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03.08.2014


Brigitte Koch in den Ruhestand verabschiedet


In einer Feierstunde verabschiedeten die Lehrerinnen und Lehrer und der Schulleiter der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel, Christoph Vickus, ihre langjährige Kollegin Brigitte Koch in den wohl verdienten Ruhestand.

Mit vielen amüsanten und zum Nachdenken anregenden Anekdoten illustrierten Christoph Vickus und Patric Muders, im Namen des örtlichen  Personalrats, den beruflichen Werdegang der zum 31. Juli 2014 scheidenden ehemaligen Hauptschulkollegin. Ihre über viele Jahre geleistete Bildungs- und Erziehungsarbeit, die von hoher Wertvorstellung geprägt war, wird dem Kollegium in steter Erinnerung bleiben. Die Pädagogin blickt auf 42 Jahre Dienstzeit zurück, ihr vierzigstes Dienstjubiläum konnte sie im Mai 2012 feiern. Frau Koch absolvierte ihr Zweites Staatsexamen im Mai 1975 und war seitdem an der Hauptschule Oberwesel im Dienst. Sie erlebte im Zuge der Schulstrukturreform die Wandlung ihrer Amtsbezeichnung in Lehrerin an einer Realschule plus. Mit den Schulfächern Evangelische Religion, Biologie, und Deutsch sowie ihrem Neigungsfach Musik prägte sie mit ihrer sympathischen, humorvollen Art ganze Schülergenerationen. Bis zu ihrem Scheiden war die Pädagogin zudem als engagierte Klassenleiterin bei Schülern, Eltern und im Kollegium besonders geschätzt. Zu ihren weiteren pädagogischen Aufgaben zählten in früheren Zeiten die Betreuung und Ausbildung von Lehramtsanwärtern. Die herausragende Wertschätzung ihres Berufsethos zeigte Frau Koch nicht zuletzt in der klaren Entscheidung gegen den Eintritt in den vorzeitigen Ruhestand.

„Uns fehlt etwas, wenn sie geht“, so die Rückmeldung des Kollegiums, das für die Verabschiedung eigens einen Liedtext umdichtete und vortrug. Die Schulleitung und die gesamte Schulgemeinschaft wünschen Frau Koch für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit und persönliches Wohlergehen.






03.08.2014


Schulentlassfeierlichkeiten 2014


Die Sonne strahlte an der diesjährigen Schulentlassfeier der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel am 18. Juli mit den Abschlussschülern um die Wette. An diesem heißen Sommertag feierten die Absolventen des Bildungsganges zur Erlangung der Berufsreife, 36 an der Zahl, und des Qualifizierten Sekundarabschlusses I, 60 an der Zahl, wie bereits im letzten Jahr gemeinsam das vorläufige Ende ihrer Schulzeit.

Bereits Wochen und Monate zuvor waren die aufwändigen Planungen angelaufen, denn eine Feier mit insgesamt fünf Abschlussklassen zu stemmen erforderte eine Menge Organisation. Die Schulleitung der Realschule plus sowie die Klassenleitungen Anke Schlüter (9 a), Stefan Molitor (9 b), Denise Stiebitz (10 a), Sarah Fraund (10 b) und Daniela Mauer (10 c) wurden dabei tatkräftig durch verschiedene Musik- und Religionslehrer sowie Björn Gabelmann, Christian Stuhlfauth und das Technik-Team unterstützt. Auch motivierte Schüler und engagierte Elternvertreter waren in die Vorbereitungen eingebunden.

Den Auftakt der diesjährigen Schulentlassfeier machten schließlich die klasseninternen Feiern aller fünf Abschlussklassen am frühen Nachmittag, die die Abschlussschüler und ihre Familien gemeinsam mit den jeweiligen Klassenlehrern ganz nach ihren Wünschen gestalten konnten und die Raum für persönliche Worte und Erinnerungen boten. In diesem individuellen Rahmen erhielten die Absolventen auch ihre wohlverdienten Abschlusszeugnisse.

Besinnlich wurde es beim anschließenden ökumenischen Gottesdienst in der Liebfrauenkirche, der unter dem Motto „Nach den Sternen greifen“ stand.

Im Anschluss fand die „große“ Abschlussfeier in der normalerweise eher zweckmäßigen Oberweseler Sporthalle statt, die Eventplaner Timo Ahrens erneut in einen festlich hergerichteten Veranstaltungsraum verwandelt hatte, der einen feierlichen Rahmen für den Anlass bot.

Nach dem Sektempfang begrüßte zunächst Schulleiter Christoph Vickus die Gäste. Auch die Elternvertreterinnen Rona Henrich und Stephanie Heidrich sowie die Schülervertreterin Daniela Henrich richteten einige Grußworte an die Zuhörer.

Ein Höhepunkt des Abends war sicherlich die Ehrung der Klassenbesten Billy Scheid, Fabian Castor, Johannes Massold, Jolina Kramer und Felix Rausch. Ebenso wenig fehlen durfte die Auszeichnung von Schülern, die die Schulgemeinschaft durch besondere Verdienste bereichert hatten. Den Buchpreis der Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur erhielten Florentine Schneider und Tobias Stahl. Die László Gilányi-Stiftung vergab ihren Preis für vorbildliches Arbeitsverhalten, soziales Engagement und Leistungswillen an Billy Scheid und Johannes Massold.

Nach diesem offiziellen Teil war es nun höchste Zeit für eine Stärkung und die Gäste bedienten sich am üppigen Buffet. Von da an übernahmen die Schüler selbst das Kommando: Sie präsentierten ein buntes Programm, das die jeweiligen Klassen wochenlang mit ihren Lehrern oder teils sogar selbstständig einstudiert hatten. Von atemberaubenden Tanzeinlagen, rührenden Liedbeiträgen und humorvollen Theaterstücken bis hin zu einem selbst gedrehten Film wurde Einiges geboten. Zwischendurch sorgte immer wieder die Abschlussband für Stimmung.

Und was wäre als Ausklang dieser gelungenen Feier besser geeignet gewesen als Andreas Bouranis WM-Hymne „Auf uns“, welche die Schüler sich als gemeinsames Abschlusslied ausgesucht hatten? In diesem Sinne, liebe Absolventen: „Ein Hoch auf das, was vor euch liegt, dass es das Beste für euch gibt. Ein Hoch auf das, was euch vereint, auf diese Zeit.“






03.08.2014


Siebtklässler besuchten „Augusta Treverorum“


Kurz vor Ende des Schuljahres besuchten 70 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 im Rahmen des Faches Gesellschaftslehre die alte Römerstadt Trier. Neben dem Wahrzeichen der Stadt, der Porta Nigra, die als Stadttor gebaut wurde und in späteren Jahren dank der Nutzung als christliche Kirche dem Abbruch entging, waren die Konstantinsbasilika, die Kaiserthermen und das Amphitheater weitere Stationen des Rundgangs.

Augusta Treverorum, so der antike Name des heutigen Triers, war vor rund 1700 Jahren neben Rom die zweite Hauptstadt des römischen Reiches, was die Stadt vor allem Kaiser Konstantin verdankt, der in Trier seine Wirkungsstätte hatte und die Römer zu Christen machte. Den Glanz und die Bedeutung dieser Zeit konnten die Schüler im Inneren der Konstantinsbasilika nachempfinden, die als größtes noch heute begehbares römisches Gebäude nördlich der Alpen gilt. Aber auch die Kaiserthermen faszinierten viele Schüler, wurde hier doch römisches Alltagsleben greifbar. Die Größe der Anlage machte deutlich, wie wichtig den Römern diese Badehäuser waren: Sie dienten nicht nur als Hygieneanstalt, sondern waren beliebter städtischer Treffpunkt, an dem die neuesten Nachrichten ausgetauscht und sogar politische Verträge geschlossen wurden.

Das seit zwei Jahren neu eingerichtete Fach Gesellschaftslehre verknüpft an unserer Schule die Fächer Erdkunde, Geschichte und Sozialkunde bis zur Klassenstufe 7. Ein Prinzip des Faches ist die Anschaulichkeit der Unterrichtsgegenstände. Daher ist es konsequent, auch historisch weit entfernte Zeiten für die Schüler greifbar zu machen. Eindrucksvoll gelang dies unter anderem im Amphitheater, das - obwohl die Ränge heute mit Gras bewachsen sind - nach wie vor eine optimale Akustik hat. Auch am oberen Rand der Arena konnte man noch jedes Wort verstehen, das im großen Bühnenraum gesprochen wurde.

Zusammen mit ihren GL- und Klassenlehrern Jenifer Schmidt (7a), Christine Kohl / Dirk Zorbach (7c) und Christina Leibundgut / Dr. Holger Hirt (7d) kehrten die Schüler von der Mosel an den Rhein zurück und waren sich einig: Auch im nächsten Schuljahr wollen sie „Geschichte vor Ort“ erleben und dann vielleicht eine „Reise ins Mittelalter“ unternehmen.






03.08.2014


Zukunftswerkstatt zum Thema „Welterbe Oberes Mittelrheintal“


„Wo ist dein Lieblingsort im Mittelrheintal und was macht diesen Ort für dich besonders? Welchen Ort würdest du einem Besucher des UNESCO Welterbes Oberes Mittelrheintal zeigen? Welcher Ort ist für dich der am wenigsten attraktive im Mittelrheintal und warum?“

Mit diesen und vielen weiteren Fragestellungen setzten sich die sieben Schülerinnen und Schüler der Mittelrhein-Realschule plus am 7. Juli 2014 im Rahmen einer Zukunftswerkstatt zum Thema „Welterbe Oberes Mittelrheintal“  auseinander, welche vom Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal unter Leitung von Herrn Melchior organisiert wurde. In Zusammenarbeit mit drei weiteren Schulen wurde am Wilhelm-Hofmann-Gymnasium in St. Goarshausen diskutiert, erarbeitet und nach möglichen Lösungen gesucht.

Nach einem kurzen Kennenlernen, bei dem jeder Teilnehmer auf einer Karte sowohl seinen Herkunftsort als auch einen favorisierten Ort einzeichnete und somit die schönen Seiten des Mittelrheintals beleuchtete, eruierten die Teilnehmer im Anschluss in Kleingruppen die Kritikpunkte der Region. Dies geschah unter besonderer Betrachtung der Infrastruktur, Zukunftschancen und des Zusammenlebens. Bei der anschließenden Ergebnispräsentation kristallisierten sich einige Punkte heraus, welche die Jugendlichen als verbesserungsbedürftig erachteten. Der Errichtung von Jugendräumen in den Dörfern und der möglichen Eindämmung des Verkehrslärms im Rheintal wurden dabei von den Teilnehmern besonderes Interesse beigemessen. In zwei Arbeitsgruppen wurde der Ist-Zustand mit dem Soll-Zustand verglichen und Handlungsbedarf sowie Lösungsansätze zur Verbesserung der Situation diskutiert und aufgeschrieben.

Nach einem sehr ergiebigen Tag waren sich alle Teilnehmer einig, sich schnellstmöglich wieder zusammen zu finden, um die Lösungsvorschläge zu konkretisieren.






03.08.2014


Vielseitigkeitswettbewerb in der Halle der Mittelrhein-RS plus Oberwesel


Am Mittwoch, 10. Juli 2014 kämpften zehn Schulmannschaften aus den Kreisen Bad Kreuznach, Koblenz und Rhein-Hunsrück um den Wanderpokal in der alternativen Leichtathletik. Diesmal konnte wegen dem unbeständigen Wetter der Wettbewerb nicht im Freien stattfinden, sondern die Stationen wurden in der Großsporthalle in Oberwesel aufgebaut. Zu Beginn herrschte etwas Skepsis, ob dies funktionieren würde, doch nach einigen Minuten waren alle Schüler mit sehr viel Einsatz bei den Disziplinen und konnten problemlos ihre sportlichen Leistungen zeigen. Dank der Oberweseler Schüler und Lehrer, die für einen guten Aufbau und beste Wettkamprichter sorgten, konnten alle Schüler ihre Disziplinen gut absolvieren. In sechs Disziplinen verglichen sich die Teams, bestehend aus jeweils sechs Mädchen und sechs Jungen der Jahrgänge 2002 und jünger. Dabei werden Disziplinen, wie Pendelstaffel und Balltransportlauf mit der gesamten Mannschaft durchgeführt und in den vier weiteren Wettkämpfen Hochsprung, Weitsprung, Wurf und Stoßen werden die Einzelleistungen der Schüler zu einem Mannschaftsergebnis addiert. Der Hochsprung wird von den Schülern als Schersprung absolviert und ein Schüler aus Simmern erzielte mit 1,25m die Tagesbestleistung. Beim Stoßen muss ein 1,5 kg schwerer Medizinball mit beiden Händen vor der Brust möglichst weit gestoßen werden oder beim Wurf wird ein Wurfheuler möglichst weit geworfen.

Bei diesem Wettbewerb steht die Freude an der Bewegung im Vordergrund, jedoch gibt es auch Platzierungen. Die Schüler aus Simmern konnten den Sieg erringen und durften den Wanderpokal wieder mit in ihre Schule nehmen. Dahinter platzierten sich die Schulen aus Bad Kreuznach (IGS), Bad Sobernheim, Sohren-Büchenbeuren, Kirchberg, Oberwesel, Langenlonsheim, Emmelshausen, Koblenz (Goethe) und Rheinböllen. Alle Schule erhielten Urkunden, die von der Volksbank und Sparkasse gespendet wurden. Genauso konnten sich alle Schulen über einen Ballpreis freuen, der von den Sportfachberatern Patric Muders und Fabian Muth überreicht wurde.






03.08.2014


Middle-Rhine-School-Highlander im Einsatz


Im Juni nahmen fünf Kolleginnen und Kollegen an den Highland-Games in Biebernheim teil. Bei diesem sportlichen Wettkampf müssen Disziplinen mit Kraft, Geschick und Ausdauer ausgeführt werden. Mit Denise Stiebitz, Claudia Weber, Marcel Griesang, Dominik Oster-Daum und Patric Muders waren fünf fast unschlagbare Lehrer-Highlander am Start. Mit einem schottischen Röckchen bekleidet nahmen die fünf tapferen Kämpfer mit 17 weiteren Teams Aufstellung zur Begrüßung. Anschließend begannen die Wettkämpfe und sie mussten zuerst einen Kampfwagen mit vier Personen eine 200m Strecke ziehen und der fünfte „Schotte“ musste auf dem Wagen einen Becher, befestigt an einem Helm, balancieren. Dabei zeigte sich, dass die Lehrer im Bereich Ausdauer bestens trainiert waren. In den Kraftdisziplinen, wie Hammerhalten, Fass werfen, Bungee Run oder Baumstamm überschlagen gab es sicherlich bessere Teams. Im Koffer tragen sollte das Team wieder zeigen können, dass die Laufdisziplinen den sportlichen Lehrern besonders lagen. Eine weitere herausragende Leistung wurde im Sackhüpfen mit vier Teilnehmern in einem Big Bag gezeigt. Der Hexenritt und das Reifenrollen gehörten auch zu den guten Disziplinen der tapferen Lehrer. Doch erst im Scottish Punching sollte sich zeigen, dass ein wahrer Schotte unter den Lehrern ist. Selbst der zwei Meter große und breitschultrig gebaute Gegner konnte dem „englischen“ Schotten unter den School-Highlander keine Furcht einjagen. Nun das schottische Boxen verlief einseitig, aber der Mut und die Zähigkeit wurden mit viel Applaus belohnt. Zum Schluss mussten die Lehrer lange auf den Aufruf des Namens „Middle-Rhine-School-Highlander“ warten und konnten sich als Sechsplatzierte über ein tolles Ergebnis freuen.






03.08.2014


Schule einmal anders


Unter dem Motto „Tradition vs. Innovation - Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft im Welterbe Oberes Mittelrheintal“ hatten die Schülerinnen und Schüler der Mittelrhein Realschule plus vom 14. – 16. Mai 2014 die Möglichkeit Unterricht einmal anders zu erleben. In 21 vielseitigen Projekten, welche sowohl von Lehrern, als auch von Eltern und engagierten Helfern organisiert und durchgeführt wurden, konnte sich künstlerisch, handwerklich, sportlich und musikalisch betätigt werden. So stellten die Schülerinnen und Schüler  mit viele Liebe zum Detail Pralinen her und verpackten diese dekorativ, ein Tanz wurde einstudiert, kunstvolle Fensterdekoration hergestellt, modere Popsongs eingeübt und Kinderrechte global betrachtet. In mühevoller Kleinarbeit erarbeitete eine Schülergruppe eine interaktive Stadtrallye, welche sogar durch selbstaufgenommene Luftbilder ergänzt werden konnte. Auch außerhalb des Schulgeländes wurde viel gearbeitet. Die leider etwas vernachlässigte Kräuterschnecke wurde neu gestaltet und bestückt. In der Oberweseler Innenstadt verlegten Schülerinnen und Schüler Stolpersteine in Gedenken an die im Nationalsozialismus ermordeten Juden. Dank des guten Wetters konnten alte Wanderwege neu entdeckt und das Pferd als Reit- und Arbeitstier kennengelernt werden. Auch große Malereien wurden auf dem Schulhof angefertigt. Die Herstellung neuer Sitzgruppen aus Holz für den Schulhof stellte besonderes handwerkliches Geschick unter Beweis.

Die Schülerinnen und Schüler konnten es nach getaner Arbeit kaum erwarten ihre Ergebnisse am Samstag nach den Projekttagen zu präsentieren. Diese fanden insbesondere bei den zum Präsentationstag eingeladenen Eltern großen Anklang. Bei großem Publikumsandrang wurden Pralinen verkostet, Diashows vorgeführt, Tänze vorgetragen und Präsentationen vorgetragen. Ein breites Kuchenangebot rundete den Erfolg des Präsentationstags ab. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern aus der Elternschaft für ihr Engagement.






06.06.2014


Oberweseler Schüler belegen zweiten Platz bei den Wald-Jugendspielen


Die Klassen 7c und 7d der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel tauschten kürzlich für einen Unterrichtstag ihren Klassenraum gegen den Lernort „Wald“ ein. Zusammen mit ihren Biologielehrerinnen Vera Schoeneberger und Christina Bröder sowie dem FSJler Dominik Oster-Daum nahmen sie an den Wald-Jugendspielen in Bärenbach, dem geographischen Mittelpunkt von Rheinland-Pfalz, teil. Bereits zum 32. Mal wurden diese von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Rheinland-Pfalz e.V. und Landesforsten Rheinland-Pfalz durchgeführt.

Bereits im Vorfeld bereiteten beide Klassen im Biologieunterricht die Teilnahme mit dem „Wald-Kunst“-Wettbewerb vor, der mit in die Bepunktung der Wald-Jugendspiele einfließt. Dabei entstanden aus gesammelten Naturmaterialien wunderschöne Arbeiten zum diesjährigen Thema „Traumwald“.

Am 27. Mai startete die Gruppe schließlich bei trübem Regenwetter in Oberwesel. In Bärenbach angekommen wurde sie von ihrem Patenförstern und Jagdhund Paula in Empfang genommen. Letzterer eroberte direkt die Herzen aller Beteiligten. Der Patenförster begleitete die Klasse während des gesamten Tages, erklärte die Aufgaben und beantwortete alle Fragen der Schüler zu Natur, Landschaft und Wald. Das Verständnis und die Begeisterung dafür zu wecken ist das Ziel der Wald-Jugendspiele. Auf einem Parcours wurden im Folgenden an verschiedenen Stationen Wissensaufgaben gestellt, u.a. zu Nachhaltigkeit, Waldfunktionen, Waldbäumen und Wildtieren. Dabei konnten die Schüler ihr Wissen aus dem Unterricht anwenden und fast immer die volle Punktzahl erzielen. Auch sportliche Übungen und Spiele kamen nicht zu kurz. Dabei bewiesen die Schüler z.B. beim „Holzstapel umräumen“ viel Geschick und vor allem Teamgeist. Nachdem die ersten Stationen bravourös absolviert wurden, packte die Oberweseler Schüler mehr und mehr der Ehrgeiz, eine vordere Platzierung zu erreichen. Auch der Wettergott meinte es fortan gut. Angenehme Temperaturen und Sonnenschein boten ausgezeichnete Rahmenbedingungen für das Gelingen der Spiele. Nach dem Beenden des Parcours verharrten die Oberweseler gespannt bis zur Siegerehrung. Die Wartezeit wurde mit einem gesponserten Mittagessen verkürzt. Schließlich war es soweit: Bei der Preisverleihung konnte die Klasse 7d einen tollen zweiten Platz belegen. Der Jubel der Schüler darüber und über den gewonnenen Geldpreis für die Klassenkasse war riesengroß. Die glücklichen Gesichter aller Beteiligten auf der Rückfahrt bestätigten einen rundum gelungenen Tag. Ein besonderer Dank gilt dem Förderkreis M. Hütte Oberwesel, der diese Tagesfahrt durch eine finanzielle Spende unterstützt hat.

Die Mittelrhein-Realschule Oberwesel freut sich schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Auf nach Bärenbach zu den Wald-Jugendspielen!






06.06.2014


Es war wirklich Heiner Brand

Ehemaliger Nationaltrainer besuchte die Mittelrhein-Realschule plus


550 Schulen hatten sich beworben, aber nur 22 zählen bundesweit zu den Glücklichen, die einen Handballstar empfangen durften bzw. dürfen. Und die Realschule plus Oberwesel gehörte zu diesen Glücklichen! Die erfolgreiche Bewerbung der Schule durch Sportlehrer Patric Muders löste schon Wochen vorher große Freude aus und setzte verschiedenste Vorbereitungen in Gang.

Die Antwort auf die spannende Frage, ob nun wirklich Heiner Brand in die Oberweseler Schule kommen würde, hielt alle Beteiligten noch am Mittwoch, den 21. Mai, unter Strom. Die beiden Mitarbeiter Nadja Napieralski und Sven Grunow der Aktion „Handball-Stars go school“ waren pünktlich um 8.30 Uhr auf dem Schulhof. Damit war der erste Schritt der Aktion geschafft.  Die beiden Mitarbeiter bereiteten zuerst die Halle vor, sodass Heiner Brand und die Trainer später fleißig arbeiten konnten. Gegen neun Uhr trafen dann auch die beiden Handballtrainer Jan Ludwig und Patrick Bender aus dem Handballverband Rheinhessen ein, die das Training mit den Schülern durchführen sollten. Der nächste Schritt war gemeistert. Die Sechstklässler konnten sich nun umziehen und in der Halle Platz nehmen. Für dieses Handballtraining bekamen sie ein T-Shirt, welches sie nun als aktive Sportler auswies. Inzwischen hatten auch Schüler der 9. Klasse unter der Leitung von Lehrerin Nina Hartenfels ein üppiges Buffet in der Sporthalle aufgebaut.

Und was war mit Heiner Brand? Gegen 9.30 Uhr kam er in die Halle spaziert. Die innere Freude bei den (Sport-)Lehrern war sehr groß, doch zuerst war noch etwas Zurückhaltung angesagt. Ein Weltmeister als Trainer und Spieler in der Oberweseler Halle? In der Begrüßung durch Schulleiter Christoph Vickus wurde er als Franz Beckenbauer des Handballs bezeichnet, was ihn sicherlich auf seine Erfolge im Handballsport bezogen sehr zutreffend beschreibt. Die anschließende Trainingseinheit wurde mit viel Einsatz und Freude bei den Kindern und Trainern durchgeführt. Heiner Brand gab vereinzelt Tipps an die Sportler, aber vor allem auch viele Autogramme an die zuschauenden Schüler der Klassenstufe 6.

Nach der Trainingsstunde stand eine Fragerunde an den Handballstar an. Die Schüler zeigten dabei reges Interesse, denn Sportlehrerin Denise Stiebitz hatte die Schüler mit dem Film zur WM 2007 in Deutschland bestens vorbereitet. Fragen zu seinem Alter und seinen Erfolgen beantwortet er genauso bereitwillig wie nach seinem schönsten Moment im Leben - die Geburt seiner Tochter, denn wegen eines Handballspiels verpasste er die Geburt seines Sohnes. Dass er gerne Fußball spielt, konnte er in der zweiten Mannschaft in Gummersbach genauso zeigen wie in einer Prominentenauswahl. Bis heute verfolgt er als Fan des 1. FC Köln auch Spiele live im Stadion. Die Frage nach der Rente von Trainern und Sportlern überraschte ihn etwas und er meinte, dass die junge Schülerin, die die Frage gestellt hatte, schon weit voraus denke. Auffällig war sicherlich, dass er sich zu seinen Erfolgen sehr zurückhaltend äußerte, denn immerhin wurde er als Spieler mehrfacher Deutscher Meister, Pokalsieger, Europapokalsieger der Pokalsieger und Landesmeister. Als Trainer wurde er ebenso Deutscher Meister und Pokalsieger mit Gummersbach und Wallau/Massenheim. Als Nationalspieler bestritt er 131 Länderspiele und war von 1997 bis 2011 über 14 Jahre Trainer der Deutschen Handballnationalmannschaft.

Die Sport treibenden Schüler konnten sich abschließend auch ihre Autogrammkarten und Shirts signieren lassen, genau wie für die Lehrer. Das Handballevent auf dem Schulhof mit den vier Stationen Speedgoal mit Geschwindigkeitsmessung, Torwandwurf, Tempodribbling mit Lichtschrankenmessung und Dribbling auf Kontaktplatten wurde von den Fünft- und Siebtklässlern mit regem Interesse angenommen. Die Schüler versuchten nach dem ersten Durchgang eifrig ihre Leistungen zu steigern. Die Stationen wurden jeweils von einem Lehrer betreut, der auch die Leistungen in die Wertungskarten notierte. Mit dem selbstgemachten Honig unserer Bienen AG machte sich Heiner Brand mit seiner Frau gegen 12.00 Uhr auf den Weg zum nächsten Event der Aktion „Handball -Stars Go School“.

Fotos und Artikel der gelungenen Aktion sind auf der Internetseite www.handball-stars-go-school.de, www.facebook.de oder www.dhb.de/jugend zu sehen.


Bericht: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 03.06.2014






12.05.2014


Aktion „Achtung Auto“


Laut quietschende Bremsen und aufgeregte Kinderstimmen auf dem Schulhof der Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel: Ein Unfall?

Nein, glücklicherweise nicht. Damit sich die Zahl der Unfälle im Straßenverkehr, bei denen Kinder zu Schaden kommen, verringert, hat es sich der ADAC zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schülern der fünften Jahrgangsstufe beizubringen, kritische Situationen im alltäg­lichen Straßenverkehr und Unfallgefahren zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren.

Am 8. und 9. Mai 2014 hatten die jüngsten Schüler unserer Schule die Gelegenheit, mit dem ADAC Mittelrhein und ihren Klassenleitern reale Verkehrssituationen handlungsorientiert zu erleben.

Den Kindern wurde der Lehrstoff vor allem durch praktische Übungen und Demonstrationen vermittelt. Sie erlebten den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Brems­weg und lernten so den Anhalteweg von Kraftfahrzeugen besser einzuschätzen.

Viele Kinder unterliegen dem Trugschluss, dass ein Fahrzeug beim Bremsen einfach sofort stehen bleiben kann.

Um zu erkennen, dass dies nicht stimmt, mussten die Schüler beim Programm „Achtung Auto“ aus vollem Lauf an einer vorgegebenen Stelle bzw. auf ein optisches Zeichen stoppen. Dabei konnten sie die Bedeutung der Formel Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg    „erleben“.

Als Mitfahrer im ADAC-Aktions-Auto lernten sie bei einer Vollbremsung die lebens­rettende Bedeutung der ordnungsgemäßen Sicherung im Fahrzeug kennen, denn selbst die beste Knautschzone bei einem Auto hilft nur, wenn die Insassen ange­schnallt sind! Trotz der allgemeinen Sicherungspflicht für Kinder, die bereits seit 1993 besteht, ist die Zahl der ungesicherten Kinder vor allem auf Kurzstrecken immer noch groß.

Mit dem Appell an die Kinder selbst Verantwortung für ihre Sicherheit im Straßenverkehr zu übernehmen, endete eine interessante und wichtige Veranstaltung.






12.05.2014


Auf nach London!


Dem Ruf der britischen Hauptstadt waren 33 Neunt- und Zehntklässler der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel zusammen mit den beiden Englischlehrerinnen Nina Hartenfels und Daniela Mauer nur allzu gerne gefolgt. Mit dem Bus brachen sie am Samstagabend von Oberwesel aus auf, um die Insel, auf der alles ein bisschen anders läuft als im Rest Europas, unsicher zu machen.

Und sie wurden nicht enttäuscht! Als die 33 noch verschlafenen Schüler am frühen Sonntagmorgen ihre Nasen aus dem Reisebus reckten, wurden sie zunächst von für englische Verhältnisse ganz und gar untypischen Wetterverhältnissen begrüßt - strahlender Sonnenschein, der der Gruppe glücklicherweise während des gesamten Aufenthaltes erhalten bleiben sollte. Nach einem Morgenspaziergang in den idyllischen Kensington Gardens wurde das Hotel im Londoner Westen bezogen, bevor die „Landeier“ auch schon die erste Herausforderung der Großstadt meistern sollten: die Fahrt mit der Tube, der Londoner U-Bahn, zum berühmten Piccadilly Circus. Schnell hatten alle begriffen, wie das liebste Fortbewegungsmittel der Londoner funktioniert und nutzen es von nun an fast schon routiniert.

Erster großer Programmpunkt der Gruppe am Sonntag war der Tower of London, die geschichtsträchtige Festungsanlage, in der sich heute nicht nur die königlichen Kronjuwelen befinden sondern auch verschiedene historische Ausstellungen beherbergt werden. Im Anschluss wurde den Schülern und auch den Lehrerinnen bei der Besichtigung des London Dungeons das Fürchten gelehrt. Durch die Darbietungen der Schauspieler konnten sie in die dunkle, gruselige Geschichte Londons rund um Jack the Ripper, Guy Faukes, das große Feuer und die Pest eintauchen.

Auf der ausführlichen Stadtrundfahrt am nächsten Morgen jagte eine Sehenswürdigkeit die nächste, sodass die Kameras beim Anblick von Tower Bridge, Buckingham Palace, Royal Albert Hall, Big Ben, Trafalgar Square und Vielem mehr regelrecht glühten. Danach hatten die Schüler die Möglichkeit, in Madame Tussauds’ Wachsfigurenkabinett ihren Idolen aus dem Sport sowie der Film- und Musikbranche näher zu kommen und sogar das ein oder andere Foto zusammen mit dem Lieblingsstar aufzunehmen.

Ein weiteres ganz besonderes Highlight erwartete die Schüler am Abend: Die Fahrt mit dem London Eye, dem berühmten Riesenrad am Themseufer, wobei die Gruppe beim beeindruckenden Blick auf die glitzernden Lichter der Metropole noch einmal den gelungenen Tag Revue passieren ließ. Einige hatten danach jedoch immer noch nicht genug und wollten trotz schwerer Augenlider und bereits plattgelaufener Füße einen Einblick in die kulturelle Vielfalt Londons erhaschen. Diesen bot der abschließende Spaziergang durch Chinatown, wo einige Schüler, die ansonsten eher auf die bekannten Fastfood-Ketten gesetzt hatten, es sich nicht nehmen ließen, die traditionelle Küche auszuprobieren.

Am nächsten Morgen machte sich die Gruppe auf, um am Buckingham Palace der traditionellen Wachablösezeremonie beizuwohnen - ein Muss für jeden Besucher Londons. Der Rest des Tages stand den Schülern zur freien Verfügung und wurde von den meisten zu einer ausgiebigen Shoppingtour auf der Oxford Street genutzt, weshalb auf der Rückreise, die am frühen Abend angetreten wurde, zahlreiche Einkaufstüten im Bus verstaut werden mussten. Alle waren sich einig, dass die Oberweseler bestimmt nicht zum letzten Mal dem Ruf Londons gefolgt waren.






27.04.2014


HANDBALL-STARS GO SCHOOL:

Heiner Brand besucht Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel


Am 21. Mai 2014 kommt Heiner Brand an die Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel. „HANDBALL-STARS GO SCHOOL“ heißt das Projekt, das bundesweit Spitzen- und Schulsport zusammenführt. Über 550 Schulen haben sich für die vierte Auflage von HANDBALL-STARS GO SCHOOL beworben. Die Mittelrhein-Realschule plus ist eine von insgesamt 22 Schulen, die sich jetzt über den Besuch eines Handball-Stars freuen können.

HANDBALL-STARS GO SCHOOL-Schirmherr und Spieler-Trainer-Weltmeister Heiner Brand gibt weiter, wovon er reichlich hat: Erfahrung und Leidenschaft.

Brands Besuch an der Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel findet im Rahmen von HANDBALL-STARS GO SCHOOL statt. Das Nachwuchsprojekt des Deutschen Handballbundes und der DKB Handball-Bundesliga richtet sich deutschlandweit an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3 bis 6. Unter der Schirmherrschaft von Heiner Brand tragen Profis Handball-Spaß und -Spiel in die Republik. An 22 Schulen in ganz Deutschland trainieren sie Schülerinnen und Schüler in einer etwas anderen Sportstunde.

Das erwartet die Mittelrhein-Realschule plus: Los geht’s mit einer zweistündigen exklusiven Trainingseinheit mit Heiner Brand und einem ausgewählten Trainer des Handball-Verbandes Rheinhessen für die Gewinner-Klasse. Das Training beginnt um 8.30 Uhr. Es folgt ein Handball-Event auf dem Schulhof für alle Schülerinnen und Schüler der Schule. Hier können sich die Schülerinnen und Schüler an zahlreichen Handball-Stationen testen, wie zum Beispiel die Messung der Geschwindigkeit von Wurf und Dribbling oder die Treffsicherheit. In einem Parcours mit Lichtschranke wird die Geschwindigkeit ermittelt.

HANDBALL-STARS GO SCHOOL ist das Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Handballbundes und der DKB Handball-Bundesliga. Unterstützt werden sie vom Freundeskreis des deutschen Handballs (FDDH), dem DHB-Ausrüster Kempa sowie der Hotel-Marke Hilton. Ziel der bundesweiten Nachwuchsaktion ist es, Schülerinnen und Schüler für den Handball zu begeistern. Hierfür besuchen namhafte Handballer wie Heiner Brand, die Bundestrainer Martin Heuberger und Heine Jensen, die Weltmeister Christian Schwarzer und Markus Baur und Welthandballer Daniel Stephan von Mai bis Juli 2014 22 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.handball-stars-go-school.de






27.04.2014


Bienvenus à Chablis – Schüleraustausch mit Frankreich vom 24. bis zum 30. März 2014


Bereits kurz nach dem kalendarischen Frühlingsbeginn genossen achtzehn Französischschüler der Klassenstufen 8 bis 10 bei viel Sonnenschein den einwöchigen Aufenthalt in Chablis, der Partnerstadt Oberwesels. Dort waren sie zu Gast bei ihren gleichaltrigen französischen Austauschpartnern, die sie bereits im April 2013 für eine Woche bei sich zu Hause empfangen hatten, um ihnen den (Schul-)Alltag deutscher Schüler und das schöne Mittelrheintal mit Umgebung zu zeigen.

Am Montagnachmittag im Collège Pierre et Jean Lerouge angekommen wurden die Schüler und ihre Lehrerkräfte, Sabine Epstein und Sarah Fraund, herzlichst von ihren Austauschpartnern, deren Eltern sowie dem Schulleiter, Herrn Richaud, und der hauptverantwortlichen Lehrerin, Frau Leroy, mit einem leckeren Buffet empfangen. Der Abend in den Gastfamilien lud alle Teilnehmer zum ersten gegenseitigen „Beschnuppern“ ein und ließ Raum, um sich für den Tagesausflug am Folgetag zu stärken und zu erholen. Das Ziel, Dijon, etwa 140 Kilometer von Chablis entfernt und Partnerstadt unserer Landeshauptstadt Mainz, entdeckten die Schüler mithilfe eines Fragebogens, den das Maison Rhénanie-Palatinat (Haus Rheinland-Pfalz) zur Verfügung gestellt hatte. Im Rahmen der anschließenden gemeinsamen Auswertung des Quiz' zeigte sich, dass die Schüler diese Aufgabe gut gemeistert hatten und insbesondere die Altstadt Dijons detailliert beschreiben konnten. Anschließend profitierten alle von der tollen Sicht über die Dächer Dijons, die ihnen mitsamt einer interessanten Führung durch den, im 15. Jahrhundert erbauten Turm, Philippe le Bons geboten wurde. Obwohl die Schüler die 316 Stufen bis zur Terrasse des Turms in kürzester Zeit bewältigten, blieb ihnen im Anschluss noch genug Energie, sich bis zur abendlichen Rückfahrt in der Altstadt auf die Suche nach ein paar schönen und oftmals landestypischen Mitbringseln für ihre Familien und Freunde in Deutschland zu machen.

Am nächsten Morgen konnten sich die deutschen Schüler aus nächster Nähe ein Bild des Schulalltags ihrer Austauschpartner machen, da sie am Unterricht verschiedener Klassenstufen des Collèges teilnahmen. Nach diesem für die Schüler eindrucksvollen, aber nicht wenig anstrengenden Vormittag, trafen sich fast alle Austauschpartner am Nachmittag in einem Chabliser Park, wo ihre französischen Austauschpartner zu Kebab, Getränken und guter Gesellschaft geladen hatten und der interkulturelle Austausch auf angenehme Weise seinen Lauf nahm. Hier konnten unter anderem die bald deutlich gewordenen Ähnlichkeiten beziehungsweise Unterschiede zwischen französischer und deutscher Kultur erlebt, diskutiert und manchmal augenzwinkernd belächelt werden.

Am darauffolgenden Tag rief Frankreichs Hauptstadt, die sich den Reisenden am Morgen bei einer Schifffahrt auf der Seine entlang vieler bekannter Sehenswürdigkeiten wie Eiffelturm und Notre-Dame von ihrer besten Seite präsentierte. Viele Photos und „Ahs und Ohs“ später flanierte die gesamte Gruppe auf der Prachtmeile der Stadt, den Champs-Elysées, dann durch die schönen Parkanlagen der Tuilerien bis hin zu dem weltberühmten Museum der Stadt, dem Louvre. Dieses entdeckten die Schüler selbstständig, indem sie vor Ort mit ihren jeweiligen Austauschpartnern das von Frau Leroy bestens vorbereitete Quiz lösten, welches viele spannende Informationen und Überraschungen zu den ausgestellten Skulpturen und Gemälden in sich barg. Nachdem auch die ungeduldig aufgesuchte Mona Lisa auf diversen Schnappschüssen verewigt worden war, ließ die Rückfahrt nach Chablis - für viele trotz des langen Tages eigentlich noch viel zu früh - nicht mehr lange auf sich warten.

Am Freitag nahmen die Schüler erneut am Unterricht des Collèges teil. Viele von ihnen wurden im Rahmen des Deutschunterrichts von Frau Leroy aktiv, da sie in Tandemarbeit Interviews mit französischen Schülern führten und diese dann auch vor der Klasse präsentierten. Das Collège sponserte dankenswerterweise ein leckeres Mittagessen in der Schulkantine, welches Kraft gab für alle weiteren schulischen Aktivitäten des Nachmittags. Zum offiziellen Abschluss des Austauschs wurde seitens der Eltern und der Schulleitung zu einer kleinen Feier in der Schule geladen, bei der alle die Erlebnisse der Woche bei Speis und Trank Revue passieren lassen konnten.

Nachdem der Samstag den Schülern in und mit ihren Gastfamilien zur freien Verfügung gestanden hatte, fuhren Schüler und Lehrer von den vielen Eindrücken des Nachbarlandes gesättigt und beeindruckt mit manch‘ wehem Herzen wieder nach Hause. Viele von ihnen sind bereits von ihren Gastfamilien zu einem baldigen Wiedersehen eingeladen worden, sodass es wohlmöglich schon in den nächsten Ferien zu dem ein oder anderen privaten Besuch kommen wird.

Gedankt werden soll an dieser Stelle allen, die durch ihr großes Engagement zum guten Gelingen der Fahrt nach Chablis beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt hierbei insbesondere dem Förderkreis M. Hütte Oberwesel sowie dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und dem Land Rheinland-Pfalz für ihre großzügigen Spenden. Jegliche Form der Unterstützung trägt zur positiven Entwicklung und zur Intensivierung deutsch-französischer Freundschaften bei und lässt die Jugendlichen im vereinten Europa etwas näher zusammenrücken.

Den nächsten Begegnungen sehen alle Beteiligten schon mit Freude und Zuversicht entgegen, sodass eine Fortführung des schulischen Austauschs für die Zukunft sehr wünschenswert ist.






27.04.2014


Die etwas andere Spurensuche


Auf eine etwas andere Art der Spurensuche begaben sich 11 Schüler der Klassenstufe 8 - 10 der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel in Vauquois bei Verdun. Dabei stiegen sie in alte Stollensysteme, die während des 1. Weltkriegs von sogenannten Mineuren angelegt wurden. Ziel dieser Gänge war es, die feindlichen Frontstellungen zu untergraben, um dann mit einer Sprengladung eine Lücke in die Reihen der Gegner zu reißen. Diese Art der Taktik wurde sowohl von Franzosen als auch Deutschen angewandt, um wieder etwas Bewegung in den zum Stellungskrieg gewordenen Kampf zu bringen. Von Erfolg sollte diese Taktik jedoch nicht sein, konnten die Lücken in der Front doch schnell wieder geschlossen werden oder der durchgebrochene Feind von eigenen frischen Truppen gestoppt werden.

Bereits um fünf Uhr morgens trafen sich die Nachwuchshistoriker am Busbahnhof in Oberwesel, um sich auf den Weg nach Frankreich zu machen. In Vauquois angekommen besuchte die Gruppe zunächst das lokale Museum. Hier wurde durch die Interessengemeinschaft der „les amis de Vauquois“ ein kurzer Überblick über die Geschehnisse um Vauquois gegeben. Anschließend stiegen die Schüler unter Leitung des Historikers Adolf Buchner und des betreuenden Geschichtslehrers Marcel Griesang in die noch gut erhaltenen französischen Stollensysteme hinab. Die Schüler waren dabei direkt zu Beginn schon vollkommen überrascht von den engen und sehr beklemmenden Verhältnissen im Untergrund von Vauquois. Wieder an der Erdoberfläche angekommen machte man sich auf zum Kamm des Höhenzuges. Hier hatte bis 1914 der eigentliche Ort mit einer stattlichen Kirche seinen Platz. Durch die Kämpfe und die zwischen 1914 - 18 durchgeführten Sprengungen sollte aber kein Stein auf dem anderen bleiben. Kaum vorstellbar was sich hier wohl abgespielt haben mag. Die Schüler konnten sich davon in Anbetracht der riesigen Krater ein ungefähres Bild machen. Staunend betrachteten sie den größten Krater, der durch eine mit 60 Tonnen Sprengstoff herbeigeführte Explosion durch deutsche Mineure entstanden war.

Nachdem die durch Granateinschläge und Sprengungen gezeichnete Erde durchschritten war, stieg man an einem Seil gesichert in die weit unwegsameren deutschen Stellungen hin- ab. Insgesamt 17 Kilometer unterirdische Gänge hatten die Deutschen im Bergrücken von Vauquois angelegt. Diese boten mehr als 2500 Soldaten Unterschlupf. Jedoch konnten sie durch Gasexplosionen oder Stolleneinbrüche auch schnell zur Todesfalle werden. Nur unter körperlicher Anstrengung war es der Gruppe möglich, den oftmals sehr engen und auch steil abfallenden Weg zu meistern. Dafür  ergaben sich für die Schüler aber einmalige Einblicke, sind die Stollenanlagen doch im Normalfall nicht zugänglich für die Öffentlichkeit. Nach etwa einer Stunde entstiegen die Schüler dem Labyrinth von Gängen wieder durch das Eingangsportal; völlig fasziniert von der unterirdischen Welt, die sich ihnen zuvor geöffnet hatte. Viele stellten sich die Frage wie die damaligen Soldaten diese Enge unter Granatbeschuss und der ständigen Angst vor Sprengungen durch den Gegner wohl aushalten konnten.

Anschließend fuhr man noch zum ehemaligen Soldatenlager Moro im Argonnerwald.

Dieses vor nicht allzu langer Zeit wieder in seinen Originalzustand zurückversetzte Lager bot den Schülern noch authentischere Einblicke in die damaligen Begebenheiten. Auch hier wagten sich die Schüler wieder in Verbindungsgräben und Stollensysteme vor. Nachdem man das gesamte Lager in Augenschein genommen hatte machten sich die interessierten Oberweseler Schüler mit ihrem begleitenden Lehrer Marcel Griesang auf die Heimfahrt. Alle waren sich darüber einig, dass die gesammelten Eindrücke wohl lange noch in Erinnerung bleiben würden und die Schrecken des Krieges erst durch die unmittelbaren Erfahrungen des Tages einigermaßen vorstellbar wurden.

Wie bereits bei vergangenen Schulfahrten wurde diese Fahrt durch eine finanzielle Unterstützung des Förderkreises M. Hütte Oberwesel ermöglicht.






27.04.2014


Laufersweiler - ein Ort der Recherche und Erinnerung


Zusammen mit ihren Geschichtslehrern Marcel Griesang und Peter Krämer besuchten sieben Schüler der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel die ehemalige Synagoge in Laufersweiler. Sie taten dies als Delegation, um an einem Treffen verschiedener Schulen teilzunehmen. Es ging dabei um die Planung, inwiefern man in Zukunft an einem Aufbau des Zentrums zur Erforschung des Landjudentums mitarbeiten könnte. Eingeladen hatte zu diesem Treffen Herr Christof Pies aus Kastellaun, der sich seit langem schon um die Erforschung des jüdischen Lebens in unserer Region verdient gemacht hat. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatten die Schüler die Gelegenheit, die Räumlichkeiten vor Ort etwas näher kennen zu lernen. Sie setzten sich dabei aktiv mit den vorhandenen Materialien zur jüdischen Geschichte und mit weiteren multimedialen Angeboten auseinander. Anschließend stand ein Rundgang durch den Ort Laufersweiler an, auf dem die jüdische Geschichte an lokalen Beispielen näher betrachtet wurde. So führte der Weg vorbei an der ehemaligen jüdischen Schule des Ortes zur Matzenbäckerei der Familie Joseph. Die Besichtigung fand ihren Abschluss auf dem nicht mehr an seinem ursprünglichen Ort befindlichen jüdischen Friedhof.

In einem Abschlussgespräch einigten sich alle Beteiligten darauf, in ihren Heimatorten in kleinen Projekten aktiv mit der jüdischen Vergangenheit umzugehen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden auf der Homepage des Förderkreises der Synagoge Laufersweiler der Öffentlichkeit präsentiert.






02.04.2014


Schüler besuchten das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar


Drei Tage lang nahmen siebzehn Schüler der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel zusammen mit ihren Geschichtslehrern Christiane Cronester und Marcel Griesang an einem Wochenend-Workshop der Jugendbegegnungsstätte im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald teil. Die betreffenden Schüler hatten sich dabei freiwillig für dieses schulische Angebot gemeldet. An diesem dunklen Ort der deutschen Geschichte setzten sich die interessierten Teilnehmer intensiv mit den Themen Diskriminierung und Unterdrückung auseinander.

Auf einem Rundgang über das ehemalige Lagergelände folgte die Oberweseler Besuchergruppe der Workshopleiterin Annette Schmitz mit ungläubigem Entsetzen in Anbetracht der Gräueltaten, die dort in der Zeit von 1937 - 1945 geschehen sind. Besonders beeindruckte sie dabei die Lebensgeschichte des Pfarrers von Buchenwald. Paul Schneider, der in einer kleinen Hunsrückgemeinde zur Zeit des Naziterrors das Amt des Pfarrers innehatte, wurde ins Konzentrationslager Buchenwald gebracht, da er nicht müde wurde die Nazischergen öffentlich anzuprangern. Trotz Einzelhaft im Bunkertrakt und konstanter Folter durch seine Peiniger spendete er seinen Leidensgenossen täglich Trost und erteilte ihnen den Segen. Diese Tapferkeit musste er schließlich 1939 mit seinem Leben bezahlen. Man tötete ihn dabei durch eine Giftspritze.

Ein besonderes Erlebnis hatten die Schüler am zweiten Tag ihres Aufenthalts, als sie während archäologischer Arbeiten auf dem Lagergelände neben Löffeln, zerbrochenem Porzellan, alten Rasierern und Knöpfen auch die Häftlingsnummer eines aus dem Konzentrationslager Groß-Rosen nach Buchenwald transportierten Mannes fanden. Diese Stoffnummern wurden nach Ankunft im neuen Lager entsorgt und so landete auch die besagte auf dem Müllsammelplatz des Lagers. Den Schülern wurde auf diese Weise deutlich, dass die vergangenen Geschehnisse noch gar nicht so lange zurückliegen. Plötzlich wurde die Geschichte spürbar. In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass die Häftlingsnummer zu einem Gefangenen namens Symcha Werdyger gehörte, den man am 7. 03. 1945 unter der Bezeichnung „polnischer politischer Jude“ ins Lager gebracht hatte. Welches weitere Schicksal ihn ereilte konnte anhand der Akten leider nicht mehr festgestellt werden.   

Überdies erstellten die Schüler in der der Jugendbegegnungsstätte angegliederten Kunstwerkstatt Skulpturen und Bilder, die sich mit dem Lageralltag der Häftlinge beschäftigten.  

Nach drei sehr arbeitsintensiven Tagen betonten die Schüler in einer abschließenden Rückmelderunde, wie gewinnbringend der Aufenthalt an diesem doch sehr bedrückenden Ort gewesen sei. Viele nahmen sich fest vor, in Zukunft mit Entschiedenheit gegen Ausgrenzung und Fremdenhass vorzugehen. Denn wie schnell Menschen an den Rand der Gesellschaft und sogar in Lebensgefahr geraten können zeigte ihnen das Wochenende mehr als deutlich.

Der Hauptteil der Kosten wurde durch eine großzügige finanzielle Unterstützung des Förderkreises M. Hütte Oberwesel getragen.






02.04.2014


Schulorchester entdeckt die „Welt der Musik“


Am Donnerstag, 13. März 2014, war es soweit: Das Schulorchester der Heuss- Adenauer Mittelrhein- Realschule plus Oberwesel besuchte gemeinsam mit den Musiklehrern Herrn Maier und Herrn Zirfas die Internationale Musikmesse in Frankfurt. Alle Teilnehmer lernten dabei den Facettenreichtum der Musikwelt kennen.

Nach einer kurzen Orientierungs- und Einführungsphase erkundeten die interessierten Messebesucher dann die Ausstellung auf eigene Faust. Sie sahen dabei neu entwickelte Instrumente in den unterschiedlichsten Registern, Gattungen, Formen und Preisklassen und durften diese nach Belieben ausprobieren. In dem „Angora Stage“-Zelt traten Live Bands, Gitarristen, Schlagzeuger und viele Solokünstler auf. Hier hatten besonders die Schülerinnen und Schüler viel Freude, denn man fühlte sich als wäre man auf einem „Rockkonzert“.  In diversen Workshops stellten die interessierten Gäste der Mittelrhein-Realschule plus zudem ihr musikalisches Können unter Beweis.

Ein besonderes Highlight war der Besuch der „Yamaha- Halle“. Hier informierte Herr Kharsa von  unserem Instrumentenausstatter, dem Bläserstudio Koblenz, die Gruppe über den An- und Verkauf von Instrumenten und demonstrierte anhand der ausgestellten Instrumente den „Instrumentenfindungsprozess“ bei einer Neuanschaffung.

Es ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, dass sich Schülerinnen und Schüler außerhalb der regulären Unterrichtszeit für die Schulgemeinschaft engagieren. Daher wurde diese Fahrt den Schülerinnen und Schülern des Schulorchesters exklusiv ermöglicht, um sie so für ihr besonderes Engagement auszuzeichnen. Die Kosten dieser Tagesfahrt wurden vollständig vom „Förderkreis M. Hütte Oberwesel“ übernommen, dem die Mittelrhein-Realschule plus ihren besonderen Dank ausspricht!






25.03.2014


Schüler der Realschule plus Oberwesel erkunden Bergwelt rund um das UNESCO-Welterbe Dachsteingletscher


23 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c machten sich am Sonntagmorgen, 16. März 2014, mit ihrer Klassenlehrerin, Christina Bröder, und den Sport- und Skilehrern Christoph Vickus und Holger Weißmann auf den Weg in den langersehnten Schnee. Wie in den letzten Jahren unterstützte Holger Kapell die Gruppe tatkräftig. Wolfgang Geiß, der schon seit Jahren für einen sicheren und unterhaltsamen Transport sorgt, komplettierte das kompetente Team. Nach achtstündiger Fahrt und fachmännischer Skibindungseinstellung beim Sport-Ski Willy, einem renommierten Skisportfachgeschäft in Ramsau / Dachstein, war der Peterbauerhof bei Schladming erreicht, wo die Herbergsmutter Andrea die angehenden Skifahrer herzlich mit einem leckeren Abendessen empfing.

Nach aufgeregtem Beziehen der Zimmer folgte am ersten Abend gleich eine Unterweisung in die zehn wichtigsten FIS-Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder, denn am nächsten Morgen ging es schon ins alpine Skigebiet.

Aufgrund der in den letzten Wochen frühlingshaften Temperaturen waren die Übungslifte in der Ramsau, dem sonnigen Hochplateau am Fuße des Dachsteinmassivs, bereits geschlossen und so mussten die ersten Skigewöhnungsübungen im flachen Übungsgelände auf Höhe der Mittelstation der Reiteralm stattfinden. Die Reiteralm bildet den westlichen Einstieg in die 4-Berge-Ski-Schaukel der Skiregion Schladming Dachstein; sie ist als einziger Skiberg im europäischen Alpenraum mit dem dreifachen Pistengütesiegel in Gold ausgezeichnet und gilt als Trainingsparadies der Ski-Weltelite.

Die Schüler erlernten auf dem für sie ungewohnten Sportgerät zunächst das Fortbewegen auf Ski in der Ebene, das Bremsen im Schneepflug und Pflugbogenfahren unter stetem Belastungswechsel. Als komfortable Aufstiegshilfen dienten ein Förderband der ortsansässigen Kinderskischule sowie ein längeres Umlaufseil.

Nach der mittäglichen Stärkung in der Lena-Alm wurden die Skianfänger in differenzierte Leistungsgruppen eingeteilt und durch die betreuenden Skilehrer weiter in die Kunst des alpinen Skilaufs eingewiesen.

Bei herrlichem Sonnenschein, wolkenlosem Himmel und guter Fernsicht schwebte die Gruppe am Dienstagmorgen mit der neuen Gondelseilbahn zum Dachsteingletscher auf 2700 m Höhe hinauf. Die spektakuläre Freiluftattraktion der tausend Höhenmeter umfassenden, stützenlosen Auffahrt erlebten einige mutige Schüler mit ihren begleitenden Lehrern auf dem Dachbalkon der neuen Panoramagondel. Nach 5½-minütiger Fahrzeit mit Blick auf die monumentalen Südwände des Dachsteinmassivs erreichten die Alpinisten die Bergstation des höchsten Berges der Steiermark.

Nach mehreren traumhaften Pulverschneeabfahrten mit atemberaubenden Ausblicken in jegliche Himmelsrichtungen erkundeten die begeisterten Schüler die weiteren touristischen Attraktionen der „Freiheit bis 3000 m Höhe“. Der Sky Walk, eine Plattform, die horizontal aus dem Fels ragt und unter deren Glasboden der Blick auf 250 m steil abfallende Felswände bei den meisten ein etwas mulmiges Gefühl hervorrief, faszinierte alle Oberweseler genau so wie die neu erbaute Hängebrücke mit angrenzender Treppe ins Nichts. Stahlseile sichern die beeindruckende Konstruktion aus Edelstahl und Glas, von der aus man nicht nur Panaroma- sondern auch Tiefblicke genoss. Der Besuch des imposanten Eispalastes, der seine Besucher mit detailgetreu geschnitzten Eisfiguren und einem Eissäulenportal in eine mystische Welt aus Eis und Schnee tief im Inneren des Gletschers entführt, rundete das Erlebnis UNESCO-Weltnaturerbe Dachsteingletscher ab.

Am Abend des gleichen Tages bot sich den Schülern aus dem Oberen Mittelrheintal ein weiteres Highlight der Klassenfahrt: Die abendliche Fackelwanderung zur urigen Sonnenalm.  Hüttenwirt Gerhard arrangierte wie gewohnt mit kniffligen Geschicklichkeitsspielen, delikatem steirischen Essen und textsicheren Liedbeiträgen den Hüttenabend, nicht nur die Mädels der Klasse 8c bewegten sich rhythmisch zu den Liedern der aktuellen Charts.

Der Wettergott zeigte sich auch in den kommenden Tagen von seiner besten Seite. Bei frühlingshaften Temperaturen, teils über 20 °C, stellten sich bei allen Schülern beachtliche Lernerfolge ein, so dass sie sicher auf den Brettern talabwärts glitten.

Sie erlernten bei unterschiedlichen Schneeverhältnissen am Vor- und Nachmittag auf den Pisten der weltbekannten Reiteralm und der idyllischen Fageralm die Grundtechniken des alpinen Skilaufens - die einen schneller, andere benötigten intensivere Betreuung und Hilfen. Jeder erfuhr individuelle wintersportliche Erfolgserlebnisse, was sich in strahlenden Gesichtern und glänzenden Augen widerspiegelte.

Eine traditionelle Skitaufe und die Prämierung verdienter Schüler wurden am Abschlussabend ebenfalls von allen Beteiligten mit viel Begeisterung aufgenommen.

Mit vielen neuen Eindrücken, tollen Erlebnissen und dem guten Gefühl, eine harmonische Woche mit der Klasse verbracht zu haben, ging es am Samstag, 22. März wieder zurück ins heimische Rheintal, wo alle unverletzt und sehnlichst erwartet von ihren Eltern in die Arme geschlossen wurden.

Für den nächsten Winter sind zwei weitere Skischullandheimaufenthalte nach Ramsau geplant und bereits terminiert. Bei den jetzigen Siebtklässlern dürfte die Vorfreude auf diese erlebnispädagogischen Klassenfahrten spätestens beim Anschauen der vielen Fotos und nach Austausch der Erlebnisse durch die Achtklässler entfachen.

Ski heil!






25.03.2014


Lehrer versuchen sich im Fußball


In der Theorie verstehen einige Lehrer der Mittelrhein-Realschule plus schon sehr viel von Fußball. Unter anderem werden montags und freitags die Spiele der ersten und zweiten Liga fachmännisch diskutiert oder auch die Tippergebnisse akribisch eingetragen und überprüft.

Nun wollten wir unser Können auch mal in der Praxis zeigen und nahmen an dem Lehrerfußballwettbewerb teil. Mit acht Kollegen ging es an die Realschule plus nach Kobern-Gondorf. Und wenn der Fußball ruft, werden selbst elterliche Pflichten umgeplant, sodass die Unterstützung der talentierten Mannschaft gewährleistet werden kann. Bestens ausgerüstet mit Trikots, Hosen, Stutzen und Schienbeinschoner gingen wir optimistisch in unser intensives Aufwärmprogramm. Wir wollten uns ja keine Muskelverletzungen zu Turnierbeginn zuziehen. Diese sportliche Hürde schafften auch alle Spieler.

Das erste Spiel gegen die IGS aus Zell zeigte uns aber schnell, dass zwischen Theorie und Praxis wohl Unterschiede bestehen. Die mit einigen gut trainierten Fußballern gespickte gegnerische Mannschaft ließ den Ball und uns gut laufen. Selbst ein Ex-Europameister (naja, halt im Ultra-Steinstoßen mit 25kg) konnte uns da vor einer Niederlage nicht retten. Auch das Bayern München Trikot macht noch keinen „Götze“ aus einem Lehrer. Mit einer klaren Niederlage endete das erste Spiel, aber dank der konditionell starken Verfassung des Teams gingen wir nach einer kurzen Pause in das zweite Spiel gegen die RS plus aus Kobern-Gondorf. Zu Beginn des Spiels konnte unser junger Torwart zeigen, dass er wohl etwas näher an der Praxis dran ist als die theoretisch agierenden Kollegen. Doch selbst mit geballter Frauenpower konnten wir den 0:1 Rückstand nicht verhindern. In der Halbzeit sollte eine fachmännische Ansprache eines Trainers helfen, doch wer nur die zweite Liga kennt, kann eben nicht hochtalentierten Spielern etwas vormachen. Trotz des Rückstands gingen wir gut gelaunt in die zweite Spielhälfte. Der Gegner wurde auch phasenweise „vorgeführt“, doch leider reichte es nur zu einem Pfostentreffer. Nach einem intensiven Spiel mit aufopferungsvoll kämpfenden Kollegen mussten wir leider auch die zweite Niederlage einstecken. Der einzige Fußballer in unseren Reihen merkte dann auch an, dass wir es mal in einer anderen Sportart versuchen oder eben doch unsere Stärken weiter in der Theorie vertiefen sollten.






23.03.2014


Volleyball-Goldcup mit viel Teamgeist gemeistert


In diesem Jahr wurde wieder der Goldpokal an der IGS Emmelshausen in Verantwortung der Sportfachberater der ADD Koblenz ausgerichtet. Am Aschermittwoch, 05. März 2014, kam es zum Wettkampf von elf Schulmannschaften aus den Kreisen Bad Kreuznach, Koblenz und Rhein-Hunsrück. Die Mannschaften mussten immer drei Mädchen und drei Jungen auf dem Spielfeld haben. Die Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 1998 und jünger zeigten auf den beiden Spielfeldern hohen Einsatz und spielten mit viel Freude. In zwei Gruppen wurden die Finalisten ausgespielt.

Das Team der Realschule plus Oberwesel setzte sich aus Schülern der 10. Klassen sowie der 9. Klassen beider Bildungsgänge zusammen. Obwohl die gemischte Mannschaft in dieser Zusammensetzung noch nie zusammen gespielt hatte, konnte sie gleich im ersten Gruppenspiel die gastgebende Mannschaft der IGS Emmelshausen deutlich schlagen. Anschließend machte sich zwar Enttäuschung durch den teils unglücklichen Verlauf der weiteren drei Gruppenspiele beim RSO-Team breit, aber die Mannschaft zeigte trotz allem großen Kampfgeist und einen besonders guten Teamgeist. Am Ende der Gruppenphase verpasste die von Sportlehrerin Denise Stiebitz betreute Mannschaft als Gruppendritter nur knapp das Spiel um Platz 3.

Mit einer vom Sportfachberater Patric Muders überreichten Urkunde über den 6. Platz und Erinnerungen an ein schönes Volleyballturnier trat das Mixed-Team der Realschule plus am Nachmittag den Rückweg nach Oberwesel an.






08.03.2014


Europapolitik live


Die Klassen 9c und 10c der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel folgten am 25. Februar 2014 gemeinsam mit ihren Klassenlehrern Björn Gabelmann und Daniela Mauer der Einladung der FDP und brachen zu einer Fahrt nach Straßburg, dem Sitz des Europäischen Parlaments, auf. Begleitet wurden sie von den beiden Organisatoren der Fahrt, Herrn Constantin Sprunk und Herrn Carsten Dierks.

Doch bevor die Schülergruppe sich auf zum Parlament machte, stand zunächst ein Besuch der sehenswerten Straßburger Innenstadt auf dem Programm. Dort führte Carsten Dierks sie durch das weltberühmte Liebfrauenmünster und schlenderte anschließend mit ihnen durch die malerische Altstadt Straßburgs, auch bekannt als „La Petite France“, welche von Fachwerkhäusern und engen Gassen geprägt ist und von zahlreichen Kanälen durchzogen wird.

Nach einer kurzen Stärkung zur Mittagszeit wartete der Höhepunkt des Tages auf die Truppe: der Besuch des Europäischen Parlaments. Doch zunächst mussten sich die Schüler durch eine Großdemonstration verschiedener Eisenbahngewerkschaften kämpfen, die ihrem Unmut über das Eisenbahnpaket vor dem Parlament Luft machen, und bekamen so einmal hautnah mit, was Europapolitik heißen kann. Nachdem sie schließlich auch die umfangreichen Sicherheitskontrollen überwunden hatten, hatten die Schüler die besondere Gelegenheit, einer Plenarsitzung beizuwohnen. Dort erklärten die Abgeordneten gerade ihr jeweiliges Votum in der Abstimmung, die zuvor stattgefunden hatte, und die Jugendlichen wurden Zeugen, wie die Experten beispielsweise über Rechtsvorschriften über Marken oder die Strafverfolgung in Europa referierten. Im Anschluss durften die Oberweseler sogar ein Mitglied des Europäischen Parlaments, Herrn Jürgen Creutzmann, in einer Fragestunde persönlich kennenlernen. Der Abgeordnete nahm sich viel Zeit für die Schüler und diskutierte mit ihnen ausführlich über europäische und deutsche Politik und beantwortete Fragen zu seinem Amt und seiner Arbeit in Straßburg.

Mit vielen neuen Eindrücken und merklich konkreteren Vorstellungen von Europapolitik kehrte die Gruppe am Abend ins heimische Oberwesel zurück.






08.03.2014


Rotary Club fördert Oberweseler Schüler


Keine Frage: Lesen bildet! So sieht das nicht nur die Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel sondern auch der Rotary Club, der die Schüler mit einer großzügigen Buchspende unterstützt.

Dies geschieht im Rahmen des Projekts „L = L“, Lesen = Lernen, welches der Rotary Club für die Klassenstufen 5 bis 7 anbietet, um einen aktiven Beitrag zur Förderung der Lesekompetenz der Schüler zu leisten. Nun dürften sich die Fünftklässer in Oberwesel darauf freuen, sich im Deutschunterricht mit„Locke und der Vodoo Zauber“ zu befassen, während die Sechstklässer Bekanntschaft mit „Vollhorst“ machen und die Siebtklässler zu „Gefährten der Magie“ werden. Ergänzt wird die Buchspende durch begleitende Unterrichtsmaterialien, die den Lehrkräften als Anregung für die Unterrichtsgestaltung dienen können sowie teilweise sogar durch spannende Hörfassungen der Bücher.

Die Rotary-Mitglieder Herr Dr. Franz Sabel und Herr Ratzenberger ließen es sich nicht nehmen, die Buchspende persönlich auszuliefern und besuchten gemeinsam mit der pädagogischen Koordinatorin der Schule, Claudia Weber, die Klasse 6c im Deutschunterricht mit ihrer Klassenlehrerin Manuela Baab, wo sie den Schülern ihre Buchexemplare übergaben. Dass das Angebot des Rotary Clubs ankommt, zeigten nicht nur die strahlenden Gesichter der Sechstklässler sondern auch die Aussage einer Schülerin, als sie ihr Buch im Empfang nahm: „Das fange ich gleich heute Mittag an zu lesen!“. Eine weitere Zusammenarbeit des Rotary Clubs und der Mittelrhein-Realschule zu Zwecken der Leseförderung ist geplant.






24.02.2014


Ergebnisse der SV-Sporttage 2014


Ergebnisse aller Wettbewerbe als pdf-Datei






24.02.2014


Neuntklässler legen erfolgreich das Sportabzeichen ab


Im Sportunterricht der beiden neunten Klassen im Bildungsgang Berufsreife hatten die Schüler die Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen ablegen. Dabei wurden im Unterricht neben den klassischen leichtathletischen Disziplinen Sprint, Ausdauer, Kugelstoßen und Hochsprung auch alternative Übungen aus den Bereichen Turnen und Schwimmen angeboten. Eine Besonderheit war dabei der Nachweis der Schwimmfähigkeit im Hallenbad des Jugendgästehauses außerhalb der Schulzeit. Die Schüler versuchten selbstständig die Leistungen für das Bronze-, Silber- oder Goldabzeichen zu erreichen. Insgesamt legten 31 Schüler das Sportabzeichen erfolgreich ab, zwanzig Jugendliche erfüllten sogar die Bedingungen für das silberne Sportabzeichen. Dank der zügigen Bearbeitung durch den Sportbund konnten die Urkunden und Anstecknadeln durch den Oberweseler Schulleiter Christoph Vickus und den Sportlehrer Patric Muders den Schülern zeitnah übergeben werden. Der Fachbereich Sport freut sich über die finanzielle Unterstützung des Deutschen Sportabzeichens durch die Sparkassen-Finanzgruppe. Ein Ziel ist es, weiteren Schülern der Mittelrhein-Realschule plus das Sportabzeichen zu ermöglichen.






17.02.2014


Skischullandheimaufenthalt der Klasse 8d in Ramsau


26 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d machten sich am Sonntagmorgen, 8. Februar 2014, mit ihrem Klassenlehrer, Marcel Griesang, und den Sport- und Skilehrern Christoph Vickus und Holger Weißmann auf den Weg in den langersehnten Schnee. Wie in den letzten Jahren unterstützte Holger Kapell die Gruppe tatkräftig. Wolfgang Geiss, der schon seit Jahren für einen sicheren und unterhaltsamen Transport sorgt, komplettierte das kompetente Team. Nach achtstündiger Fahrt und fachmännischer Skibindungseinstellung beim Sport-Ski Willy, einem renommierten Skisportfachgeschäft in Ramsau/ Dachstein, war der Peterbauerhof bei Schladming erreicht, wo die Herbergsmutter Andrea die angehenden Skifahrer herzlich mit einem leckeren Abendessen empfing.

Nach aufgeregtem Beziehen der Zimmer fielen alle ins Bett, um Kräfte für den kommenden Tag zu sammeln.

Am nächsten Morgen ging es nach einem reichhaltigen Frühstück zum Klanglift, einem Anfängerhügel in Ramsau-Ortsmitte, wo die ersten Skiübungen auf dem für fast alle Schüler ungewohnten Sportgerät mit viel Begeisterung angegangen wurden.

Nach der mittäglichen Stärkung im bäuerlichen Quartier wurden die Skianfänger in differenzierte Leistungsgruppen eingeteilt und durch die betreuenden Skilehrer weiter in die Kunst des alpinen Skilaufs eingewiesen.

Am Montagabend luden die ortsansässigen Skischulen zum Gäste-Begrüßungsfest am Rittesberg ein. Professionelle Vorführungen zeitgemäßer Skitechniken (Telemarken, Parallelwedeln, Carvingskiing) sowohl im Formations- und Synchronfahren als auch in Einzeldemonstrationen begeisterten alle Zuschauer.

Von den Bewegungsvorbildern inspiriert stellten sich bei allen Schülern in den nächsten Tagen schnell beachtliche Lernerfolge ein, so dass sie sicher auf den Brettern talabwärts gleiten konnten.

Sie erlernten bei unterschiedlichen Sicht- und Schneeverhältnissen auf der weltbekannten Planai und der idyllischen Fageralm die Grundtechniken des Skifahrens - die einen schneller, andere benötigten intensivere Betreuung und Hilfen - sowie das Verhalten auf Pisten in Theorie und Praxis. Jeder erfuhr individuelle wintersportliche Erfolgserlebnisse, was sich in strahlenden Gesichtern und glänzenden Augen widerspiegelte.

Der Mittwoch wurde durch eine abendliche Fackelwanderung zur urigen Sonnenalm gekrönt, den Hüttenabend arrangierte Hüttenwirt Gerhard wie gewohnt mit kniffligen Geschicklichkeitsspielen, delikatem steirischen Essen und textsicheren Liedbeiträgen. Am skifreien Donnerstag stand das Schlittenfahren auf dem Programm: Als Aufstiegshilfe diente die neu erbaute Hochwurzen-Gipfelbahn;  die sieben Kilometer lange Naturrodelbahn wurde von vielen gleich mehrmals zu zweit oder allein auf dem Rennrodel bezwungen.

Eine traditionelle Skitaufe und die Prämierung verdienter Schüler wurden ebenfalls von allen Beteiligten mit viel Begeisterung aufgenommen.

Mit vielen neuen Eindrücken, tollen Erlebnissen und dem guten Gefühl, eine harmonische Woche mit der Klasse verbracht zu haben, ging es bei Föhneinbruch und frühlingshaften Temperaturen am Samstag, 15. Februar, wieder zurück ins heimische Rheintal, wo alle unverletzt und sehnlichst erwartet von ihren Eltern in die Arme geschlossen wurden.

Ski heil!






07.02.2014


Realschullehrer Harald Breitbach und Elisabeth Schmitz in die Altersteilzeit verabschiedet


In einer Feierstunde verabschiedete Rektor Christoph Vickus seine langjährigen Kollegen Harald Breitbach und Elisabeth Schmitz in die Passivphase ihrer Altersteilzeit. Er dankte den zum 31. Januar 2014 scheidenden Realschullehrern für die über viele Jahre geleistete Bildungs- und Erziehungsarbeit und wünschte ihnen im Namen der gesamten Schulgemeinschaft alles Gute, vor allem Gesundheit und persönliches Wohlergehen.

„Mit Euch beiden, Dir, liebe Elisabeth, und Dir, lieber Harald, scheiden nun meine letzten beiden Kollegen aus dem ehemaligen Realschulkollegium aus“, so der Schulleiter.

Beide Pädagogen waren, lange bevor die Schulstrukturreform und die damit einhergehende Fusion von Haupt- und Realschule Oberwesel zur Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus überhaupt ein Thema war, an die Schule gekommen.

Elisabeth Schmitz war 1988 an die damalige Realschule Oberwesel versetzt worden. Zuvor hatte sie ihre Unterrichtsfächer Deutsch und Englisch an der Universität Mainz studiert und erhielt unmittelbar im Anschluss an ihre Ausbildung am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Realschulen in Koblenz eine Planstelle an der Realschule Dierdorf. Neben ihren beiden Studienfächern unterrichtete Frau Schmitz in Oberwesel zeitweise auch die Fächer Textiles Gestalten und Wirtschaftskunde. Sie kann auf 32 Dienstjahre,  davon 25 ½ am Schulstandort Oberwesel, mehrere Klassenleitungen und einige Schulfahrten zurückblicken.

Zwei Jahre nach Frau Schmitz, im Jahre 1990, kam Harald Breitbach an die Realschule Oberwesel. Damals, mit 37 Jahren, war Herr Breitbach der zweitjüngste Kollege - was zeigt, wie sehr sich die Altersstruktur im Oberweseler Kollegium bis heute gewandelt hat. Der zweimalige deutsche Vizemeister im Rudern absolvierte zunächst sein Sportstudium an der Deutschen Sporthochschule in Köln und sein Mathematikstudium an den Hochschulen in Bonn und Koblenz. Im Anschluss an seine Studienzeit wurde er ebenfalls am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Realschulen in Koblenz ausgebildet. Seine Ausbildungsschule war, genau wie die von Frau Schmitz, die Staatliche Clemens-Brentano Realschule in Koblenz. Aufgrund des damals sehr schmalen Einstellungskorridors war er anfangs hauptberuflich an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung Koblenz (WHU) tätig, wo sein Arbeitsfeld die Studienberatung und -organisation war. 1986 erhielt er eine Anstellung am Max-von-Laue Gymnasium in Koblenz, wo er bereits zu Studienzeiten beschäftigt gewesen war, und später am Staatlichen Kurfürst-Salentin Gymnasium in Andernach. In Oberwesel verbrachte Herr Breitbach schließlich 23 ½  seiner über 30 Dienstjahre, in denen er neben seinen Studienfächern auch das Wahlpflichtfach Technisches Zeichnen unterrichtete und darüber hinaus auch ein beliebter Klassen- und SV-Lehrer war.

Die beiden erfahrenen Kollegen hinterlassen sicherlich eine Lücke im Kollegium, welches Ihnen ebenfalls alle guten Wünsche mit auf den Weg in den neuen Lebensabschnitt gibt.






24.01.2014


Realschule plus Oberwesel präsentiert sich von ihrer schönsten Seite


Am Samstag, den 18. Januar, öffnete die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel ihre Türen für alle interessierten Besucher. Ganz besonders galt das Angebot natürlich Grundschülern, die im kommenden Schuljahr die Klassenstufe 5 der dortigen Orientierungsstufe besuchen möchten, und deren Eltern.

Um auf die besonderen Bedürfnisse von Eltern und Grundschülern eingehen zu können, wurden diese jeweils in separaten Kleingruppen von Lehrkräften durch die Schule geführt.

Während den Kleinen in spielerischen Angeboten ein kindgerechter Einblick in das vielfältige Schulleben vermittelt wurde, standen in den Elterngruppen zentrale organisatorische und pädagogische Aspekte im Vordergrund.

Bei der Begrüßung durch die Schulleitung wurde neben allgemeinen Informationen zur kooperativen Realschule auch das Schulprofil umfassend erläutert. Dessen Kernaspekte sind vor allem Medienkompetenz, soziales Verhalten, Schwerpunktschule, Bläserklasse und die UNSECO Projektschule. Davon, dass die Schule sich diese Dinge nicht bloß auf die Fahnen schreibt, sondern sie auch lebt, konnten die Eltern sich anschließend in unterschiedlichen Workshops überzeugen. So wurden beispielsweise die gut ausgestatteten Computerräume besichtigt und die alltägliche Arbeit mit den zahlreichen interaktiven Whiteboards oder der Einsatz der modernen Laptopwagen demonstriert - Dinge, die in Oberwesel mittlerweile nicht mehr aus dem Unterricht wegzudenken sind. Ebenso erhielten die Gäste einen Eindruck von der Arbeit der Streitschlichter, der Schulsozialarbeit sowie vom SYLT-Projekt (Systematisches Lernkompetenztraining), das zum Beispiel einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Unterrichtskommunikation sowie der Methoden- und Sozialkompetenz der Schüler leisten kann.

Auch die einzelnen Fachbereiche präsentierten ihre Arbeit äußerst eindrucksvoll. So lösten die Besucher beim Genuss von typisch französischen Crêpes spannende Quizfragen zu Frankreich, schauten den Schülern beim Mikroskopieren über die Schulter und konnten sich bei interessanten und fachkundig durchgeführten Versuchen von den naturwissenschaftlichen Kenntnissen der Schüler überzeugen. Ein Blick in unterschiedliche Klassenräume, ein Ständchen der Bläserklasse sowie eine leckere Kostprobe vom Können der Schüler des Faches Familienhauswesen in der Lehrküche rundete den Eindruck der Besucher ab. Zusätzlich konnten sich die Gäste in den Pausen auch in der Mensa stärken, wo dank tatkräftiger Unterstützung durch den Schulelternbeirat in reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken bereit stand.

Nach einem rundum gelungenen Tag der offenen Tür freut sich die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel nun auf zahlreiche Anmeldungen für das kommende Schuljahr. Die Anmeldetermine sind von Montag, 17. Februar, bis zum Freitag, 21. Februar, jeweils montags bis donnerstags von 8 - 16 Uhr sowie freitags von 8 - 13 Uhr. Mitzubringen sind lediglich das Anmeldeformular der Grundschule und das letzte Halbjahreszeugnis. Es ist begrüßenswert, wenn die Kinder mit zur Anmeldung kommen.






24.01.2014


Präventionsveranstaltung: Drogen und Alkohol im Straßenverkehr


Die Schülerinnen und Schüler der  9. Klassen wurden in den Präventionsveranstaltungen am 15. und 16. Januar 2014 von der Polizeiinspektion Boppard mit den Risiken und Folgen des Alkohol- und Drogen­konsums bei der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr konfrontiert.

Die beiden Polizisten Markus Landsrath und Eduard Wolf machten den Schülern klar, dass Drogen und Alkohol im Straßenverkehr dramatische Folgen haben können und strafrechtlich verfolgt werden. Durch erschreckende Unfallbilder nach Fahrten unter Drogenkonsum wurde den Schülern schnell deutlich, dass man bei Drogenfahrten nicht nur das eigene Leben sondern auch das anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Die Polizeibeamten verdeutlichten den Schülern, wie dramatisch die Zahl der folgenlosen Fahrten (ohne Unfall) unter Drogeneinfluss im Raum Boppard in den letzten zehn Jahren zugenommen hat.

Dass gerade für Fahranfänger Alkohol und Drogen am Steuer ein absolutes Tabu sind, veranschaulichten die beiden Referenten anhand der Folgen, die beispielsweise eine positive Kontrolle nach sich zieht. Denn wird ein junger Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erwischt, kann dies schnell 2.500 Euro und mehr kosten. Zudem wird nicht nur der Führerschein entzogen, sondern auch eine Nachschulung sowie eine medizinisch-psychologische Untersuchung angeordnet. Das nachfolgende Bußgeld, Arzt-, Verwaltungs- und Gerichtskosten dürften den Fahrer noch lange an diese Fahrt erinnern. Außerdem wurden die sozialen Folgen, wie Probleme bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche, herausgestellt.

Abschließend konnten die Schüler mehrere Versuche mit „Alkoholbrillen“ durchführen, die einen Rausch simulieren. So stellten die Probanden fest, dass es unter Alkoholeinfluss schwer ist, gerade auf einer Linie zu gehen oder mit einer Sackkarre Slalom um Pylonen zu fahren. Durch diese anschauliche Herangehensweise werden die Inhalte dieser Informationsveranstaltung sicher noch lange in den Köpfen der Schüler präsent sein.

Es bleibt zu hoffen, dass diese gelungene Präventionsveranstaltung zumindest die teilnehmenden Schüler als zukünftige Verkehrsteilnehmer vor schlimmen Unfällen und den beschriebenen Folgen schützt und ein kritisches Nachdenken über den Konsum von Rauschmitteln nach sich zieht.






24.01.2014


Erfolgreicher Schwimmkurs an der Mittelrhein-Realschule plus


Brustschwimmen oder „Wer fängt den weißen Hai?“

Da es in den weiterführenden Schulen leider immer noch Nichtschwimmer gibt, haben sich die Sportlehrer der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel zum Ziel gesetzt, diesen Schülern das Schwimmen zu vermitteln. Damit soll dem Auftrag der Schule, den Kindern eine möglichst vielfältige Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, nachgekommen werden. Neben der Schwimmfähigkeit soll in den Sommermonaten auch ein Schwimmunterricht im Freibad der Verbandsgemeinde durchgeführt werden.

Dazu sollten nun alle Nichtschwimmer der 5. Klassen das Schwimmen in einem zehnwöchigen Schwimmkurs erlernen. Mit zwölf Schülern fuhren je zwei Sportkollegen an den vergangenen Montagnachmittagen von der Schule zum Jugendgästehaus auf der Schönburg. Die Buskosten wurden dabei vom Schulträger übernommen. Nach intensiven und abwechslungsreichen Schwimmstunden konnten elf Schüler das Seepferdchen erwerben und sechs von diesen schafften es, das Schwimmabzeichen Bronze (Freischwimmer) abzulegen. In den Schwimmstunden wurden unter anderem Trockenübungen zum Beinschlag gemacht, Wasserübungen mit und ohne Schwimmhilfen zum Arm- und Beinzug, Tauchübungen mit verschiedenen Materialien und Wasserspiele, wie „Der weiße Hai“, bei dem die Fische (Schüler) von einem „weißen Hai“ (Schüler) beim Durchqueren des Beckens gefangen werden sollten.  

Zum Abschluss des Schwimmkurses überreichte der Schulleiter, Herr Vickus, mit den Sportkollegen Frau Stiebitz, Herr Muders und Herr Weißmann den erfolgreichen Schülern ihre Schwimmausweise samt Annäher.






23.12.2013


Besinnliche Stimmung beim Vorlesewettbewerb


In einer Zeit, in der viele Jugendliche sich hauptsächlich mit ihren Smartphones beschäftigen, sollte das gute alte Buch einmal wieder im Fokus stehen: Am  Nikolaustag fand der diesjährige Vorlesewettbewerb der Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel statt und zeigte einmal mehr, welche Magie das Lesen haben kann.

Zuvor hatten alle vier sechsten Klassen im Deutschunterricht intensiv das laute Vorlesen geübt und in einem klasseninternen Wettstreit entschieden, wer sich für den Vorlesewettbewerb auf Schulebene qualifizieren sollte. Vier Mädchen hatten das Rennen gemacht: Wanida Blümler (6a), Jaqueline Borger (6b), Nadine Welling  (6c) und Kitana Joras (6d).

Die Aufgabe der Schülerinnen war die folgende: Sie sollten ein selbst gewähltes Buch kurz vorstellen und einen passenden Textauszug daraus zum Vorlesen vorbereiten. Außerdem erhielten sie einen unbekannten Text, einen Ausschnitt aus Alan Bradleys Roman „Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet“, den sie ungeübt vortragen mussten. Eine echte Herausforderung!

Die Leseleistung der Schülerinnen wurde von einer Jury, bestehend aus Frau Hütte von der Kulturstiftung Hütte, den beiden Elternvertretern Frau Muders und Herr Schüler, den Schülervertretern Torge Krammes und Robert Schröder sowie den beiden Deutschlehrerinnen Frau Epstein und Frau Mauer, beurteilt. Dabei spielten Kriterien wie die Lesetechnik und individuelle Interpretation des Lesetextes eine Rolle, aber auch die Wahl des Textauszugs sowie die Qualität der Buchvorstellung wurden berücksichtigt.

Schlussendlich konnte Kitana Joras mit ihrer flüssigen und lebendigen Art zu lesen die Jury am meisten begeistern, auch wenn ihre Konkurrentinnen ebenfalls Einiges zu bieten hatten. Damit die Schülerinnen auch in Zukunft ihrer Leselust frönen können, erhielten sie ein Buchspräsent und - natürlich - eine Nikolaustüte mit süßen Überraschungen zur Stärkung.

Diese wird vor allem Kitana gebrauchen können, denn auf sie wartet nun die nächste Hürde: Sie wird die Mittelrhein-Realschule plus demnächst auf Kreisebene vertreten - und dabei sicher glänzen können.






23.12.2013


Schüler der Mittelrhein-Realschule plus gewinnen die Vorrunde


Am 05. Dezember 2013 spielte eine Vorrundengruppe des Fritz-Walter-Cups, der in Gedenken an den Weltmeister stattfindet, ihren Sieger in der Oberweseler Großsporthalle aus. Es traten Schüler der Jahrgänge 2001 und jünger von fünf Schulen (wegen kurzfristiger Absage des HJG Simmern) im Futsal gegeneinander an. Das erste Spiel bestritten die Realschulen plus aus Simmern und Oberwesel. Die Simmerner wehrten sich lange hervorragend gegen die Oberweseler Mannschaft, doch am Ende stand ein 3:0 Sieg für Oberwesel im Spielplan. Die jüngste Mannschaft aus Rheinböllen kämpfte sehr engagiert und freute sich auch über zwei geschossene Tore, konnte letztendlich jedoch kein Spiel gewinnen. Die Schüler der IGS Stromberg konnten immer wieder mit gelungenen Aktionen glänzen, mussten sich letztlich den Oberweselern und Langenlonsheimern geschlagen geben. Im vorletzten Spiel kam es dann zur Entscheidung um den Einzug in die Zwischenrunde, denn für diese würde sich nur der Sieger qualifizieren. Doch in diesem Spiel zeigten die Oberweseler Kicker ihr ganzes Können und ließen den Jungs aus Stromberg mit einem 6:0 keine Chance.

Das Turnier lief in der Organisation problemlos ab und die Klasse 8b unterstützte die Veranstaltung mit einem kleinen Kuchenverkauf. Der Schiedsrichter leitete die fairen Partien sehr souverän mit den etwas ungewohnten Futsalregeln. In der abschließenden kleinen Siegerehrung erhielt jeder teilnehmende Sportler und die betreuenden Lehrkräfte ein schickes Fritz-Walter T-Shirt und die Mittelrhein-Realschule plus um Trainer Karl-Erich Hochstein freut sich als Sieger auf die Zwischenrunde im Februar.





23.12.2013


Mädchen der Mittelrhein-Realschule plus beim Fritz-Walter-Cup erfolgreich


Die Mädchenmannschaft Jahrgang 2001 und jünger spielte ihr Vorrundenturnier für den Fritz-Walter-Cup am Mittwoch, 04. Dezember 2014, in Simmern. Den zwei Auftaktsiegen gegen die Realschule plus aus Simmern und das Gymnasium Sobernheim folgte ein Unentschieden gegen die IGS aus Stromberg. Das letzte Spiel gegen die KGS aus Kirchberg musste nun die Entscheidung um den Turniersieg bringen. In diesem Spiel verloren die Oberweseler mit 0:3 gegen Kirchberg und belegten somit den zweiten Platz von fünf Schulmannschaften.

Alle teilnehmenden Mädchen erhielten ein Fritz-Walter-T-Shirt und die drei Erstplatzierten Mädchenmannschaften aus Kirchberg, Oberwesel und Simmern freuten sich über den Einzug in die Zwischenrunde.






01.12.2013


Fast 100 Jahre danach...


Fast 100 Jahre nach der Schlacht um Verdun begaben sich 37 Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel gemeinsam mit Herrn Griesang und Frau Mauer auf den Weg ins französische Verdun. Dort wollten sie mehr über den 1. Weltkrieg und besonders eine der grausamsten Schlachten der Geschichte erfahren.

Zwar hatte man diese Thematik bereits im Geschichtsunterricht besprochen, jedoch zeigten sich die Schüler von dem heutigen Gedenkort sehr beeindruckt. Dies fing schon beim Besuch des Gebeinehauses an, in dem bis heute die Knochen derjenigen, die auch noch Jahrzehnte nach Ende der Kämpfe im Boden um Verdun gefunden werden, ihre letzte Ruhe finden. Besonders schockierend und unvorstellbar fanden die Schüler die Zahl der hier ruhenden unbekannten Soldaten. Diese beläuft sich auf mehr als 100.000. Anschließend begab man sich auf den direkt an das Gebeinehaus angrenzenden zentralen Soldatenfriedhof. Dabei bemerkten die Schüler, dass sogar eine beträchtliche Zahl muslimischer Soldaten, aufgrund des kolonialen Erbes Frankreichs, auf Seiten der Ententemächte kämpfte. Im Angesicht der etwa 15.000 Kreuze, die sich bildlich gesprochen zu einem Meer von Kreuzen vereinigen, wurde den Schülern zum ersten Mal deutlich, welche schier unvorstellbare Zahl an Gefallenen die Schlacht um Verdun in gerade mal einem Jahr forderte, beliefen sich doch die gesamten Verluste auf etwa 300.000.

Auch die mörderische Zerstörungskraft des ersten industriellen Krieges der Menschheitsgeschichte wurde den Schülern verdeutlicht, und zwar durch den Besuch des völlig zerstörten Ouvrage de Thiaumont. Dort, wo sich einst eine stolze Festung befand, findet man heute nur noch eine von Granattrichtern gezeichnete Landschaft, die ab und an von etwas Metallschrott „geziert“ wird. Der Zustand der gesamten Anlage gepaart mit zusammengefassten Erlebnisberichten der ehemaligen Besatzungen machten den Schülern etwas deutlicher, was sich hier im Jahr 1916 wohl abgespielt haben mag. Auch die Geschichte des Unterstands 320 traf die Schüler zutiefst. In diesem fanden 1916 zu Beginn der Schlacht um Verdun etwa tausend französische Soldaten den Erstickungstod, nachdem ihre Stellung durch deutschen Granatbeschuss komplett verschüttet worden war.

Eine weitere Anlaufstelle beim Besuch des ehemaligen Schlachtfelds war das dem Erdboden gleich gemachte Dorf Fleury. Dieses war, wie weitere acht Orte in der Region Verdun, während der Kämpfe komplett zerstört worden. Aufgrund der zentralen Lage des Ortes wurde kein Stein auf dem anderen belassen. Manchmal wechselte der Ort täglich, ja sogar stündlich den Besitzer. Heute kann man durch Tafeln und Pfosten etwas über die ehemaligen Standorte der Häuser und ihre Nutzung erfahren.

Vor der Nachhausefahrt stand noch ein Besuch des größten Forts der Festung Verdun an. Das Fort Douaumont galt vor dem Krieg als eine der modernsten und wohl uneinnehmbarsten Festungen der Welt. Jedoch gelang es den kaiserlichen Truppen, diese durch einen Überraschungsangriff schon zu Beginn der Schlacht nahezu ohne Verluste zu erobern. Den Schülern wurde beim Besuch dort bewusst, wie beklemmend es wohl für die ehemalige Besatzung gewesen sein musste, während der Kämpfe in den engen und feuchten Gängen des Forts auszuharren. Selbst an solch einem verhältnismäßig trockenen Novembertag konnten die Schüler die Nässe und abgestandene Luft spüren, die in der Festung zwangsläufig herrschen. In der Nähe des Forts hatten die Jugendlichen überdies noch die Möglichkeit, ein Stück des ehemaligen Londoner Laufgrabens zu begehen. Dieser verband während der Schlacht das Fort Douaumont mit den umliegenden Stellungen. Oftmals waren die Besatzungen der Stellungen nur noch durch diese Verbindungswege mit der Außenwelt in Kontakt. Der Grund für den besonders guten Erhaltungszustand des Grabens liegt darin, dass er schon zur damaligen Zeit mit einer Betonbefestigung versehen wurde.

Am Ende des Tages begaben sich die Schüler voller neuer Eindrücke auf den Heimweg. Eine abschließende Rückmelderunde zeigte dabei, dass sich ein Besuch des ehemaligen Schlachtfeldes definitiv gelohnt hatte. Für Viele wurde dadurch der erste Weltkrieg und die damit einhergehenden Leiden der einfachen Soldaten erlebbarer. Wohl an keinem anderen Ort als an diesem lässt sich die oftmals von Leiden und Missgunst geprägte Vergangenheit Deutschlands und Frankreichs besser verdeutlichen. In diesem Sinne wird wohl auch im kommenden Jahr eine Tagesfahrt an dieses Mahnmal zum Frieden für Deutschland und Frankreich stattfinden.






02.11.2013


Berufswahlkunde hautnah


Und wieder einmal war es so weit - der diesjährige Berufsinformationstag der Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel fand am 23. Oktober statt. Daran teilnehmen duften alle Schülerinnen und Schüler von der achten Klasse im Bildungsgang Berufsreife bis zur zehnten Klasse im Bildungsgang des Qualifizierten Sekundarabschlusses I.

Die Grundidee hinter diesem schulischen Angebot zur Berufsorientierung ist die folgende:  Arbeitsgeber aus der Region stellen sich den Schülern vor, informierten sie in verschiedenen Workshops individuell über Ausbildungsangebote, -anforderungen und -chancen und geben ihnen einen Einblick in den Arbeitsalltag verschiedener Berufen. Welche Workshops sie besuchen wollten, konnten die Schüler je nach beruflichem Interesse im Vorfeld selbst auswählen.  Doch nicht nur das Informationsangebot stand im Vordergrund, denn der Vormittag bot den Jugendlichen zudem die Chance, mit potentiellen zukünftigen Arbeitgebern erste persönliche Kontakte zu knüpfen und einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

Der Berufswahlkoordinatorin der Schule, Frau Paulus-Welzel, war es auch in diesem Jahr wieder gelungen, eine Vielzahl renommierter Unternehmen für die Teilnahme am Berufsinformationstag zu gewinnen. Neben mittlerweile in Oberwesel altbekannten Gesichtern wie den Firmen Continental Tewes, Elektro-Jäckel, dem Autohaus Gras, der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und der Dachdeckerinnung stellten sich außerdem "Neulinge" vor.  So präsentierte sich beispielsweise das Rheinhotel Bellevue aus Boppard, das sich zuvor bereits beim Bewerbertraining der Schule eingebracht hatte, zum ersten Mal auf dem Berufsinformationstag. Der neue Schulträger der Heuss-Adenauer-Mittelrhein-Realschule plus, die Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises, vertreten durch Frau Weikusat und Herrn Wagner, hatte natürlich ebenfalls großes Interesse daran, sich den Schülern vorzustellen und ihnen Arbeitsfelder in der Kreisverwaltung schmackhaft zu machen. Auch Bundeswehr und Polizei sowie Oberfinanzdirektion waren wieder mit von der Partie.  Die Firma Jakob Becker lud die Jugendlichen sogar zu einer Betriebsbesichtigung ein, wodurch sie sich einen noch authentischeren Eindruck vom Arbeitsalltag verschaffen konnten. Natürlich zeigen die Kooperationspartner der Mittelrhein-Realschule, Hahn Automation, Bomag und Ehrhardt und Partner, die die Schule seit längerem im Bereich der Berufsorientierung beispielsweise durch Betriebspraktika oder Ausbildungsangebote besonders unterstützen, ebenfalls Präsenz.

Der Berufsinformationstag, der mittlerweile schon zu einer geschätzten Oberweseler Tradition geworden ist, wird sicher auch im nächsten Jahr stattfinden, um den Schülerinnen und Schülern den Weg zum Traumberuf ein kleines bisschen leichter zu machen. Ein Dankeschön gebührt an dieser Stelle dem Förderkreis Oberwesel, der seit Jahren diese Veranstaltung finanziell unterstützt.






25.09.2013


Abschlussschüler erkunden die Hauptstadt


Zusammen mit ihren zwei Lehrern Sarah Fraund und Dr. Holger Hirt  machten sich 21 Schüler der Klasse 10b der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel am 26.08.2013 auf den Weg nach Berlin, wo sie insgesamt fünf Tage lang Hauptstadtluft schnuppern durften.

Am Montagmorgen startete die Zugfahrt von Oberwesel. Im Gepäck: Jede Menge gute Laune. An ihrem Ziel, dem Jugendgästehaus Berlin-Mitte, angekommen, wurden zunächst einmal die Zimmer bezogen und die Unterkunft erkundet. Nach einem wohlverdienten Abendessen fuhren Schüler und Lehrer schließlich frisch gestärkt zum Alexanderplatz. Dort angekommen fiel ihnen gleich der Berliner Fernsehturm ins Auge, den ein Teil der Gruppe auch sofort bestieg, um die wunderbare Aussicht von oben zu genießen - ein Anblick, der sie bereits hungrig auf die Eindrücke der kommenden Tage machen sollte.

Am nächsten Tag besuchten die Reisenden den Bundesrat, wo sie eine sympathische Referentin begrüßte, die sie durch das politisch-historische Gebäude führte. Die Gruppe lernte bei dieser Führung viel über die Geschichte und die Architektur des Bundesrats und durfte einen Blick in die „heiligen Hallen“ des Sitzungssaals werfen. Anschließend führten die Schüler ein Rollenspiel durch, wobei jedes Bundesland durch einzelne Schüler vertreten wurde. Ob in der Rolle der Sitzungspräsidentin oder als Repräsentanten der Bundesregierung - die Schüler agierten souverän in den ihnen zugeteilten Rollen. Thema der Sitzung war eine mögliche Änderung des Jugendschutzgesetzes, wobei sich erst nach langem Debattieren eine vorläufige Lösung herauskristallisierte.

Anschließend teilte sich die Gruppe auf, um entweder das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds zu besuchen oder eine kleine Sightseeing-Tour durch Berlin zu machen, bevor sich alle wieder am weltberühmten Brandenburger Tor einfanden. Abends lauschten die Jugendlichen noch dem Referat eines Mitschülers über die Geschichte der Berliner Mauer, bevor an der East Side Gallery die dort nach dem Mauerfall entstandene Kunst bewundert wurde.

Am folgenden Tag besichtigte die Klasse das Staatssicherheitsgefängnis Hohenschönhausen, wo die Schüler zunächst einen einführenden Film über das Gefängnis ansahen und anschließend über das gesamte Gelände geführt wurden. Durch ergreifende Erklärungen der Begleitperson vor Ort und die Simulation verschiedener Situationen in Zellen und Befragungsräumen konnten sich die Schüler in etwa vorstellen, wie es den damals dort Inhaftierten wohl ergangen sein muss. Voller beklemmender Eindrücke gingen sie danach zum Holocaust-Mahnmal in der Nähe des Brandenburger Tors. Unter den Stelen, die Grabstätten in Europa ermordeter Juden darstellen, besuchten sie ein Dokumentationszentrum, in dem sie über die tragische Geschichte vieler Juden vor und im Zweiten Weltkrieg informiert wurden.

Neben all den ersten und nachdenklichen Themen sollte aber auch ausgelassene Unterhaltung nicht zu kurz kommen. Nach einem kurzen Aufenthalt am Potsdamer Platz durfte die Truppe nämlich die kunterbunte, abwechslungsreiche und interaktive Show der Blue Man Group im Bluemax-Theater genießen, die für sie das Highlight des Abends darstellte.

Am nächsten Tag brach die Reisegruppe morgens mit dem Zug in Richtung Potsdam zu den Babelsberger Filmstudios auf. Dort angekommen wurde schnell klar, dass für jeden Geschmack etwas geboten wurde. Komplettiert wurde das umfangreiche Programm des Parks durch den Vortrag über die Besonderheiten der Filmstudios eines ausgewiesenen Filmexperten unter den Schülern. Abends machten sich alle in der Jugendherberge für den Abschlussabend frisch, den sie in der Berliner Schülerdisco Matrix ausklingen ließen. Nachdem sie dort reichlich getanzt hatten, machten die Schüler schon Pläne für ein Wiedersehen mit der ganzen Klasse, das in ein paar Jahren dort stattfinden könnte.

Nach dem Frühstück am letzten Tag waren die gepackten Koffer gut in der Jugendherberge verstaut und die Zimmer geräumt, sodass sich die Klasse 10b entspannt den letzten Programmpunkten widmen konnte. Wieder teilte sich die Gruppe auf, was bedeutete, dass einige sich ausgiebig im Computerspiele-Museum austoben konnten, während sich die anderen im Berliner Dungeon, einem Gruselkabinett, von schaurigen Gestalten über die geheimnisvolle Historie Berlins informieren ließen, wobei der ein oder andere Schreckensschrei von Schüler- und Lehrerseite nicht ausblieb. In der Jugendherberge verstauten beide Gruppen noch die letzten ergatterten Souvenirs, bevor sie nachmittags die lange Rückreise antraten. Spät am Abend wurden alle Schüler in ihren Heimatorten von ihren Familien empfangen, denen sie eine Menge Neues und Interessantes zu berichten wussten.






12.09.2013


Wenn Engel reisen…


Eine Woche voller strahlendem Sonnenschein verbrachten die beiden Abschlussklassen 10a und 10c der Mittelrhein-Realschule Oberwesel mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Stiebitz und Frau Mauer sowie Frau Cronester am Weissenhäuser Strand. Vom 25. bis zum 30. August zeigte sich der Sommer an der Ostsee noch einmal von seiner schönsten Seite, während es im heimischen Oberwesel Bindfäden regnete. Doch natürlich dachten die Schüler und ihre Lehrerinnen keineswegs mit Schadenfreude an die Daheimgebliebenen, während sie ausgiebig das wunderbare Badewetter genossen…

Bereits am frühen Sonntagmorgen startete die Truppe noch ganz verschlafen gen Norden, doch alle Müdigkeit war wie weggeblasen, als sie am Nachmittag den Ferienpark am Weissenhäuser Strand erreichten, wo sie direkt am Meer in einem Appartementhaus untergebracht waren. Die beiden Klassen konnten während ihres Aufenthalts jederzeit die vielfältigen Parkeinrichtungen wie beispielsweise das subtropische Badeparadies mit allerlei Wasserrutschen oder das Dschungelland mit vielen exotischen Tieren und einem Klettergarten nutzen - sofern sie nicht dem Ruf der praktisch vor der Haustür gelegenen Ostsee folgten. Getestet wurden ebenfalls der ortsansässige Tretbootverleih, der Minigolfplatz, das Bowlingcenter und auch die parkeigenen Grillplätze, auf denen beide Klassen ein zünftiges Barbecue veranstalteten. Obwohl natürlich kein klassischer Unterricht im Sinne des Lehrplans stattfand, erhielten die Schüler dennoch eine Lektion in Sachen Selbstständigkeit, denn sie durften schon einmal austesten, was sie eventuell schon sehr bald mit dem Übergang ins Berufsleben und dem Auszug aus dem „Hotel Mama“ erwartet - einkaufen, kochen, abspülen, Betten machen und aufräumen mussten sie nämlich selbst.

Doch auch außerhalb des Parks hatte das Programm Einiges zu bieten. Bei einem Ausflug in den nahe gelegenen Hansa Park wurde so ziemlich jedes Fahrgeschäft mehrfach ausprobiert und mancher Magen einem eingehenden Belastungstest unterzogen. Auch die Lehrkräfte wurden nicht verschont, denn den Schülern bereitete es unerklärlicherweise große Freude, eine rasante Fahrt in der Achterbahn neben ihren kreischenden Lehrerinnen, denen die Haare zu Berge standen, zu erleben. Ebenfalls begehrt waren die unterschiedlichen Wasserbahnen, die wohltuende Abkühlung verschafften - manchmal sogar mehr als erhofft.

Ein besonderer kultureller Höhepunkt war die Tagestour nach Hamburg. Nach einer Fahrt zum Kreuzfahrtterminal und durch die Speicherstadt, wo die einstigen Lagerhäuser heute als Museen und auch exklusive Wohnungen genutzt werden, besuchten einige Hartgesottene das Hamburg Dungeon. Dort wurden den Schülern die düsteren Seiten der Geschichte Hamburgs in einer Art Gruselkabinett nahe gebracht. Die Gruppe machte sich mit schauerlichen geschichtlichen Gegebenheiten wie der Pest, die Hamburg im 14. Jahrhundert plagte, dem Hamburger Brand von 1842 oder der Inquisition vertraut. Andere erkundeten währenddessen nicht nur Hamburg sondern gleich die ganze Welt - und zwar im Kleinformat im Miniaturwunderland.

Im Anschluss wurde die Stadtrundfahrt vorbei am Wahrzeichen Hamburgs, dem Michel, dem weltberühmten Fischmarkt, den Landungsbrücken und durch St. Pauli fortgesetzt, bevor die shoppinghungrigen Jugendlichen vor dem Rathaus abgesetzt wurden, um in der Europapassage dem Einzelhandel der Hansestadt eine kräftige Finanzspritze zu verpassen.

Am Abend stärkte man sich bei einem gemeinsamen Essen für ein außergewöhnliches Abenteuer ganz nach Hamburger Art: der Gang über die berüchtigte Reeperbahn. Knallbunte Lichter, kuriose Geschäfte, leichte Mädchen und zwielichtige Gestalten stachen den Schülern genauso ins Auge wie ein überwältigendes Polizeiaufgebot. Doch welcher Ort auf der Reeperbahn wäre sicherer und zugleich eindrucksvoller für ein Gruppenfoto als die berühmte Davidwache, das kleinste Polizeirevier Europas?

Nach einem weiteren erholsamen Tag im Ferienpark, an dem die Schüler die gewonnenen Eindrücke verarbeiten konnten, trat die Gruppe am Freitag schließlich die Heimreise an. Pünktlich zur Abreise hielt übrigens ein Regengebiet Einzug in die Region am Weissenhäuser Strand. Zufall war das wohl kaum …






12.09.2013


Die Realschule plus in Oberwesel startet wieder vierzügig ins neue 5. Schuljahr


Mit einer kindgemäßen, feierlichen Andacht begann am 19.08.2013 für 78 neue Schülerinnen und Schüler der Unterricht in der Orientierungsstufe der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel.

Gemeinsam mit ihren Familien, den zukünftigen Klassenleitungen Frau Pfeiffer (5a), Herrn Maier (5b), Herr Auner (5c) und Frau Dörr (5d) und dem Schulleitungsteam wurden sie von ihren älteren Mitschülern aus der Bläserklasse der  Klassenstufe 6 musikalisch empfangen. Die Andacht zelebrierte Friedhelm Wessling mit vielen Sechstklässlern, unterstützt von den Religionspädagoginnen Frau Pfeiffer und Frau Sommer. Anschließend begrüßte der Schulleiter der kooperativen Realschule, Christoph Vickus, alle Anwesenden und hieß insbesondere die neuen Fünftklässler herzlich willkommen. Frau Claudia Weber, die pädagogische Koordinatorin nahm die Klasseneinteilungen vor. Auf dem Weg in die neuen Klassenräume stiegen außerhalb der Großsportsporthalle bunte Luftballons mit guten Wünschen für die kommende Schulzeit in die Lüfte.  

Ein erstes „Beschnuppern“ in der neuen Klassengemeinschaft erfolgte nun in den jeweiligen Klassenräumen, während die Eltern bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit hatten, sich kennenzulernen und weitere Informationen durch die Schulleitung zu erhalten.

Die 78 neuen Fünftklässler werden zukünftig in einer klassischen Ganztags-, zwei Halbtags- und einer kombinierten Bläserklasse unterrichtet. Die 23 Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b erlernen in den nächsten beiden Schuljahren bei ihren Musiklehrern Herrn Maier und Herrn Zirfas ein Blasinstrument nach individueller Eignung. Vielleicht haben sie ihren ersten größeren Auftritt beim nächstjährigen Empfang der zukünftigen Fünftklässler?

Berichte Schuljahr 2013/14

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