bei der Begrüßung durch die Schulleitung wurde neben allgemeinen Informationen zur kooperativen Realschule auch das Schulprofil umfassend erläutert. Dessen Kernaspekte sind vor allem Medienkompetenz, soziales Verhalten, Schwerpunktschule, Bläserklasse und die UNSECO Projektschule. Davon, dass die Schule sich diese Dinge nicht bloß auf die Fahnen schreibt, sondern sie auch lebt, konnten die Eltern sich anschließend in unterschiedlichen Workshops überzeugen. So wurden beispielsweise die gut ausgestatteten Computerräume sowie der im Rahmen der Ganztagsschule neu eingerichtete Ruheraum besichtigt und die alltägliche Arbeit mit den zahlreichen interaktiven Whiteboards oder der Einsatz der modernen Laptopwagen demonstriert - Dinge, die in Oberwesel mittlerweile nicht mehr aus dem Unterricht wegzudenken sind.

Auch die einzelnen Fachbereiche präsentierten ihre Arbeit äußerst eindrucksvoll. So lösten die Besucher beim Genuss von typisch französischen Crêpes spannende Quizfragen zu Frankreich, schauten den Schülern beim Mikroskopieren über die Schulter und konnten sich bei interessanten und fachkundig durchgeführten Versuchen von den naturwissenschaftlichen Kenntnissen der Schüler überzeugen. Ein Blick in unterschiedliche Klassenräume, ein Ständchen der Bläserklasse, Darbietungen der Tanz-AG sowie des Wahlpflichtfachs Darstellendes Spiel und auch eine leckere Kostprobe vom Können der Schüler des Faches Familienhauswesen in der Lehrküche rundete den Eindruck der Besucher ab. Zusätzlich konnten sich die Gäste in den Pausen auch in der Mensa stärken, wo dank tatkräftiger Unterstützung durch den Schulelternbeirat in reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken bereit stand.

Nach einem rundum gelungenen Tag der offenen Tür freut sich die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel nun auf zahlreiche Anmeldungen für das kommende Schuljahr. Die Anmeldetermine sind von Montag, 15. Februar, bis Freitag, 19. Februar 2016, montags bis donnerstags jeweils von 8.00 - 16.00 Uhr sowie freitags von 8.00 - 13.00 Uhr. Es ist begrüßenswert, wenn die Kinder mit zur Anmeldung kommen.


03.02.2016


Schüler der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel erleben erlebnispädagogische Klassenfahrt auf der 4-Berge-Skischaukel rund um Schladming


23 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b machten sich am Sonntagmorgen, 17. Januar 2016, mit ihrer Klassenlehrerin, Sabine Epstein, und den Sport- und Skilehrern Christoph Vickus und Holger Weißmann auf den Weg in den langersehnten Schnee. Wie in den letzten Jahren unterstützte Holger Kapell die Gruppe tatkräftig. Wolfgang Geiß, der für einen sicheren und unterhaltsamen Transport sorgte, komplettierte das kompetente Team. Nach zehnstündiger Fahrt war der Peterbauerhof bei Schladming erreicht, wo die Herbergsmutter Andrea die angehenden Skifahrer herzlich mit einem leckeren Abendessen empfing.

Nach aufgeregtem Beziehen der Zimmer fielen alle ins Bett, um Kräfte für den kommenden Tag zu sammeln.

Am nächsten Morgen ging es nach einem reichhaltigen Frühstück zunächst zur Ski­bindungseinstellung zum Sport-Ski Willy, einem renommierten Skisportfachgeschäft in Ramsau-Schildlehen. Die ersten Skigewöhnungsübungen auf dem für fast alle Schüler ungewohnten Sportgerät wurden mit viel Begeisterung auf einem leicht abschüssigen Gelände unterhalb des Rittisbergs aufgenommen. Der mittäglichen Stärkung im bäuerlichen Quartier folgte die Einteilung der Skianfänger in differen­zierte Leistungsgruppen am Klanglift, einem Anhängerhügel in Ramsau Ortsmitte. Die Nutzung des Schlepplifts erfreute nicht nur die Schüler, sie trug zur Motivation bei und so stellten sich die Lernerfolge auf kürzeren Carvingski bei allen Lernenden schnell ein.

Nachdem am Montagabend die FIS-Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder thematisiert wurden, wandten die Schüler am folgenden Tag die erlernten Techniken auf der weltbekannten Planai an. Vom 2012 neu erbauten WM-Stadion, in dem die Vorbereitungen für den alpinen Nachtslalom in der kommenden Woche schon auf Hochtouren liefen, beförderten die Umlaufgondeln die Schülergruppe direkt zur Bergstation auf 1.825 m über NN. Ideales Übungsgelände mit anfängergerechten Abfahrtspisten fanden die alpinen Skieinsteiger rund um die Märchenwiese. Bei zweistelligen Minustemperaturen wurde die moderne 8er-Märchenwiese-Sesselliftanlage mit beheizter Sitzfläche zur beliebten Aufstiegshilfe für die gesamte Gruppe. Den Einkehrschwung zur mittäglichen Zeit meisterten alle bravourös in die beliebte Weitmoosalm.

Am Abend des gleichen Tages bot sich den Schülern aus dem Oberen Mittelrheintal ein unterhaltsames Highlight der Klassenfahrt: Die abendliche Fackelwanderung zur urigen Sonnenalm.  Hüttenwirt Gerhard arrangierte wie gewohnt mit kniffligen Geschicklichkeitsspielen, delikatem steirischen Essen und originellen Liedbeiträgen auf seinem Akkordeon den kurzweiligen Hüttenabend.

Ziel der Gruppe am Mittwoch war das Skigebiet Reiteralm, das aufgrund hervorragender Pistenqualität mit dem Internationalen Pistengütesiegel in Gold wirbt. Der Wettergott zeigte sich in der gesamten Woche von seiner winterlichen Seite; überwiegend bei Sonnenschein, aber steten Minustemperaturen stellten sich bei allen Schülern beachtliche Lernerfolge ein, so dass sie sicher auf den Brettern talabwärts glitten.

Am skifreien Donnerstag stand das Schlittenfahren auf dem Programm: Mithilfe der 10er-Kabinenbahn am Hochwurzen erreichten Rodel und Besatzung sicher den Gipfel auf 1.840 m; 700 Höhenmeter wurden anschließend über die sieben Kilometer lange Naturrodelbahn von vielen gleich mehrmals zu zweit oder allein auf den Rennrodeln bezwungen.

Am letzten Skitag fuhr die Gruppe zum östlich gelegenen und höchsten Skiberg der 4-Berge-Skischaukel Schladming, dem Hauser Kaibling. Von dort aus schaukelte die gesamte Gruppe durch den Talkessel zur Planai, wo Schüler wie Lehrer die letzten sportlichen Stunden des Skischullandheimaufenthaltes bei Sonnenschein genossen.

Eine traditionelle Skitaufe und die Prämierung verdienter Schüler wurden ebenfalls von allen Beteiligten mit viel Begeisterung aufgenommen.

Mit vielen neuen Eindrücken, tollen Erlebnissen und dem guten Gefühl, eine harmonische Woche mit der Klasse verbracht zu haben, ging es bei Eisregen und in Begleitung mehrerer Streufahrzeuge am Samstag, 23. Januar, wieder zurück ins heimische Rheintal, wo alle unverletzt und sehnlichst erwartet von ihren Eltern in die Arme geschlossen wurden.

Die Schüler der Parallelklassen 8c und 8d  fiebern mit ihren Begleitern den Skifreizeiten im März schon gespannt entgegen.

Ski heil!






03.02.2016


Nöt söö ämjüüsd in London


Vom 7. bis 11. Dezember machten wir uns auf in die britische Hauptstadt London. Wir, das heißt, die Klasse 10b mit ihrem Klassenlehrer Marcel Griesang und Christiane Cronester, die uns dankenswerterweise begleitete. Mit voller Besatzung fuhren wir zunächst von Oberwesel über Brüssel nach Dünkirchen. Während die Fahrt bis zum Hafen noch ohne Komplikationen ablief, sollte das Schwanken auf der Fähre dann doch den ein oder anderen aus dem Takt bringen. Bei solchen Gelegenheiten haben wohl nur die lokalen Möwen ihren Spaß. Doch eines sei schon hier angemerkt: Die Rückfahrt sollte noch rasanter werden!

Nach gut zweistündiger Überfahrt ging es dann von Dover, nun natürlich auf der „falschen Seite“ der Fahrbahn, in die englische Metropole. Schon bei der gut dreistündigen Fahrt durch den völlig verstopften Speckgürtel Londons konnten die Schüler allerlei Kuriositäten in den an ihnen vorbeifliegenden weihnachtlich geschmückten Häusern und Geschäften erspähen (unter anderem auch den Arbeitsplatz von James Bond, das „Äm Ai süx“, wie unser Busfahrer über Bordfunk mitteilte). Das ließ die Spannung und Erwartung auf die folgenden Tage noch größer werden. Nach Bezug der Zimmer im Palmers Lodge Swiss Cottage, das sich für den Aufenthalt als sehr gute Herberge herausstellen sollte (sieht man vielleicht von dem ein oder anderen Australokanadier ab), begab man sich zugleich auf eine erste Erkundungstour ins Herz der Stadt. Von der Westminster Station nahmen wir den direkten Weg zur Themse, um die Umgebung und das Lichtermeer auf uns wirken zu lassen. Am London Eye konnten die Schüler dann schon erahnen, was am nächsten Tag auf dem „Flug“ mit besagtem Riesenrad auf sie zukommen sollte. Direkt hinter dem London Eye wartete der erste Weihnachtsmarkt auf uns. Die dazugehörige Rollschuhbahn namens street-bump verführte gewisse, schon vorher als dafür begeisterungsfähig auszumachende Aspiranten der feinmotorischen Präszisionsdarbietung dazu, ihre Rollschuhfahrkünste unter Beweis zu stellen und bei den übrigen Fahrern und Zuschauern bleibende, niemals auslöschbare Eindrücke zu hinterlassen.

Am nächsten Tag wartete ein reichhaltiges Programm auf die Schüler. Zunächst erfuhr man auf einer rund dreistündigen Busrundfahrt so einige kuriose Geschichten über London. Unser Busfahrer Heiko war über das große Verkehrsaufkommen, wie er es wohl ausdrücken würde: „Nöt söö ämjüüsd“. Trotz alledem brachte er uns zumindest in die Nähe des weltberühmten Wachsfigurenkabinetts Madam Tussaud’s. Dort bot sich den Schülern die Möglichkeit, Fotos mit Weltstars wie etwa Georg Clooney, Brad Pitt oder auch Michael Jackson zu machen. Überdies konnte man unter anderem die Queen, Angela Merkel oder Actionfiguren wie Hulk bestaunen. Am Abend begaben wir uns alle zum langersehnten „Flug“ mit dem London Eye. Dabei fanden alle Schüler zusammen Platz in einer der 26 Kabinen und konnten so das einmalige Erlebnis, London bei Nacht zu sehen, gemeinsam erleben. Jan wird sogar in Zukunft von sich behaupten können, dass er das 1 : 0 von Borussia Mönchengladbach gegen Manchester City über den Dächern Londons bejubeln konnte. Über das Endergebnis war er, um in der Wortmalerei Heikos zu bleiben, wiederum „nöt söö ämjüüsd“. Am Abend fielen dann alle mehr oder weniger müde ins Bett und verarbeiteten erst einmal die vielen  Eindrücke.

Das royale London sollte am Mittwochmorgen im Mittelpunkt stehen. Bei der Wachablösung am Buckingham Palace bestaunte man zunächst das Prozedere der Wachablösung, um sich dann anschließend mit den beef-eaters ablichten zu lassen. Trotz vollmundiger Versprechungen, den Wachen einen Streich zu spielen, wagte es dann doch niemand, deren Geduld zu testen. Im Natural History Museum konnten die Schüler auf den Spuren Ben Stillers, der bei „Nachts im Museum“ auf Tuchfühlung mit den Exponaten ging, wandeln. Dort gab es Dinosauriermodelle in Lebensgröße, aber auch handwerklich meisterhaft angefertigte Präparate eines Wal oder Löwen zu bestaunen.  Den Rest des Nachmittags hatten die Schüler dann Zeit, sich auf eigene Faust in London fortzubewegen. Eines sei an dieser Stelle schon gesagt: Zu Verspätungen oder größeren Verirrungen im Gewirr der Straßen und Gassen sollte es nicht kommen. So etwas habe ich auf einer Londonfahrt in der Form auch noch nicht erlebt. Daher ziehe ich an dieser Stelle noch einmal den Hut  vor einer solch beeindruckenden Leistung und dem imponierenden Orientierungssinn meiner Schüler. Nachdem alle sich pünktlich wieder am Swiss Cottage eingefunden hatten, ging es abends auf den größten Weihnachtsmarkt Englands in den geschmückten Hyde Park. Auf dem „Winter Wonderland“ konnte man auf Fahrgeschäften wie der „Wilden Maus“ oder anderen actionreicheren Attraktionen wie dem „Free fall tower“ noch einmal so richtig dem Nervenkitzel frönen. Die beiden Lehrpersonen amüsierten sich indessen köstlich am „Ice rink“, indem sie den mehr oder weniger ambitionierten Stehversuchen der lokalen Eiskunstlaufgrößen zuschauten.

Am letzten Tag vor der Heimreise mit unserem  Busfahrer Heikö stand dann der Besuch der weltberühmten Märkte in Camden Town und Notting Hill (Portobello Market) an. Von der Farbenvielfalt und dem zum Teil kuriosen Angebot auf dem Camden Market waren die Schüler sofort fasziniert. Das natürlich der ein oder andere sein Taschengeld umgehend in Reggea-CDs anlegte, war nicht zu erwarten und führte auf lange Sicht natürlich auch zu Ebbe im Portemonnaie. Jedoch wurden auch einige Mitbringsel für die Familien (Christmas Cracker/ candy canes) oder Köstlichkeiten aus aller Herren Länder an den food stands erworben.

Da die Schüler sich zu diesem Zeitpunkt bereits als Londonexperten fühlen konnten, hatten wir in den vorherigen Tagen doch bereits schon tausende  Kilometer zu Fuß und mit der Underground Bahn zurückgelegt, konnten sie den Rest des Tages noch einmal die Gelegenheit nutzen, zu Orten zu fahren, die ihnen besonders gut gefallen hatten. Am Abend dann stand ein früheres Zubettgehen an, um für die Rückfahrt gewappnet zu sein. Nach einem wahnsinnig ausgiebigen Frühstück, für das der amerikanische Hotelrezeptionist wohl die ganze Nacht Vorbereitungen getroffen hatte, fuhren wir - sehr zum Schrecken unseres Busfahrers Heikö - mehr als pünktlich in Richtung Dover ab. Dank dieser früheren Abfahrt erhaschten wir dann auch glücklicherweise die frühere Fähre und freuten uns alle schon über eine womöglich zeitige Rückankunft. Jedoch wurde unsere hoffnungsfrohe Erwartung bereits auf den ersten Kilometern in Frankreich jäh zerstört. Schon kurz nach der Fähre kam es aufgrund eines Unfalls zur Vollsperrung der Autobahn. Bei Brüssel und Aachen ereilte uns dann wiederum ein ähnliches Schicksal, sodass wir nach annähernd 15 Stunden erst in Oberwesel ankamen. Trotz dieser langen Fahrt gilt es jedoch zu sagen, dass die Klassenfahrt ein voller Erfolg war und jeder mit Sicherheit seine eigenen unvergesslichen Eindrücke aus London mitgenommen hat. Dies gilt natürlich auch für Christiane Cronester und mich.  Wobei „jeder“ vielleicht doch nicht so ganz stimmt. Heiko, ja der war vielleicht auch am Ende wieder nöt söö ämjüüsd.






10.01.2016


Mainz-Profis besuchten die Realschule plus Oberwesel


Im Rahmen der Partnerschaft „05er Klassenzimmer“ besuchten zwei Spieler des 1. FSV Mainz 05 die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel. Die gesamte Schulgemeinschaft hatte sich in der Sporthalle versammelt. Das Schulorchester begrüßte die Mainzer Delegation mit dem Einzugslied der Profis, dem „Narhallamarsch“. Schulleiter Christoph Vickus sprach in seiner Begrüßung davon, dass der 1. FSV Mainz 05 wohl wie kein anderer Verein für Toleranz und Respekt stehe. Werte, die auch die Oberweseler UNESCO-Projektschule lebt. Dag Heydecker, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, begrüßte die Partnerschaft und überreichte ein Trikot der 05er. Im Anschluss standen die beiden Profis Fabian Frei und Florian Niederlechner in einer inszenierten Pressekonferenz Rede und Antwort. Bei der abschließenden Autogrammstunde war der Andrang von Schülern und Lehrern groß. Die Realschule hatte sich mit einem selbstgedrehten Video für die Partnerschaft beworben, welches die Mainzer Delegation und Vertreter der Schule danach nochmals in Augenschein nahmen. Für kulinarische Köstlichkeiten hatten die Hauswirtschaftskurse der Reaschule plus gesorgt. Als Bonus stellten die Mainzer zusätzlich 100 Eintrittskarten für die Bundesligapartie gegen den VfB Stuttgart zur Verfügung. Oberwesels Schulleiter wagt einen Blick in die Zukunft: „Wir werden noch viele gemeinsame Aktionen mit Mainz 05 veranstalten. Unsere Laptopklasse war ja bereits in Mainz, um einen Einblick in die Kommunikationsabteilung des Bundesligavereins zu erhalten. Bewerbungstraining, Interviewaktionen und Tischtennis-Meisterschaften sind nur einige Aktionen, die denkbar sind. Ich bin sicher, es wird eine sehr spannende Partnerschaft.“






23.11.2015


Oberweseler Schüler absolvieren Knigge-Training


Kurz vor den Herbstferien kamen alle Abschlussschüler der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel in den besonderen Genuss eines „Schülerknigge“-Kurses. Dieser soll ihnen als Richtschnur für angemessenes und höfliches Verhalten in Situationen dienen, mit denen sie im Kontext ihres bevorstehenden Einstiegs ins Berufsleben konfrontiert sein werden.

Dazu zählen beispielsweise das richtige Verhalten bei der Begrüßung, bei der ersten Kontaktaufnahme mit potentiellen Arbeitsgebern, ob persönlich oder telefonisch, sowie bei Mahlzeiten oder auch der Umgang mit dem Handy im Job.

Jede der fünf Abschlussklassen durfte diese Themen einen Schultag lang unter Leitung des Referenten Uwe Jan Witkowski vertiefend behandeln und erhielt daneben auch ganz allgemeine Hinweise zu gutem Benehmen. Der theoretische Teil des Kurses wurde durch Rollenspiele, bei denen die Schüler sich einbringen und das soeben Gelernte unmittelbar umsetzen konnten, sowie anschauliche Filmsequenzen aufgelockert.

Das „Schülerknigge“-Training wird von der Industrie- und Handelkammer Koblenz angeboten und durchgeführt, welche den Kurs ins Leben rief, nachdem sich Rückmeldungen von Arbeitgebern gehäuft hatten, dass Schulabgänger heutzutage häufig Probleme haben, sich im Arbeitsumfeld angemessen zu benehmen, und es daher zusehends schwieriger wird, geeignete Auszubildende zu finden.

Dass die Oberweseler Abschlussschüler dank des Knigge-Trainings nun wieder ein Stück besser für den Arbeitsmarkt gewappnet sind, verdanken sie auch Frau Margot Hütte, die als Gründerin des Förderkreis Oberwesel den Kurs durch ihre großzügige Unterstützung erst möglich machte.






06.10.2015


Einschulungsfeier der Realschule plus Oberwesel


Mit einer kindgemäßen, feierlichen Andacht begann am 07.09.2015 für 59 neue Schülerinnen und Schüler der Unterricht in der Orientierungsstufe der Realschule plus Oberwesel.

Gemeinsam mit ihren Familien, den zukünftigen Klassenleitungen Alicja Sommer (5a), Thomas Maier (5b) und Christiane Cronester (5c) und dem Schulleitungsteam wurden sie von ihren älteren Mitschülern aus der Klassenstufe 6 begrüßt. Die Schüler der Klasse 6b hatten zusammen mit ihrer Religionslehrerin Alicja Sommer und Friedhelm Wessling eine kleine Andacht vorbereitet, die die Gemeinschaft in einer Schule in den Mittelpunkt stellte. Die neuen Fünftklässler demonstrierten dabei auf der Bühne, dass dazu auch manche Brücke gebaut werden muss. Anschließend überzeugte die Bläserklasse 6a durch ihr musikalisches Können. Die Klasse 6b trug ein Gedicht vor, in dem sie den Schulneulingen versicherte, dass die Oberweseler Lehrer keine Schüler verspeisen und sorgte so für einiges Gelächter. Mit einem Sketch von der Klasse 6c, der auf scherzhafte Art die Wünsche, Hoffnungen und kleinen Ängste unserer „Neuen“ thematisierte, wurde auf die Begrüßung durch den Schulleiter der kooperativen Realschule, Christoph Vickus, übergeleitet. Zusammen mit der Pädagogischen Koordinatorin, Claudia Weber hieß er alle Anwesenden, insbesondere die neuen Fünftklässler, herzlich willkommen. Das Versprechen, gemeinsam mit Eltern, Kindern und Lehrkräften für eine gute Schulzeit in Oberwesel zu sorgen, stand am Ende der Feier. Nach der Klasseneinteilung stiegen auf dem Weg in die neuen Klassenräume bunte Luftballons mit guten Wünschen für die kommende Schulzeit in die Lüfte.  

Ein erstes „Beschnuppern“ in der neuen Klassengemeinschaft erfolgte nun in den jeweiligen Klassenräumen, während die Eltern bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit hatten, sich kennen zu lernen und weitere Informationen durch die Schulleitung zu erhalten.

Die 59 neuen Fünftklässler werden zukünftig in einer rhythmisierten Ganztagsklasse, in einer Bläserklasse mit Ganztags- und Halbtagsschüler und einer Halbtagsklasse geführt.

Berichte Schuljahr 2015/16

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