13.09.2015


Oberweseler Abschlussschüler verabschiedet


Am Freitag, 17. Juli 2015, entließ die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel feierlich 34 Schüler mit dem Abschluss der Berufsreife und 65 Schüler mit dem Qualifizierten Sekundarabschluss I.

Die Feierlichkeiten zum vorläufigen Ende der Schulzeit begannen am Morgen zunächst mit einem gemeinsamen ökumenischen Festgottesdienst in der Oberweseler Liebfrauenkirche, welcher in den letzten Wochen von den Schülern mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Klassen- und Religionslehrer geplant und vorbereitet worden war.

Im Anschluss daran versammelten sich die Abschlussschüler mit ihren Familien und Lehrern in der Sporthalle der Elfenley-Grundschule zur offiziellen Schulentlassfeier. Diese eröffnete Christoph Vickus, Schulleiter der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus, mit einem Zitat von Wilhelm Busch: „Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders als man glaubt“. Zur Erklärung: Ursprünglich war für die Schulentlassfeier ein anderer Rahmen vorgesehen, doch bedingt durch einen Brand in der Oberweseler Großsporthalle vor knapp drei Monaten konnten die Pläne für eine festliche Abendveranstaltung mit gemeinsamem Essen und abendfüllendem Programm in diesem Jahr nicht umgesetzt werden.

Stattdessen durfte nun die Halle der Grundschule genutzt werden und bot allen anfänglichen Widrigkeiten zum Trotz sicherlich einen würdigen Rahmen, um den Schulabschluss gebührend zu begehen. Neben vielfältigen musikalischen Beiträgen aller fünf Abschlussklassen sowie den Abschiedworten des Schulleiters kamen ebenfalls die Vorsitzende des Schulelternbeirates, Kerstin Kasper, sowie vonseiten des Schulträgers, in Vertretung des Landrates, Dietmar Tuldi zu Wort. Auch die beiden Schülersprecher, Noël Gateau und Ann-Kathrin Pilger, nahmen in ihrer anrührenden Rede auf ganz persönliche Art Abschied von der Schulgemeinschaft.

Der Höhepunkt der Feier war wohl die Ehrung derjenigen Schülerinnen und Schüler, die sich im Laufe ihrer Schulzeit in besonderer Weise bewährt hatten. Zunächst einmal durften sich die jeweils Klassenbesten über eine Würdigung ihrer hervorragenden Leistungen freuen. Das waren im Einzelnen: Gideon Schüler (9a), Annika Kapp (9b), Ann-Kathrin Pilger (10a), Lisa Kramb (10b) und Jannik Eich (10c). Des Weiteren erhielten Johanna Schmidt (9a) und Melanie Weiler (10a) den Buchpreis der Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Vera Reiß, die alljährlich eine Absolventin oder einen Abschlussschüler einer allgemeinbildenden Schule würdigt, deren oder dessen Haltung und Einsatz in der Schule besondere Anerkennung verdient. Eine weitere wichtige Auszeichnung, die verliehen wurde, war die der Gilányi-Stiftung, die Schüler ehrte, die sich in besonderem Maße in ihrem Arbeitsverhalten, ihrem sozialen Engagement und ihrem Leistungswillen in der Schulgemeinschaft hervorgetan haben. Dustin Steudel (9b) und Pauline Zenner (10b) bekamen ihren Preis vom anwesenden Vertreter der Gilányi-Stiftung, Klaus Ohnesorge, überreicht.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Schulentlassfeier und die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse im kleinen Kreis, ließen die einzelnen Klassen mit ihren Gästen den gelungenen Tag ganz individuell in verschiedenen Lokalitäten in und um Oberwesel ausklingen.






06.09.2015


Marianne Pfeiffer in den Ruhestand verabschiedet


Nach nunmehr über 40 Dienstjahren, sechs davon an der heutigen Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel, verabschiedete Schulleiter Christoph Vickus die Kollegin Marianne Pfeiffer zum Schuljahresende in einer Feierstunde in den wohlverdienten Ruhestand.

Nach ihrem Studium war Marianne Pfeiffer zunächst 35 Jahre lang an der Grund- und Hauptschule Petersackerhof tätig, bevor sie auf eigenen Wunsch ab 2009 das Oberweseler Lehrerkollegium verstärkte. Neben ihren eigentlichen Fächern, Familienhauswesen, Textiles Gestalten und Bildende Kunst, unterrichtete Frau Pfeiffer über die Jahre zahlreiche weitere Fächer, wie beispielsweise Deutsch, Arbeitslehre oder Erdkunde. Auch auf mehrere Klassenleitungen kann sie zurückblicken.

Der Schulleiter Christoph Vickus dankte ihr für die geleistete pädagogische Arbeit. Auch im Namen des gesamten Kollegiums der Heuss-Adenauer Mittelrhein Realschule plus wünschte er Marianne Pfeiffer von Herzen alles Gute, neue, interessante Aufgabenfelder, die Verwirklichung ihrer Lebensträume und vor allem natürlich Gesundheit.






25.07.2015


Fahrt zum „Dokumentationszentrum – Regierungsbunker“


Die Klassen 9a und 9b der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel besuchten die Dokumentationsstätte Regierungsbunker in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

In einem sehr anschaulichen Vortrag wurde den Schülern die damalige Funktion nahe gebracht. Eine umfangreiche Dokumentation und Originalgegenstände am Originalschauplatz informierten über dieses Kapitel deutscher Geschichte, das Teil eines weltweiten Drohszenarios der damaligen Supermächte in Ost und West war. Ein „Museum zum Erleben und Anfassen“ bedeutet aber nicht nur, dass man an Geschichte hautnah teilhaben kann, sondern auch, dass die Angst vor einem Atomkrieg, die während des „Kalten Krieges“ allgegenwärtig war, für die Klassen fühlbar wurde. Fasziniert von der schnellen Abriegelung im Ernstfall durch tonnenschwere Rolltore, sowie der hohen Anzahl an Arbeitern, die in bestimmten Zeitabschnitten ausgetauscht werden mussten, um die Geheimhaltung gewähren zu können, ging es durch die 200 m Museum. Auch wurde den Schülern bewusst, dass im Ernstfall die Bunkeranlage den weiterentwickelten Atombomben nicht hundertprozentig standgehalten hätte. Eine fiktive Rede der damaligen Bundespräsidenten zum Beginn eines eventuellen „Dritten Weltkrieges“ sorgte für großes Entsetzen – machte aber zugleich den „Ernst der Lage“ bewusst.

Die gesammelten Informationen konnten im Unterricht zum Thema „Kalter Krieg“ genutzt werden. Für die Schüler wurde die Angst eines potentiellen Atomkrieges greifbar. Der ehemalige Regierungsbunker steht für sie heute als Mahnmal.

Insgesamt war es eine gelungene Fahrt, die von der Kulturstiftung Hütte finanziell unterstützt wurde. Hierfür ergeht ein herzliches Dankeschön der beiden Klassen und ihrer Klassenleiter an Frau Margot Hütte.






25.07.2015


Bundesjugendspiele Leichtathletik der Klassen 7 – 9 in Oberwesel


Spannende Wettkämpfe konnte man auch in diesem Jahr wieder bei den Bundesjugendspielen der Klassen 7 - der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus miterleben. Die Teilnehmer maßen sich am 14. Juli 2015 im sportlichen Wettkampf, wobei aber auch die Freude an der Bewegung und der Spaß in der Gruppe nicht zu kurz kamen.

Dabei mussten sich die Schülerinnen und Schüler ihren Dreikampf selbst zusammenstellen, wobei sie zwischen Sprint und Ausdauerwettbewerben sowie zwischen Hochsprung und Weitsprung wählen konnten. Kugelstoß bzw. Ballwurf musste altersmäßig ausgeführt werden.

In der abschließenden Siegerehrung erhielten die ersten Drei jeder Altersklasse Medaillen und kleine Präsente.

Schulsiegerin wurde Gina Praß aus der Klasse 9c, Schulsieger wurde Lukas D‘Avis aus der Klasse 9d.

Die einzelnen Ergebnisse im Überblick






25.07.2015


Schüler erwerben erfolgreich Schwimmabzeichen


Schwimmen zu können ist nicht nur eine lebensrettende Notwendigkeit in unseren Gefilden sondern auch ein Stück Lebensqualität.

15 Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel erhielten nach erfolgreichem Absolvieren eines Anfängerschwimmkurses unter der Leitung der Sportlehrer Denise Stiebitz und Holger Weißmann ihre Schwimmabzeichen „Seepferdchen“. 5 Schüler erlangten sogar das Jugendschwimmabzeichen in Bronze, den Freischwimmer.

Aufgrund der prekären Schwimmbadsituation in der Umgebung ist es der Schule nicht mehr möglich, einen geregelten Schwimmunterricht für alle Kinder anzubieten, sodass seit zwei Jahren ein Mindestmaß an Schwimmfähigkeit nur noch durch einen Anfängerkurs für Nichtschwimmer der fünften Klassen im kleinen Hallenbad der Jugendherberge in Oberwesel gewährleistet werden kann. Kein befriedigender Zustand – weder für die Kinder noch für deren verantwortliche Sportlehrer.

Die Schülerinnen und Schüler nahmen stolz ihre Urkunden und Aufnäher in Empfang. Das Freibad ruft!






25.07.2015


Die Projektgruppe Ruanda


Die Ruanda-Projektgruppe versucht im Unterricht das Ziel zu erreichen, unsere Partnerschule in Ruanda finanziell zu unterstützen und das Projekt durch außerschulische Aktivitäten publik zu machen, damit die gewünschten Ziele erfüllt werden können.

Unsere Ziele sind beispielsweise, dass die Schule Groupe Scolaire BIGUGU in Ruanda neue Zisternen bekommt. Darüber hinaus soll sie mit Baumaterial versorgt werden, um ihre Schulgebäude renovieren zu können. Außerdem möchten wir sie dabei unterstützen, sich neue PCs für die 493 Schüler und Schülerinnen anzuschaffen und so einen Beitrag zu ihrer Schulbildung leisten.

In unserem Projekt haben wir uns mit verschieden Aspekten und Aufgabenfeldern beschäftigt, unter anderem mit Schulen in Ruanda, Landeskunde, Briefe für Ruanda, einer E-Mail an den Direktor, Schulpartnerschaften, Unterstützungsmöglichkeiten oder auch die Vorstellung unserer Schule. Wir haben dazu mehrere PowerPoint Präsentationen erstellt, in denen wir zum Beispiel die Unterschiede zwischen deutschen Schulen und Schulen in Ruanda dargestellt haben. Dabei haben wir festgestellt, dass die Schulen in Ruanda wirtschaftlich und technisch stark benachteiligt sind.






25.07.2015


Stadt Oberwesel bedankt sich bei Schülern für Stadtführung


Schüler der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel entwickelten in den vergangenen eineinhalb Jahren eine multimediale Stadtführung mit ihren Lehrern Denise Stiebitz, Björn Gabelmann und Holger Weißmann durch Oberwesel. Sie ermöglicht es, per Smartphone vor Ort oder von zuhause am PC, die mittelalterliche Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten und ihr Umfeld zu entdecken.

Neben Texten, Fotos und Videos wurde auch eine interaktive Routenplanung erstellt, die ein individuelles Begehen ermöglicht.

Für die geleistete Arbeit bedankte sich Stadtbürgermeister Jürgen Port. „Mit dieser neuen Form der Stadtführung ist Oberwesel, dank des Engagements der Schüler, auch auf diesem Sektor absolut auf der Höhe der Zeit“. Damit es nicht bei Dankesworten allein blieb, wurden Kinder und Lehrer zu einem Ausflug zum Plateau der Loreley eingeladen. Dort durften die 35 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern mehrere von der Stadt und dem Betreiber der Sommerrodelbahn, der Firma Wiegand, gesponserte Freifahrten genießen. Auch ein Picknick hoch über den Fluten des Rheins wurde bezahlt. Die Gruppe genoss den Tag bei herrlichem Sommerwetter.

Die Stadt Oberwesel will in Zukunft die Stadtführung lokal und regional bewerben, um diese großartige und moderne Art der Stadterkundung unter seinen Gästen und Einwohnern publik zu machen.

Das Projekt zeigt wieder einmal die gute Zusammenarbeit und das Interesse am gegenseitigen Miteinander der Stadt Oberwesel und ihrer Schule, auch wenn sie nicht mehr in der Trägerschaft der VG St.Goar-Oberwesel liegt.

Die multimediale Stadtführung ist unter der Internetadresse www.guide.rs-oberwesel.de zu finden.






13.06.2015


Oberweseler Schüler belegen dritten Platz bei den Wald-Jugendspielen


Auch in diesem Jahr hieß es für die Oberweseler Siebtklässler wieder: Auf in den Wald!

Die Schüler der Klassen 7a, b, c und d der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus tauschten für einen Unterrichtstag ihren Klassenraum gegen den Lernort „Wald“ ein. Zusammen mit ihren Biologie- beziehungsweise Klassenlehrerinnen Anke Carius, Silke Wuth, Daniela Mauer und Denise Stiebitz nahmen sie an den Wald-Jugendspielen in Bärenbach teil. Bereits zum 33. Mal wurden diese von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Rheinland-Pfalz e.V. und Landesforsten Rheinland-Pfalz durchgeführt.

Schon im Vorfeld bereiteten alle Klassen im Biologieunterricht die Teilnahme mit dem „Wald-Kunst“-Wettbewerb vor, der mit in die Bepunktung der Wald-Jugendspiele einfließt. Dabei entstanden aus gesammelten Naturmaterialien wunderschöne Arbeiten zum diesjährigen Thema „Lebensraum Wald“.

Am 2. Juni startete die Gruppe schließlich bei trübem Regenwetter in Oberwesel. In Bärenbach angekommen wurde sie von ihren Patenförstern in Empfang genommen. Diese begleiteten die Klassen während des gesamten Tages, erklärten die Aufgaben und beantworteten alle Fragen der Schüler zu Natur, Landschaft und Wald. Das Verständnis und die Begeisterung dafür zu wecken ist das Ziel der Wald-Jugendspiele. Auf einem Parcours wurden im Folgenden an verschiedenen Stationen Wissensaufgaben gestellt, beispielsweise zu Nachhaltigkeit, Waldfunktionen, Waldbäumen und Wildtieren. Dabei konnten die Schüler ihr Wissen aus dem Unterricht anwenden und häufig sogar die volle Punktzahl erzielen. Auch sportliche Übungen und Spiele kamen nicht zu kurz. Dabei bewiesen die Schüler zum Beispiel beim „Holzstapel umräumen“ viel Geschick und vor allem Teamgeist. Nachdem die ersten Stationen bravourös absolviert wurden, packte die Oberweseler Schüler mehr und mehr der Ehrgeiz, eine vordere Platzierung zu erreichen. Auch der Wettergott meinte es fortan gut. Angenehme Temperaturen und Sonnenschein boten ausgezeichnete Rahmenbedingungen für das Gelingen der Spiele. Nach dem Beenden des Parcours verharrten die Oberweseler gespannt bis zur Siegerehrung. Die Wartezeit wurde mit einem gesponserten Mittagessen verkürzt. Schließlich war es soweit: Bei der Preisverleihung konnte die Klasse 7d einen tollen dritten Platz belegen und freute sich über den damit verbundenen Geldbetrag zur Aufbesserung der Klassenkasse. Die glücklichen Gesichter aller Beteiligten auf der Rückfahrt bestätigten einen rundum gelungenen Tag.

Die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel freut sich schon jetzt auf die nächsten Wald-Jugendspiele.






13.06.2015


Unglückliche Finalniederlage trübt die Freude über eine hervorragende Leistung


Am 26. Mai 2015 fuhren zwei motivierte Fußballmannschaften, eine Mädchen- und eine Jungenmannschaft, der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel zusammen mit der Sportlehrerin Denise Stiebitz zu einem großen Schulturnier in Rheinböllen. An diesem Turnier nehmen seit einigen Jahren Schulmannschaften aus dem Bereich zwischen Bad Kreuznach und Koblenz teil. Um den begehrten Pokal und die Ballpreise spielten in diesem Jahr zwölf Jungen- und sieben Mädchenmannschaften.

Obwohl die Jungenmannschaft aus Oberwesel in dieser Zusammensetzung noch nie gespielt hatte, waren die Positionen schnell verteilt und die Mannschaft harmonierte von Anfang an. In der Gruppenphase konnten sie ohne Punktverlust, ohne Gegentor und mit schönen Toren glänzen. Auch im Halbfinale gegen die Schule aus Kirn überzeugte die Abwehr mit Pascal Klippel und Jan Zinnert, die keine Chance der Gegner zuließ, und die Oberweseler Schüler konnten mit einem verdienten 4:0 (Hattrick Ferdaus Ghafury, 4:0 Nicolai Neuendorf) überlegen ins Finale einziehen. Gegen die Schüler aus Bad Münster am Stein/Ebernburg musste Lukas Heisch im Tor zum ersten Mal während des Turniers hinter sich greifen. 0:1! Kaum war Tim Leidig aus dem defensiven Mittelfeld in die Offensive gewechselt, konnte er auch schon mit einem schönen Tor den Ausgleich erzielen. Nach einem Angriff über die schnellen Mittelfeldspieler Niklas Oldach und Tim Junker konnten die Gegner aber mit einem schnell vorgetragenen Konter in der letzten Minute des Finals den Siegtreffer erzielen. Trotz einer hervorragenden Leistung verließ die Mannschaft aus Oberwesel auf Grund der unglücklichen Niederlage im Finale nach fairen Gratulationen das Spielfeld mit enttäuschten Gesichtern.

Mit wesentlich fröhlicheren Gesichtern verließ hingegen die Mädchenmannschaft das Spielfeld, denn die Mädchen traten nicht mit so hohen Erwartungen, dafür aber mit viel Freude gegen den Fußball. Nach einem überlegenen Sieg gegen die Mannschaft aus Rheinböllen (4:0) zu Beginn des Turniers folgte eine knappe und unglückliche 2:3-Niederlage gegen die Schülerinnen aus Kirchberg. Trotz großer Lauf- und Einsatzbereitschaft verloren die Mädchen leider auch das letzte Gruppenspiel und das Platzierungsspiel um Platz 5. Trotz dieser Niederlagen fragten die Schülerinnen aus Oberwesel noch vor der Siegerehrung, wann das nächste Fußballturnier stattfinden würde. Ein deutliches Zeichen dafür, dass sie wirklich Freude am Turnier hatten. Ein sehr schönes Zeichen natürlich!






27.05.2015


Exkursion der Bläserklasse 6 zum Heeresmusikkorps Koblenz


Groß waren bereits die Augen der 20 Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse 6 der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel, als der große Tour-Bus des Heeresmusikkorps Koblenz am Montagmorgen am Busbahnhof zu Oberwesel aufkreuzte, um die erwartungsvolle Schar zum Probenort, der Gneisenau-Kaserne in Koblenz zu transportieren. Initiiert durch einen alten Kontakt von Musiklehrer Thomas Maier und seinem Kollegen Christoph Zirfas startete man zu einer Orchesterexpedition. Bereits auf der Anfahrt erhielten die vorbereiteten Schüler einige interessanten Informationen zum Orchester von dem Nachwuchsbeauftragten HFw Christian Wagenbach. In der Kaserne begrüßte uns OStFw Jürgen Bieker, der ausführlich und informativ die Arbeit der Berufsmusiker darstellte und die erwartungsvollen Nachwuchsmusiker in den großen Probensaal geleitete. Erstaunt waren die Schüler, dass es auch in einem Orchester der Bundeswehr einen „Klassensprecher“ gibt, der zu Beginn der Probe eine Meldung an die Chefin des Heeresmusikkorps, Frau Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe, abgibt. Mindestens genauso erstaunt waren vor allem die Schülerinnen, dass eine Frau das Kommando über die 65 Musiker führt. Aber als die Bläserklasse sich im Orchester verteilte, um bei den Instrumentalisten zu sitzen, die auch ihr Instrument spielen, entdeckten sie auch sieben weitere Soldatinnen. Sehr eindrucksvoll waren auch die Musikstücke, die das symphonische Blasorchester für das aktuelle Konzertprogramm sowie eine CD-Produktion probt. Hier und da konnte man funkelnde Augen und gespitzte Ohren bei den Melodien von Strar Wars oder einem Medley aus Disney-Filmen erkennen. Diese Begeisterung griff auch am Ende Jürgen Bieker auf, der den jungen Musikern weiterhin viel Erfolg, Durchhaltevermögen und Fleiß bei ihrem Hobby Blasmusik wünschte. Vielleicht wurde ja mit dieser Exkursion das Interesse geweckt, aus dieser Kompetenz einmal seinen Broterwerb zu machen oder zumindest dem Instrument lange verbunden zu bleiben.






27.05.2015


Oberweseler Realschüler erkunden London


Dem Ruf der britischen Hauptstadt waren 28 Neunt- und Zehntklässler der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel zusammen mit den beiden Englischlehrerinnen Nina Hartenfels und Daniela Mauer nur allzu gerne gefolgt. In diesem Jahr fand die Fahrt, die sich mittlerweile zu einer Oberweseler Tradition entwickelt hat, vom 10. bis 14. Mai statt. Mit dem Bus brach die Gruppe am Sonntagabend von Oberwesel aus auf, um die Insel, auf der alles ein bisschen anders läuft als im Rest Europas, unsicher zu machen.

Und sie wurden nicht enttäuscht! Als die noch verschlafenen Schüler am frühen Montagmorgen ihre Nasen aus dem Reisebus reckten, nachdem dieser sich zunächst durch den zähen Londoner Berufverkehr gekämpft hatte, wurde sie von für englische Verhältnisse ganz und gar untypischen Wetterverhältnissen begrüßt - strahlender Sonnenschein, der der Gruppe wie auch schon im Vorjahr glücklicherweise während des gesamten Aufenthaltes erhalten bleiben sollte. Erst einmal wurde das Hotel im Londoner Westen bezogen. Im Anschluss sollten die „Landeier“ auch schon die erste Herausforderung der Großstadt meistern: die Fahrt mit der Tube, der Londoner U-Bahn, zum berühmten Piccadilly Circus. Schnell hatten alle begriffen, wie das liebste Fortbewegungsmittel der Londoner funktioniert und nutzen es von nun an fast schon routiniert. Anschließend konnte die Gruppe die Stadt ganz entspannt in Augenschein nehmen und erste Eindrücke sammeln, nämlich bei einer gemütlichen Bootsfahrt auf der Themse. Zum Abschluss des ersten Tages gab es für die Schüler eine besondere Überraschung: Ein Abendessen im legendären Hard Rock Cafe, wobei nicht nur die leckeren Burger sondern auch die vielen Ausstellungsstücke, wie Gitarren oder Bühnenoutfits, namhafter Rockgrößen die Schülerherzen höher schlagen ließen.

Erster Programmpunkt der Gruppe am Dienstag war eine ausführliche Stadtrundfahrt mit einer ortskundigen Londonerin, die Allerlei von ihrer Heimatstadt zu berichten wusste. Eine Sehenswürdigkeit jagte die nächste, sodass die Kameras beim Anblick von Tower Bridge, Buckingham Palace, Royal Albert Hall, Big Ben, Trafalgar Square und Vielem mehr regelrecht glühten. Danach hatten die Schüler die Möglichkeit, in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett ihren Idolen aus dem Sport sowie der Film- und Musikbranche näher zu kommen und sogar das ein oder andere Foto zusammen mit dem Lieblingsstar aufzunehmen. Ein weiteres ganz besonderes Highlight erwartete die Schüler am Abend: Die Fahrt mit dem London Eye, dem berühmten Riesenrad am Themseufer, wobei die Gruppe beim beeindruckenden Blick auf die Metropole noch einmal den gelungenen Tag Revue passieren ließ. Einige hatten danach jedoch immer noch nicht genug und wollten trotz schwerer Augenlieder und bereits plattgelaufener Füße einen Einblick in die kulturelle Vielfalt Londons erhaschen. Diesen bot der abschließende Spaziergang durch Chinatown, wo einige Schüler, die ansonsten eher auf die bekannten Fastfood-Ketten gesetzt hatten, es sich nicht nehmen ließen, die traditionelle Küche auszuprobieren.

Am Abfahrtstag wurde den Schülern und auch den Lehrerinnen bei der Besichtigung des London Dungeons das Fürchten gelehrt. Durch die Darbietungen der Schauspieler konnten sie in die dunkle, gruselige Geschichte Londons rund um Jack the Ripper, Guy Faukes und die Pest eintauchen. Der Rest des Tages stand den Schülern zur freien Verfügung und wurde von den meisten zu einer ausgiebigen Shoppingtour auf der Oxford Street genutzt, weshalb auf der Rückreise, die am frühen Abend angetreten wurde, zahlreiche Einkaufstüten im Bus verstaut werden mussten. Alle waren sich einig, dass die Oberweseler bestimmt nicht zum letzten Mal dem Ruf Londons gefolgt sein werden.

Ein besonderer Dank geht abschließend an der Förderkreis Oberwesel, ohne dessen großzügige finanzielle Unterstützung die Fahrt nicht in dieser Form umsetzbar gewesen wäre.






27.05.2015


Erfolgreiche erste Teilnahme beim Gutenberg-Marathon in Mainz


Müde, aber voller Vorfreude und wahrscheinlich auch mit Aufregung im Bauch machten sich am 10. Mai 2015 fünfzehn Schüler, sechs sehr engagierte Eltern sowie die Lehrer Frau Claudia Weber und Herr Christian Stuhlfauth um kurz vor sechs am Sonntagmorgen auf den Weg nach Mainz. Auf diesen Tag hatten sich die Schüler gemeinsam mit ihren Sportlehrer intensiv vorbereitet, denn zum ersten Mal sollten drei Schülerstaffeln der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel am Gutenberg-Marathon in Mainz teilnehmen.

Im Rahmen der Mainzer Schülerstaffel wird ein Halbmarathon jeweils auf fünf Schüler aufgeteilt, so dass vier Schüler je 4 km laufen müssen und ein Schüler 5 km. Diese Schülerstaffel, die im Rahmen des Gutenberg-Marathons stattfindet, ist die größte Sportveranstaltung für Schüler in Rheinland-Pfalz. In diesem Jahr absolvierten rund 600 Staffeln, also etwa 3000 Schüler, diesen Halbmarathon. Wie unsere Schüler bestätigten - ein ganz besonderes Erlebnis für jeden Teilnehmer!

Stolz das Lauftrikot der Realschule plus Oberwesel trugen bei diesem Wettkampf folgende Schüler: Nadine Welling, Nina D'Avis, Ilka Brück, Nicolai Neuendorf, Jan Zinnert, Niklas Oldach, Marcel Kirchgäßer, Jannik Keßler (alle 7. Klasse), Lea Muders, Anna-Lena Höh, Marius Halfer,  Lukas D'Avis (alle 9. Klasse), Robin Kimpel und Noel Gateau (beide 10. Klasse).

Gerade bei der ersten Teilnahme standen der olympische Gedanke "Dabeisein ist alles!" und der Wunsch des Ankommens im Ziel im Vordergrund! Die guten Laufzeiten sowie die guten Platzierungen in ihren Altersklassen waren eine schöne Zugabe, die bei einigen Schülern aber auch den Trainingseifer und Ehrgeiz für das nächste Jahr geweckt haben.

Besonders deutlich und schön zu beobachten war der Teamgeist, der auch über die einzelnen Staffeln hinaus herrschte. So zogen die stärkeren Läufer die schwächeren und drosselten hierfür auch schon mal ihr eigenes Tempo. Die älteren Schüler suchten auch gemeinsam mit den jüngeren die Mitschüler an den unübersichtlichen Wechselstellen.

Diese Teilnahme hat den Schülern, Eltern und Lehrern so viel Freude bereitet, dass sie nächstes Jahr für die Schülerstaffel in Mainz wieder gerne am Sonntagmorgen früh aufstehen!






27.05.2015


Oberweseler Schüler werden fit für den Straßenverkehr gemacht


Dass der Straßenverkehr mitunter gefährlich sein kann, vor allem, wenn Geschwindigkeiten falsch eingeschätzt werden, durften die Schüler der 5. Jahrgangsstufe der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel am eigenen Leib erleben - natürlich ohne Blessuren. Ein Mitarbeiter des ADAC erläuterte den Fünftklässlern die Zusammenhänge rund um Bremsweg, Reaktionsweg und Anhalteweg. Mit praktischen Übungen konnten die jüngsten Oberweseler Schüler selbst erleben, weshalb man im Straßenverkehr immer die Augen offen halten sollte. Highlight des Tages war eine kontrollierte Vollbremsung bei 30 km/h. Das Sicherheitstraining „Achtung Auto“ kam bei den Schülern gut an und öffnete so manchem die Augen für die Risiken. „Ich hätte nie gedacht, dass wir so lange brauchen, um zu stehen. Wir sind doch gar nicht schnell gefahren“, so Lukas Hüttner aus der Klasse 5c.






27.05.2015


Fast 100 Jahre danach


Fast genau 100 Jahre nach Beginn der Schlacht um Verdun begaben sich Schüler mit ihrem Geschichtslehrer Marcel Griesang an den Ort, der bis heute weit mehr als ein ehemaliges Schlachtfeld darstellt. An diesem ansonsten so idyllischen Flecken Erde standen sich im Jahr 1916 die französische und die kaiserliche Armee gegenüber. Nachdem es in den Vorjahren zu einem zähen und verlustreichen Stellungskrieg gekommen war, versuchte General Falkenhayn durch den Angriff auf die Festung Verdun eine entscheidende Wende herbeizuführen. Dabei hatte man das Angriffsziel mit Bedacht gewählt. Wusste man doch, dass Verdun für die französischen Verteidiger vielmehr als nur ein Netzwerk an Festungen war. Verdun war ein Symbol für Frankreich, das es aus moralischer Sicht für die kämpfenden Soldaten aber auch die kriegsmüde Bevölkerung unter allen Umständen zu halten galt. Mit diesem Wissen startete die deutsche Armee im Februar einen Angriff, der bis dahin seines gleichen suchte. Ziel war es nicht unbedingt die Festung schnellstmöglich zu nehmen, sondern einen lang andauernden Abnutzungskampf zu initiieren. Dabei sollte die französische Armee an den Rand der Erschöpfung getrieben werden, um danach gegen geschwächte Truppen wieder den Marsch nach vorne antreten zu können.

Die anschließende Schlacht forderte auf beiden Seiten einen hohen Blutzoll. Insgesamt fielen auf französischer wie auf deutscher Seite mehr als 100.000 Soldaten. Viele der Männer, die in und um Verdun im Einsatz waren, erlitten grausame Verstümmelungen oder verloren den Verstand. Eine ganze Generation wurde durch die Geschehnisse gezeichnet.  

Im Spätjahr 1916 starteten die Franzosen unterstützt von den Briten, die an der Somme in die Offensive gegangen waren, einen Gegenangriff, der die Deutschen wieder in ihre Ausgangsstellungen zurückdrängen sollte. Im Raum Verdun war jedoch nichts mehr so wie es vor den Angriffen im Frühjahr gewesen war. Viele Ortschaften waren dem Erdboden gleich gemacht worden und die Landschaft ähnelte einem Trümmerfeld. Noch heute kann man die Narben der Geschichte in Form der vielen Granatlöcher oder durch die Furchen der ehemaligen Schützengräben sehen.

Die Schüler waren besonders beeindruckt vom Haus der Gebeine, in dem die Überreste der nicht mehr zu identifizierenden Soldaten von Verdun aufbewahrt werden, und dem davor befindlichen französischen Soldatenfriedhof. Kaum vorstellbar war für sie, in Anbetracht der vielen weißen Kreuze, welches Leid diese Schlacht für jeden Einzelnen, aber auch die Familien gebracht haben mag. Äußerst beklemmend fanden sie auch den Besuch des ehemaligen Forts Thiaumont, von dem aufgrund der heftigen Gefechte, die sich an dieser Stelle zugetragen haben, bis auf wenige Steinreste und Drahtverhaue nichts übrig geblieben war.

Am Ende des Tages fuhren die Schüler tief beeindruckt nach Hause und man war sich darüber einig, dass Verdun nicht nur ein ehemaliges Schlachtfeld des Ersten Weltkriegs ist, sondern vielmehr ein Mahnmal für den Frieden zwischen beiden Ländern und in Europa.






27.05.2015


Auf den Spuren der „Aktion T4“


Am Freitag, 8. Mai, also genau siebzig Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs, begaben sich die Schüler der Klasse 10a zusammen mit ihrem Geschichtslehrer Marcel Griesang auf den Weg in die ehemalige Euthanasieanstalt nach Hadamar. Euthanasie, was so viel heißt wie „sanfter Tod“,  war der zynische Begriff der Nationalsozialisten für die Er-mordung von mehr als 70.000 Menschen allein in den Jahren 1940/41. In Augen der Nazis galt es eine perfekte Volksgemeinschaft zu schaffen, in der man für die Schwachen keinen Raum mehr sah. Demgemäß wurden in sechs Tötungsanstalten ab 1940 alle Menschen die sich in Pflegeheimen befanden, und die unter Krankheiten wie zum Beispiel Epilepsie oder Taubheit litten, mit Hilfe von Gas ermordet. Alleine in der Nervenheilanstalt Hadamar bei Limburg wurden innerhalb knapp eines Jahres 10.000 Menschen ermordet. Der Grund für das plötzliche Ende der Gasmorde war die aufkeimende Unruhe innerhalb des Volkes. Diesem waren die Vorgänge nicht verborgen geblieben. Die grauen Busse, die täglich die Opfer aus den Zwischenanstalten nach Hadamar brachten, galten im Volkslaut als Mordkisten. Auch der aus den Krematorien aufsteigende Rauch, wo über Tag und in der Nacht die Leichen verbrannt wurden, sorgte in der Bevölkerung für Missfallen. Als sich Ende 1941 auch noch die katholische Kirche zu Wort meldete befahl Hitler mündlich die Einstellung der Mordaktionen. Jedoch erfuhren die Schüler auf ihrer Exkursion, dass die Morde damit nicht endeten. Die Nazis vertuschten sie im Zeitraum von 1941 bis 45 vielmehr. Nachdem man die Gaskammer mitsamt ihren Einrichtungen rückgebaut hatte, begann man damit die Patienten durch gezieltes Verhungern lassen oder aber Medikamenten-überdosierungen zu ermorden. Alleine in Hadamar sollte sich die Zahl der Opfer auf mehr als 4.000 belaufen. Überdies wurde in der sogenannten zweiten Mordphase auch die Gruppe der Opfer erweitert. Unter diese fielen nun auch jüdische Mischlingskinder (ein Elternteil war jüdisch) oder erkrankte Zwangsarbeiter.

Besonders schockierend, neben den vielen Einzelschicksalen, fanden die Schüler die Einstellung der Ärzte und des übrigen Anstaltspersonals, das sie in den Nachkriegsprozessen an den Tag legten. Sie zeigten dabei keine Reue und beriefen sich vielmehr auf den Befehl, der sie zu den gezielten Tötungen verpflichtete. Darüber hinaus sahen sie die Ermordung der Patienten in vielen Fällen sogar als Erlösung der Kranken, aber auch ihrer Angehörigen, an.

Am Ende des Tages fuhren die Schüler mit vielen Eindrücken und der Erkenntnis, dass jeder Mensch den anderen achten muss, nach Hause. Ebenfalls erwähnt sei, dass neben der Nachbesprechung der gesammelten Eindrücke in nächster Zeit weitere Recherchen statt-finden werden. So stießen die Schüler auf ein Opfer der Euthanasie aus Oberwesel. In den nächsten Wochen wird man weitere Informationen direkt aus den Archiven in Hadamar erhalten, um das Schicksal besagter Person genauer rekonstruieren zu können. Ziel ist es, diesem ehemaligen Bürger Oberwesels, vor seinem ehemaligen Wohnhaus bei einer möglichen nächsten Stolpersteinverlegung ein sichtbares Andenken zu setzen.






09.04.2015


Hervorragender 2. Platz beim Basketballcup der Schulen


Am Dienstag, 24. März 2015 spielten acht Mannschaften um den Basketball-Goldpokal in der Sporthalle der Realschule plus in Sohren-Büchenbeuren. Es konnten Schülermannschaften des Jahrgangs 2000 und jünger teilnehmen. Es wurde in zwei Gruppen mit je vier Mannschaften gespielt. Die acht teilnehmenden Mannschaften kamen von sieben Schulen aus den Kreisen Bad Kreuznach, Koblenz und Rhein-Hunsrück.

Da die Spiele meist sehr fair ausgetragen wurden, hatte der gut leitende Schiedsrichter Ralph Weiler vom Basketballverband wenig Mühe. Trotzdem ein Lob an ihn, denn er leitete vier Stunden lang alle Spiele des Turniers.

In den Gruppenspielen gab es überwiegend klare Ergebnisse. In Gruppe 2 setzte sich Oberwesel mit drei Siegen vor der Schule aus Sohren mit zwei Siegen durch. In der Gruppe zwei konnten sich die Schüler der Goethe Schule deutlich durchsetzen. Nur der zweite Platz zwischen IGS Emmelshausen und der KGS Kirchberg war umkämpft. Doch Emmelshausen setzte sich gegen Kirchberg und Sohren II jeweils knapp durch und konnte somit ins Halbfinale einziehen.

Das Platzierungsspiel um Platz 7 gewann die RS plus Simmern gegen die zweite Vertretung aus Sohren. Den Platz 5 konnte die KGS Kirchberg mit einem Sieg gegen die IGS aus Bad Kreuznach erspielen.

Im Halbfinale trafen die Goethe Basketballer auf Sohren-Büchenbeuren. Dieses Spiel gewannen die Schüler aus Koblenz souverän. Damit war es klar, dass es einen neuen Turniersieger geben wird. Im zweiten Halbfinale setzte sich die RS plus aus Oberwesel gegen die IGS aus Emmelshausen durch. Den dritten Platz konnten dann die Schüler der IGS Emmelshausen mit einem knappen Sieg gegen die Schüler der RS plus Sohren-Büchenbeuren erringen.

Im Endspiel setzten sich die überzeugend aufspielenden Schüler von der Goethe Schule aus Koblenz gegen die Oberweseler Jungs durch. Der verdiente Turniersieger hatte nicht nur alle Spiele gewonnen, sondern konnte auch mit guten Szenen auf dem Basketballfeld glänzen.  

Sven Miedreich organisierte als Lehrer der Schule Sohren-Büchenbeuren die Bereitstellung der tollen Halle und die gute Verpflegung durch die Schüler des Wahlpflichtfaches Hauswirtschaft.

Bei der Siegerehrung erhielten alle Schüler Einzelurkunden von der Sparkasse und die Schulen Mannschaftsurkunden von der Volksbank. Durch den Sportfachberater Patric Muders wurden noch die Ballpreise für die vier ersten Mannschaften übergeben. Der Siegergoldpokal wurde von der ADD gestiftet und der Siegerballpreis vom Basketballverband Rheinland.






09.04.2015


Schüler der Mittelrhein-Realschule plus besuchen ein U17-Fußballländerspiel


Am Montag, 23. März machten sich 46 Schüler und zwei Lehrer mit dem Busunternehmen Vogts Reisen auf den Weg nach Marburg zu einem Fußballjuniorenländerspiel der U17 gegen die Ukraine. Die Idee ist bei den teilnehmenden Schülern des DFB-Juniorcoaches entstanden. Ein „normales“ Bundesligaspiel haben schon viele Schüler besucht, jedoch ein Länderspiel der kommenden Bundesligafußballer noch nicht. Da die U17 ihr zweites Qualifikationsturnier in Marburg und Wetzlar gegen die Mannschaften der Slowakei, Ukraine und Italien austrug, gab es die Möglichkeit ein Spiel zu besuchen. Die Spieler der U17 gehören alle dem Jahrgang 1998 an und haben somit ein ähnliches Alter, wie die Schüler. Nach der gut zweistündigen Fahrt konnten die Schüler zum Teil auf Sitzplätzen das Spiel verfolgen. Vor dem Spiel wurden die beiden Nationalhymnen abgespielt, was der Veranstaltung einen besonderen Rahmen verlieh. Der gesamte Aufwand eines Juniorenländerspiels mit Nationalhymne, Fahnenträger, Balljungen, Schiedsrichter aus Irland, … ist enorm und ähnelt dem eines A-Länderspiels. Der größte Anteil der über 3000 Zuschauer stellten Schülergruppen. Ebenso auffällig sind die Eltern und Verwandten der Spieler auf der Tribüne und die Scouts, die die Talente für Vereine oder Agenturen sichten. Die Spieler in diesem Jahrgang gehören allen Bundesligavereinen an und spielen in der Juniorenbundesliga. Das Spiel begann mit einer sehr aktiven deutschen Mannschaf, die versuchte ihre Torchancen gegen aggressiv verteidigende Ukrainer zu erspielen. Das 1:0 resultierte dann aus einem herrlich direkt verwandelten Freistoß von Felix Passlack von Borussia Dortmund. Dieser war auch der auffälligste Spieler und war auch schon in diesem Winter mit im Trainingslager der Profimannschaft von Borussia Dortmund. Nach diesem Tor in der 12. Minute verflachte die Partie. In der zweiten Hälfte erzielten die deutschen Nachwuchsspieler noch zwei schöne Tore, ohne jedoch spielerisch zu überzeugen. Mit diesem Sieg und der geschafften Qualifikation für die Europameisterschaft der U17-Junioren in Bulgarien konnten wir entspannt und zeitig die Rückreise antreten.






26.02.2015


Skischullandheimaufenthalt der Klasse 8c nach Ramsau am Dachstein


Hatten sich die Eltern - noch scheinbar vor Kurzem (in Klassenstufe 6) - einstimmig für die erlebnispädagogische Klassenfahrt nach Ramsau ausgesprochen, so schien seit dieser Entscheidung die Zeit wie im Flug vergangen zu sein.

Das lange Warten war endlich vorbei! Nicht noch einmal schlafen! - Es ging los! - Und zwar am 11. Januar des neuen Jahres!

Sonntagmorgen - 6.30 Uhr - Busbahnhof Oberwesel. Während die hilfsbereite Elternschaft begeistert und voller Vorfreude für die Kinder zur Verabschiedung bereitstand, luden 29 müde und verschlafene, aber dennoch glückliche Gesichter gemeinsam mit den Lehrern Holger Weißmann, Denise Stiebitz, Christine Kohl und dem ehemaligen Schulelternsprecher Holger Kapell Ski, Skischuhe, Helme, Stöcke, Skibrillen, Taschen und Koffer in den mit TV und überaus gutgelauntem Fahrer Wolfgang Geiss ausgestatteten Bus.

Nach kaum fünfminütiger Fahrtzeit hörte man es bereits rascheln und knuspern, das erste Frühstück begann. Es fehlte an nichts!

Kaum zu glauben: Wir waren endlich im langersehnten Schnee angekommen!

Nachdem die Schüler kurz Zeit hatten, sich mit ihren hochwertig ausgestatteten Zimmern und dem neumodischen Bauernhof vertraut zu machen, überraschte uns die Wirtin auch schon mit dem ersten überaus reichlichen und herrlich duftenden Abendessen. Die Schüler genossen beigeistert das Drei-Gänge-Menü, schließlich warteten fünf anstrengende Skitage auf uns, dazu musste man ordentlich gestärkt sein.

Montagmorgen: 8.30 Uhr. 29 Schülerinnen und Schüler saßen, kaum wiederzuerkennen durch Nasen und Münder verdeckende Sturmhauben, im Eskimo-Look abenteuerbereit im Bus. Der von Holger Weißmann angesagte Leitspruch „Ski heil! Ski heil! Ski heil!“ durfte zum Gelingen eines Skitages nicht fehlen! Nach einem kurzen Versuch auf dem Übungshang sollte die wunderschöne hoch oben gelegene Schneelandschaft nicht länger auf uns warten.

Gemeinsam sind wir stark! Dies zeigte sich wie selbstverständlich in der Klasse 8c, denn obwohl wir die Pistenregeln nur theoretisch gelernt hatten, so zeigte sich in der Praxis deren professionelle Umsetzung. Wir passten gegenseitig auf uns auf, wir halfen uns, wir motivierten uns, wir munterten uns auf. Wenn auch der ein oder andere am nächsten Morgen mit ein paar blauen Flecken und etwas Muskelkater aus dem Bett steigen musste und dieser oder jener nach dem zweiten Tag aufgrund einsetzender Erschöpfung durch die ungewohnten Bewegungen einer etwas größeren Motivation bedurfte, so strahlten dennoch 34 Gesichter voller Erwartung in 1500 m Höhe in glitzerndem Pulverschnee bei herrlichem Sonnenschein und royalblauem Himmel. Das Wetter hätte besser nicht sein können!

Am vierten Tag ließen wir das Skifahren ruhen, denn Rodeln stand auf dem Programm. Paarweise fuhren wir mit relativ hohem Tempo und spektakulären Überholversuchen die sieben Kilometer lange Strecke hinunter. Das war anstrengender als zuvor gedacht, denn während der Hintermann stets zum Bremsen bereit und gleichzeitig lenken musste, so lag die Aufgabe des Vordermanns in der unterstützenden Lenkung des modernen Holzschlittens. Auch dieser Tag war für uns alle erlebnisreich und ließ uns abenteuergesättigt ins Bett fallen.

Während wenige Schüler am nächsten Spätnachmittag die Frage diskutierten, wieso Erwachsene eigentlich gerne wandern und was daran wunderschön sein soll, so wurden auch diese Zweifel bei unserer Nachtwanderung ausgelöscht. Ausgestattet mit Fackeln und festem Schuhwerk begannen wir eine idyllische Wanderung in dem dämmernden Licht der im Sonnenuntergang liegenden Schneelandschaft. Ziel war eine romantische abgelegene Hütte, in der uns ein sogenannter Hüttenabend versprochen wurde. Kaum einer hatte eine Vorstellung, was uns dort erwarten würde – alle wurden überrascht!

Nach einer geselligen und humorvollen Begrüßung durch den Hüttenwirt ging der Abend mit großen Schritten voran. Nachdem wir mit einem überaus leckeren deftigen Vier-Gänge-Menü unseren Hunger stillen konnten, ließ der quirlige Hüttenwirt einer eventuell aufkommenden Müdigkeit keine Chance. Zu einem Trinkspiel mit kleinen „Schnäpschen“ in Form von Skiwasser sangen Schüler, Lehrer und Begleitpersonen zu der musikalischen Untermalung seiner Ziehharmonika und alle tanzten ausgelassen bis in die späten Abendstunden.

Kaum waren wir in Österreich angekommen, war leider der letzte Tag schon angebrochen. Obwohl viele Schüler zu Beginn der Klassenfahrt  noch nie auf Ski standen, hatten einige von ihnen derartige Fortschritte gemacht, dass sie motiviert genug waren, ihre Herausforderung in einer schwarzen Piste zu sehen.

Heil im Tal angekommen traten wir samstags unsere Heimreise an. Auf die Frage der Begleitpersonen, was man hätte an unserem Aufenthalt ändern oder verbessern können, antworteten die Schüler einstimmig: „Wir hätten länger bleiben sollen!“.

Ein größeres Kompliment an diese Klassenfahrt hätte sich keiner wünschen können!






26.02.2015


Realschule plus Oberwesel präsentiert sich von ihrer schönsten Seite


Am Samstag, den 10. Januar, öffnete die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel ihre Türen für alle interessierten Besucher. Ganz besonders galt das Angebot natürlich Grundschülern, die im kommenden Schuljahr die Klassenstufe 5 der dortigen Orientierungsstufe besuchen möchten, und deren Eltern.

Um auf die besonderen Bedürfnisse von Eltern und Grundschülern eingehen zu können, wurden diese jeweils in separaten Kleingruppen von Lehrkräften durch die Schule geführt.

Während den Kleinen in spielerischen Angeboten ein kindgerechter Einblick in das vielfältige Schulleben vermittelt wurde, standen in den Elterngruppen zentrale organisatorische und pädagogische Aspekte im Vordergrund.

Bei der Begrüßung durch die Schulleitung wurde neben allgemeinen Informationen zur kooperativen Realschule auch das Schulprofil umfassend erläutert. Dessen Kernaspekte sind vor allem Medienkompetenz, soziales Verhalten, Schwerpunktschule, Bläserklasse und die UNESCO-Projektschule. Davon, dass die Schule sich diese Dinge nicht bloß auf die Fahnen schreibt, sondern sie auch lebt, konnten die Eltern sich anschließend in unterschiedlichen Workshops überzeugen. So wurden beispielsweise die gut ausgestatteten Computerräume besichtigt und die alltägliche Arbeit mit den zahlreichen interaktiven Whiteboards oder der Einsatz der modernen Laptopwagen demonstriert - Dinge, die in Oberwesel mittlerweile nicht mehr aus dem Unterricht wegzudenken sind. Ebenso erhielten die Gäste einen Eindruck von der Arbeit der Streitschlichter, der Schulsozialarbeit sowie vom SYLT-Projekt (Systematisches Lernkompetenztraining), das zum Beispiel einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Unterrichtskommunikation sowie der Methoden- und Sozialkompetenz der Schüler leistet.

Auch die einzelnen Fachbereiche präsentierten ihre Arbeit äußerst eindrucksvoll. So lösten die Besucher beim Genuss von typisch französischen Crêpes spannende Quizfragen zu Frankreich, schauten den Schülern beim Mikroskopieren über die Schulter und konnten sich bei interessanten und fachkundig durchgeführten Versuchen von den naturwissenschaftlichen Kenntnissen der Schüler überzeugen. Ein Blick in unterschiedliche Klassenräume, ein Ständchen der Bläserklasse sowie eine leckere Kostprobe vom Können der Schüler des Faches Familienhauswesen in der Lehrküche rundete den Eindruck der Besucher ab. Zusätzlich konnten sich die Gäste in den Pausen auch in der Mensa stärken, wo dank tatkräftiger Unterstützung durch den Schulelternbeirat in reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken bereit stand.

Nach einem rundum gelungenen Tag der offenen Tür freut sich die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel nun auf zahlreiche Anmeldungen für das kommende Schuljahr. Die Anmeldetermine sind von Mittwoch, 18. Februar, bis Freitag, 27. Februar 2015, montags bis donnerstags jeweils von 8.00 - 16.00 Uhr sowie freitags von 8.00 - 13.00 Uhr. Es ist begrüßenswert, wenn die Kinder mit zur Anmeldung kommen.






04.01.2015


Oberweseler Tanzschüler schwangen das Tanzbein


Wer glaubt, dass Standardtänze bei jungen Leuten aus der Mode gekommen seien, konnte sich am 29.11.2014 vom Gegenteil überzeugen. 30 Neuntklässler der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel tauschten anlässlich des diesjährigen Abschlussballes des Tanzkurses Jeans und T-Shirt gegen elegante Abendgarderobe aus und stellten in der festlich geschmückten Rheinhöhenhalle in Dellhofen vor ihren Eltern sowie Klassenlehrerinnen eindrucksvoll unter Beweis stellen, was sie in den vergangenen Wochen in Punkto Standardtänze alles lernen durften.

An insgesamt acht Nachmittagen hatten die Jugendlichen unter Anleitung von Marc Daumas von der Tanzschule am Schloss aus Neuwied an ihrem tänzerischen Können gefeilt – und das Ergebnis konnte sich wahrlich sehen lassen! Dass die jungen Tänzer echte Freude am Tanzen gefunden hatten, war für die begeisterten Betrachter ganz offensichtlich und auch der Tanz-Lehrer zeigte sich hoch zufrieden mit seinen Schützlingen. Bei Walzer, Discofox und Co. machten jedoch nicht nur die Schülerinnen und Schüler eine gute Figur, auch Eltern und Lehrer wagten sich nach Abschluss des offiziellen Programms auf das Parkett, sodass die Stimmung in der Rheinhöhenhalle im Laufe des Abends immer ausgelassener wurde. Zur angenehmen Atmosphäre konnte auch die Bewirtung durch engagierte Eltern des Schulelternbeirats beitragen, ohne deren großen Einsatz der Abend bestimmt kein solch großer Erfolg gewesen wäre.






04.01.2015


Menschenrechte – Schüler engagieren sich


Im Rahmen der Menschrechtsbildung im Wahlpflichtfach UNESCO erörterten Schüler der 9. Klassen der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel anlässlich des internationalen Menschenrechtstages am 10. Dezember einige bewegende Fälle, die Amnesty International in seinem Briefmarathon 2014 veröffentlichte.

Besonders ergriffen waren die Schüler vom Fall eines Jungen aus Nigeria:

Am 27. November 2005 nahmen Soldaten Moses Akatugba in seiner Heimatstadt Ekpan fest, weil er angeblich Mobiltelefone gestohlen hatte. Der 16-Jährige wurde in eine Kaserne gebracht, wo er misshandelt wurde - anschließend kam er für mehrere Monate in Polizeihaft. Moses Akatugba berichtete, dort hätten Polizisten ihn mit Macheten und Schlagstöcken traktiert. Man habe ihn stundenlang mit gefesselten Armen aufgehängt und ihm die Nägel herausgerissen. Unter der brutalen Folter unterschrieb Moses Akatugba zwei vorformulierte „Geständnisse“. Im November 2013 verurteilte ihn schließlich ein Gericht zum Tode. Als Beweise galten die Aussage des vermeintlichen Diebstahlopfers und die erpressten „Geständnisse“. Moses Akatugba bestreitet die Tat jedoch. Nach internationalem Recht ist es verboten, die Todesstrafe gegen eine Person zu verhängen, die zum Tatzeitpunkt minderjährig war. Zudem sind die schweren Foltervorwürfe bis heute nicht untersucht worden.

Die Schüler bekundeten in Form von Briefen an den Präsidenten Nigerias, Dr. Emmanuel Uduaghan, ihren Unmut über die Missachtung der Menschenrechte in diesem konkreten Fall, verbunden mit der Hoffnung auf Aufhebung des Urteilspruches.

Weitere vier Fälle aus Griechenland, China, Saudi-Arabien und den USA (Whistleblower Chelsea - ehemals Bradley - Manning  und ihre Veröffentlichungen bei Wikileaks) wurden von den Schülern erörtert und sie verfassten auch dazu Briefe an entsprechende Staatsoberhäupter, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Weltweit beteiligten sich circa 1,5 Millionen Menschen an der Briefaktion, die in der Vergangenheit bereits nachweislich Wirkung gezeigt hatte.

Die Oberweseler Schüler lernten bei ihrer freiwilligen Teilnahme an der Aktion sich für das Thema Menschenrechte zu interessieren, zu engagieren und ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen.







08.12.2014


DFB-Junior-Coach-Ausbildung an der Mittelrhein-Realschule plus gestartet


An der Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel werden zurzeit 14 Schülerinnen und Schüler zu DFB-Junior-Coaches ausgebildet. Die Oberweseler Schule ist somit eine von bundesweit 100 Schulen, an denen Jugendliche zu jungen Trainern ausgebildet werden.

Nach einem erfolgreichen ersten Pilot-Schuljahr 2013/2014 mit etwa 1.000 zertifizierten DFB-Junior-Coaches sollen im laufenden Schuljahr über 2.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland die Ausbildung zum DFB-Junior-Coach durchlaufen.

Das Projekt geht die großen Herausforderungen für den Fußball an, wie den demografischen Wandel, die Ausdehnung der Schulzeit und das rückläufige Engagement beim Ehrenamt. Ziele des Projekts sind somit sowohl die Sicherung des Trainernachwuchses in Deutschland als auch die Förderung des Ehrenamtes.

Die vierzehn fußballbegeisterten Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Oberwesel  werden in einer 40-stündigen Schulung zum DFB-Junior-Coach ausgebildet. Der DFB-JUNIOR-COACH bildet eine neue Säule innerhalb der DFB-Qualifizierungsoffensive und dient als Einstieg in die lizenzierte Trainertätigkeit. Die Jugendlichen sollen somit frühzeitig Trainererfahrung sammeln und Kindern den Spaß am Fußball vermitteln. Die Ausbildung erfolgt direkt an den Schulen der Jugendlichen und in Zusammenarbeit mit den umliegenden Sportvereinen. Der Fußballverband Rheinland begleitet die Ausbildung. „Der Jugendbereich braucht viele qualifizierte und motivierte Trainer, hier werden wichtige Grundlagen gelegt. Die DFB-Junior-Coaches werden den Jugendfußball in Deutschland nachhaltig aufwerten“, sagt der Sportdirektor des DFB, Hansi Flick.

Unterstützt wird die Ausbildung von der Commerzbank, die als Premium-Partner des DFB auch Partner der Qualifizierungsoffensive ist. Neben der sportspezifischen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer gelegt. Uwe Hellmann von der Commerzbank sagt: „Wir begleiten die Nachwuchstrainer in ihrem beruflichen Werdegang und möchten, dass sie sich durch unsere Angebote persönlich weiterentwickeln können. So bieten wir unter anderem die Möglichkeit von Schülerpraktika in unseren Filialen und die Teilnahme an einem Bewerbercoaching an. Als Commerzbank können wir darüber hinaus in Form von Vorträgen bzw. Veranstaltungen mit viel Experten-Know-how den jungen Leuten wirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah erklären und tragen damit zur finanziellen Allgemeinbildung bei. Unser Dank gilt den Jugendlichen, die mit Ihrem Engagement beim DFB-JUNIOR-COACH bereits früh gesellschaftliche Verantwortung übernehmen - dies wollen wir mit unserem Beitrag honorieren.“






08.12.2014


Besinnliche Stimmung beim Vorlesewettbewerb


In einer Zeit, in der viele Jugendliche sich hauptsächlich mit ihren Smartphones beschäftigen, sollte das gute alte Buch einmal wieder im Fokus stehen: Am  5. Dezember fand der diesjährige Vorlesewettbewerb der Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel statt und zeigte einmal mehr, welche Magie das Lesen haben kann.

Zuvor hatten alle vier sechsten Klassen im Deutschunterricht intensiv das laute Vorlesen geübt und in einem klasseninternen Wettstreit entschieden, wer sich für den Vorlesewettbewerb auf Schulebene qualifizieren sollte. Vier Schüler hatten das Rennen gemacht: Ronja Lowin (6a), Kira Zimmermann (6b), Steven Obler (6c) und Alina Kapp (6d).

Die Aufgabe der Schülerinnen war die folgende: Sie sollten ein selbst gewähltes Buch kurz vorstellen und einen passenden Textauszug daraus zum Vorlesen vorbereiten. Außerdem erhielten sie einen unbekannten Text, einen Ausschnitt aus Chris Priestleys „Onkel Montagues Schauergeschichten“, den sie ungeübt vortragen mussten. Eine echte Herausforderung!

Die Leseleistung der Schüler wurde von einer Jury, bestehend aus Frau Margot Hütte vom Förderkreis Oberwesel, der Schulelternsprecherin Kerstin Kasper, den Schülervertretern Noel Gateau und Ann Katrin Pilger sowie der Deutschlehrerin Daniela Mauer, beurteilt. Dabei spielten Kriterien wie die Lesetechnik und individuelle Interpretation des Lesetextes eine Rolle, aber auch die Wahl des Textauszugs sowie die Qualität der Buchvorstellung wurden berücksichtigt.

Schlussendlich konnte Kira Zimmermann mit ihrer flüssigen und lebendigen Art zu lesen die Jury am meisten begeistern, auch wenn ihre Konkurrenten ebenfalls Einiges zu bieten hatten. Damit die Schüler auch in Zukunft ihrer Leselust frönen können, erhielten sie jeweils ein Buchpräsent.

Dieses wird vor allem Kira gebrauchen können, denn auf sie wartet nun die nächste Hürde: Sie wird die Mittelrhein-Realschule plus demnächst beim Lesewettbewerb auf Kreisebene vertreten - und dabei sicher glänzen können.






12.11.2014


„Kultur.Forscher!“ unterwegs


Ein Team von drei Kollegen der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel machte sich vor einigen Wochen auf, um im fernen Berlin über diverse aktuelle Schulprojekte im Rahmen des „Kultur.Forscher!“-Programms zu berichten. Das Programm richtet sich vor allem an Schulen, denen es ein großes Anliegen ist, mit Schülern entdeckend an Projekten zu arbeiten. Dabei werden die Schüler selbst zu den wichtigsten Protagonisten, indem sie federführend an den Projekten mitwirken und dabei sogar neue, für sie noch interessantere, Wege einschlagen können.

Eines dieser Projekte befasst sich mit der Mikwe in Oberwesel. Eine Mikwe ist ein jüdisches Tauchbad zur rituellen Reinigung. Bei dem Objekt in Oberwesel handelt es sich um ein solches, das wohl ins Mittelalter zurückdatiert werden kann. Bei besagtem Projekt sollen Schüler zusammen mit einem Archäologen das Baudenkmal wieder zugänglich machen und die dabei zutage gebrachten Fundstücke aufarbeiten. Nachdem das Landesdenkmalamt in Koblenz seine Zustimmung zu den Arbeiten gegeben hat, werden nun in nächster Zeit die unmittelbaren Arbeiten beginnen. Ein weiteres Projekt, das in Berlin zur Sprache kam, befasst sich im Allgemeinen mit den Überresten jüdischer Kultur in Oberwesel. So sollen unter anderem an der Mikwe, dem jüdischen Friedhof, der ehemaligen Synagoge am Scharplatz und an der Mutterrosa Kapelle (Werner Legende) Informationstafeln angebracht werden.

Zusammen mit ihren Lehrern Christiane Cronester, Denise Stiebitz und Marcel Griesang werden die Schüler die jeweiligen Inhalte erarbeiten. Überdies sollen die Örtlichkeiten in die schon bestehende, in einem anderen Projekt der Mittelrhein-Realschule erarbeitete, multimediale Stadtführung durch Oberwesel eingearbeitet werden. Zusätzlich könnten dann sogar wichtige Informationen mit Hilfe von QR-Codes an den Informationstafeln abgerufen werden.

Ein Projekt, das schon Anfang des nächsten Jahres umgesetzt werden soll, ist das der Verlegung von sogenannten „Stolpersteinen“. Die Steine, die insgesamt an fünf Häusern verlegt werden, erinnern an die Opfer der Zeit des Nationalsozialismus. Der geplante Termin für die Verlegung ist Montag, 02. Februar 2015; das Benehmen des Stadtrats vorausgesetzt. Zu diesem Ereignis wird der Künstler Gunter Demnig persönlich anreisen, um jeden einzelnen der Steine vor den ehemaligen Wohnhäusern der Deportierten zu verlegen.

Das „Kultur.Forscher!“-Gremium für das Land Rheinland-Pfalz, repräsentiert durch Diplom-Pädagogin Anja Kremper, zeigte sich sehr interessiert und offen für die vorgestellten Projekte. Beide Seiten freuen sich darauf, in Zukunft Hand in Hand die angestrebten Ziele zu erreichen. Erste Rückmeldungen zu den verfolgten Projekten und weitere Anmerkungen zu eventuellen Hürden, die es zu meistern gilt, werden bereits Ende November auf einem weiteren landesinternen Treffen in Düsseldorf besprochen.  

Das Team aus Oberwesel zeigte sich mehr als zufrieden mit den in Berlin gewonnen Erkenntnissen und freut sich auf eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit im Rahmen des „Kultur.Foscher!“-Projekts. Die Kooperation wurde durch die Überreichung des „Kultur.Forscher!"-Schildes abschließend auch offiziell bestätigt. Ab sofort zeugt dieses auch im Schulgebäude von der in Berlin begonnenen Partnerschaft.






12.11.2014


UNESCOs besuchen den Demokratie-Tag in Mainz


Am 2. Oktober 2014 fand der 9. Demokratie-Tag auf dem ZDF-Gelände in Mainz statt. Ziel dieser Veranstaltung war die Förderung der Motivation Jugendlicher, sich in ihrem regionalen Umfeld im Bereich Demokratie und Partizipation zu engagieren.

Die Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel wurde durch vier Neuntklässler des Wahlpflichtfaches UNESCO (Johanna Schmidt,  Liz Belkot, Jonas Schmidt und Bartusch Wychudzki) sowie ihren Lehrer Holger Weißmann vertreten.

Der Tag begann mit einem musikalischen Auftakt, gestaltet durch die Trash Drumming Group, und einem Poetry Slam, der ganz offen Fragen und Probleme der Demokratie und des gesellschaftlichen Lebens auf den Punkt brachte. Darauf folgte die Eröffnungsveranstaltung mit Grußworten der Veranstalter und Gastgeber. Anschließend machten die Oberweseler Schüler sich auf den Weg, die Stände der verschiedenen Aussteller zu besuchen, neue Ideen zu sammeln und zu lernen.

Daneben hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in unterschiedlichen Workshops selbst aktiv zu werden oder sich in Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen zu äußern. Kurz vor dem Mittagessen traf die Schirmherrin, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, ein und beantwortete nach einer kurzen Ansprache einige Fragen und stand für Gruppenfotos zur Verfügung.

Nach dem Mittagessen besuchte die Gruppe einige interessante Workshops wie zum Beispiel „Machen Medien mobil und stark?“ oder „Klartext gegen rechtsextreme Ökosprüche“.

Insgesamt waren sich die Teilenehmer, die einen unterrichtsfreien Tag „opferten“, einig: Es war ein gelungener und lehrreicher Tag, dessen Anregungen die Wahlpflichtfachgruppe UNESCO auch in Zukunft beschäftigen werden.






01.11.2014


Oberweseler Siebtklässler arbeiteten an ihrer Klassengemeinschaft


An der kooperativen Realschule in Oberwesel wartet jedes Schuljahr jede Menge Neues auf die frischgebackenen Siebtklässler, die nach dem Ende der Orientierungsstufe in die beiden Bildungsgänge der Berufsreife und des Qualifizierten Sekundarabschlusses I eingegliedert werden: veränderte Leistungsanforderungen und Unterrichtsmethoden, neue Lehrer und natürlich eine völlig neu zusammengesetzte Lerngruppe, in der sie fortan einen Großteil des Tages verbringen werden.

Um die Schüler bei diesen Herausforderungen zu unterstützen, hat die Mittelrhein-Realschule plus auch in diesem Jahr wieder die sogenannten Integrationstage veranstaltet, die primär dazu dienen, die jeweils neu entstandenen Klassengemeinschaften aufzubauen und zu stärken und die unbedingt notwendige Vertrauensbasis zwischen den Schülern untereinander sowie zu ihren Klassenlehrern entstehen zu lassen. Vom 14. bis zum 16. Oktober durften sich also alle Schülerinnen und Schüler der vier siebten Klassen gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Anke Schlüter (7a), Sabine Epstein (7b), Daniela Mauer (7c) und Denise Stiebitz (7d) sowie dem Sportlehrer Holger Weißmann und dem FSJler Michael Berres eine Auszeit vom klassischen Schullalltag nehmen, um sich ganz ihrer Klassengemeinschaft zu widmen.

So unternahmen als Auftakt alle Klassen eine gemeinsame gut 12 Kilometer lange Wanderung bei strahlend schönem Oktoberwetter in der malerischen Umgebung von Oberwesel. Die nächsten beiden Tage wurden für Ausflüge in den Kletterwald Sayn sowie zum Schlittschuhlaufen im Icehouse Neuwied genutzt. Beim gesicherten Klettern in teils schwindelerregenden Höhen war Teamwork unabdingbar und so mancher traute sich den ein oder anderen anspruchsvollen Kletterparcours erst nach gutem Zuspruch der Mitschüler zu. Auch auf der rutschigen Eisfläche waren gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfestellung gefordert - und ganz nebenbei hatten alle einfach eine Menge Freude.

Zu Beginn der Herbstferien konnten Schüler wie Klassenlehrer auf sehr gelungene Integrationstage zurückblicken, die nicht nur der Klassengemeinschaft zuträglich waren, sondern auch die Grundstimmung und Motivation innerhalb der Lerngruppen verbesserten.






01.11.2014


Veranstaltung „Zeig Deine Schokoladenseite“


Es ist Samstagmorgen. Wochenende. In drei Klassenräumen der Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel ist dennoch eine ungewöhnlich hohe Aktivität festzustellen. Neben Gesprächen und einzelnen Vorträgen, immer wieder begleitet von Lachen und Stimmengewirr, ist vor allem das Geräusch eines Föhns deutlich von der restlichen Geräuschkulisse zu unterscheiden. – Ein Föhn im Klassenzimmer??? Genau!

Im Rahmen der Veranstaltung „Zeig Deine Schokoladenseite“ informieren und erproben sich gerade einen ganzen Tag lang insgesamt 12 Schülerinnen der Realschule plus Oberwesel und der Bischöflichen Realschule Marienberg unter professioneller Anleitung in drei Workshops zu den Themen Typ- und Stilberatung, Gesichtspflege und Makeup, Frisur, Haarstyling und -pflege sowie Gestaltung von Bewerbungen und Bewerbungsgesprächen. Es wird beraten und geschminkt, frisiert, geschnitten und geföhnt. Und man merkt deutlich, auch der Spaß kommt dabei nicht zu kurz.

Veranstalter dieses Angebotes ist der Arbeitsbereich „Schulpastoral“ des Dekanates St. Goar in Kooperation mit den Referenten der Workshops Frau Monika Gärtner (mobile Friseurin) und ihrer Kollegin Nadine Barsch, Frau Gabriele Lunkenheimer (Referentin für Farbberatung und Gesichtspflege) und ihrer Kollegin Eveline Mehler, sowie den „Jobfüchsen“ des AWO-Projektbüros „Jugend und Soziales“, Kirsten Kochhäuser und Fabian Wilsrecht.

„Jeder Mensch trägt seine ganz besondere Schokoladenseite in sich. Mit diesem Angebot möchten wir Jugendlichen einen Raum eröffnen, abseits von Noten und Leistungsdruck, auf Entdeckungsreise zu gehen, sich selbst einfach mal in bestimmten Bereichen unter Anleitung auszuprobieren und so den eigenen Stärken ein wenig mehr auf die Spur zu kommen“, so Pastoralreferentin Michaela Mannebach, Initiatorin und Leiterin der Veranstaltung.

Am Ende des Tages formulieren die Schülerinnen selbst ihren persönlichen Gewinn aus der Veranstaltung. „Ich habe hier gelernt, welche Farben zu meinem Typ passen.“, „Ich habe erkannt, dass meine Naturhaarfarbe etwas ganz Besonderes ist.“, „Ich möchte mir die Tipps zur Lebenslaufgestaltung merken.“, „Ich nehme gute Aspekte für Bewerbungsgespräche mit.“






12.10.2014


Elternschaft der Realschule plus Oberwesel wählt Schulelternbeirat


In einer konstituierenden Sitzung am Donnerstag, 9. Oktober 2014, wählten die Elternvertreter aller Klassen aus ihrer Mitte den Schul­eltern­beirat der Mittelrhein-Realschule plus für die Dauer von zwei Jahren.

Frau Anja Muders, Schulelternsprecherin im scheidenden Schulelternbeirat, blickte in ihrer Ansprache auf die zahl­reichen Initiativen und Aktivitäten des Schul­elternbeirats im vergangenen Schul­jahr zurück.

Anschließend dankte Schulleiter Christoph Vickus (Foto, ganz rechts) den scheidenden Schulelternbeiratsmitgliedern für die geleistete Arbeit in der letzten Amts­periode und lobte bei deren Verabschiedung nochmals die harmonische und konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Elternvertretern und der Schul­leitung.

Frau Muders scheidet nach 5 Jahren vorbildlicher Elternarbeit als Vorsitzende aus. In offener Wahl wurden der neue Schuleltern­beirat und seine Vertreter gewählt.

Den Vorsitz übernimmt Frau Kerstin Kasper (4. von links), die ebenfalls schon seit Jahren mit großem Engagement im Schulelternbeirat mitwirkt. Ihr Vertreter bleibt Herr Gernold Schüler (2. von links).

Andreas Mollink, Simone Horn, Silvia Lehnigk, Rona Henrich, Dagmar Schroeder, Nicole Keßler und Daniela Grimm (von links) ergän­zen zum 9-köpfigen Gremium. Zu Vertretern wurden gewählt: Sabine Görs, Kerstin Korioth, Bianca Gehrmann, Bianca Mollink, Wolfgang Löser, Bernd Steiner, Tanja Dreier, Karin D’Avis und Katharina Holzmeister.

Schulleitung und Schulelternbeirat freuen sich auf eine weiterhin sehr erfolgreiche Zusammen­arbeit.






22.09.2014


Großer Auftritt für Oberweseler Bläserklassen


Für die Klassen 5b und 6b sowie das Schulorchester der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel bot das ausgehende Schuljahr 2013/2014 kurz vor den Sommerferien noch ein echtes Highlight: Ihr Auftritt beim Bläserklassen-Convent 2014 vor dem Schloss Engers in Neuwied.

Zuvor hatten die Schüler gemeinsam mit ihren Klassen- und Musiklehrern Franziska Reinholdt, Thomas Maier und Christoph Zirfas sehr intensiv an ihren Blasinstrumenten geübt und meisterten so schließlich das Konzert vor der malerischen Kulisse bravourös. Hervorzuheben ist, dass dies gelang, obwohl die Schüler teils erst seit einem halben Jahr ihr jeweiliges Instrument spielen. Zusammen mit 1.500 Jungmusikern aus verschiedenen Bläserklassen aus ganz Rheinland-Pfalz schmetterten sie nach den offiziellen Grußworten der Organisatoren mit voller Leidenschaft Stücke wie „Ode an die Freude“. Das Besondere: Noch nie zuvor hatten die Schüler die Musikstücke in dieser Konstellation gemeinsam gespielt, auch wenn die einzelnen Klassen sie natürlich jeweils fleißig geprobt hatten.

Weil die musikbegeisterten Oberweseler Schüler anschließend spontan Lust auf ein weiteres Konzert verspürten, gaben sie kurzerhand eines inmitten der Koblenzer Altstadt und versüßten den Passanten so ihren Nachmittag.

Gefeiert wurde der erfolgreiche Tag abschließend auf der großen Bläserklassen-Party auf der Festung Ehrenbreitstein. Hier durften die jungen Musiker dann auch einmal Zuschauer sein und die Musik der Blassportgruppe genießen.

(Bereits seit dem Schuljahr 2011/2012 existiert das Bläserklassen-Projekt an der Mittelrhein-Realschule plus in der Orientierungsstufe und auch in Zukunft soll dieses spannende und erfolgreiche Konzept weitergeführt werden.)






21.09.2014


Einschulungsfeier mit Fußballzauber auf der Bühne


Mit einer kindgerechten, feierlichen Andacht begann am Montag, 08.09.2014, für 63 neue Schülerinnen und Schüler der Unterricht in der Orientierungsstufe der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel.

Gemeinsam mit ihren Familien, den zukünftigen Klassenleitungen Frau Fraund (5a), Frau Baab (5b) und Herr Krämer (5c) und dem Schulleitungsteam wurden die neuen Fünftklässler von ihren älteren Mitschülern aus Klassenstufe 6 in der Stadthalle Oberwesel begrüßt. Die Klasse 6a hatte zusammen mit ihrer Klassenleiterin Frau Pfeiffer und Friedhelm Wessling eine kleine Andacht vorbereitet, die noch einmal den Gewinn des Weltmeistertitels in Erinnerung brachte. Alle Kinder nahmen einen kleinen Ball in Empfang, der mit guten Wünschen für den Schulstart versehen war. Frau Reinholdt und die Klasse 6d sorgten für die passende Klavier- und Gesangsbegleitung. Anschließend überzeugte die Bläserklasse 6b durch ihr musikalisches Können. Ein Gedicht der Klasse 6c, das auf scherzhafte Art die Wünsche, Hoffnungen und kleinen Ängste unserer „Neuen“ thematisierte, leitete auf die Begrüßung durch den Schulleiter der kooperativen Realschule, Christoph Vickus, über. Zusammen mit der Pädagogischen Koordinatorin, Claudia Weber hieß er alle Anwesenden, insbesondere die neuen Fünftklässler, herzlich willkommen. Das Ziel, gemeinsam mit Eltern, Kindern und Lehrkräften eine gute Schulzeit in Oberwesel zu haben, stand im Mittelpunkt der Feier. Bunte Luftballons mit guten Wünschen für die kommende Schulzeit stiegen auf dem Weg ins Schulgebäude in die Lüfte.  

Ein erstes „Beschnuppern“ in der neuen Klassengemeinschaft erfolgte nun in den jeweiligen Klassenräumen, während die Eltern bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit hatten, sich kennen zu lernen und weitere Informationen durch die Schulleitung zu erhalten.

Die 63 neuen Fünftklässler werden zukünftig in einer Ganztagsklasse, in die auch die Bläserklasse integriert ist, und zwei Halbtagsklassen unterrichtet.

Berichte Schuljahr 2014/15

E-Mail: sekretariat@sz-oberwesel.de

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