Erlebnistage

Zeitungsseminar_in_Verdun

Berlin 2

Entlassfeier

Berufsinfotag
Honiggold
Claudia

10.07.2013


Projekt „Schulverschönerung“ der UNESCO-AG


Nun wissen alle Besucher der Mittelrhein-Realschule plus in Oberwesel gleich was Sache ist: Die UNESCO-AG gestaltete unter der Leitung von Herrn Weißmann Anfang Juni 2013 eine Wand auf dem Schulgelände mit einem Motiv zum Thema UNESCO-Projektschule, das allen, die unsere Schule besuchen, nun den Weg weist.

Die Planungen zum Motiv und dessen Gestaltung waren bereits im Frühjahr beendet und nur die unstete Witterung zwang die Akteure immer wieder die Malaktion zu verschieben. In Anlehnung an Figuren von Keith Haring wurden eigene Männchen entworfen, die ein buntes UNESCO-Buchstaben-Ensemble auf Händen und Füßen tragen, sowie ein Schild „Projektschule“.

In der Nacht wurden mit Hilfe eines Tageslichtprojektors die Vorzeichnungen an die Wand gebracht und Tags darauf mit Farben ausgemalt.

Die vielen bunten Farben spiegeln die Verschiedenartigkeit der Menschen wider, die in unserer Schule zu Hause sind. Die drei Hauptfiguren sind in den neuen Schulfarben gehalten.

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen und die Schulgemeinschaft ist begeistert von diesem ansprechenden, bunten Kunstwerk.






10.07.2013


Erlebnistage in der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel


In der Woche vom 10. - 13. Mai 2013 fanden in der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel Erlebnistage für die fünften Schuljahre statt. Gemeinsam mit zwei engagierten Teams vom Erlebnistage-Mobil durchliefen die vier Klassen ein erlebnispädagogisches Programm, das ihnen unvergessliche Erlebnisse bot. Da aufgrund des Hochwassers der Oberweseler Sportplatz nicht genutzt werden konnte, fand die ganztägige Veranstaltung auf dem Schulhof statt.

Nach einer ersten Phase des Kennenlernens im Klassenraum ging es weiter mit Interaktionen: Übungen, die Gruppen vor ein Problem stellen, an dessen Lösung sie gemeinsam arbeiten müssen. So wurde zum Beispiel von den Schülern verlangt, aus einem „Gefängnis“ auszubrechen. Dazu sollten sie Teppichstücke benutzen, auf denen sie sich „nach draußen“ bewegen konnten. Diese Aufgabe forderte vom Einzelnen die Bereitschaft, sich abzusprechen und zusammenzuarbeiten. Doch nicht nur durch gemeinsame Erfolge konnten die Klassengemeinschaft gestärkt werden, denn auch durch Misserfolge bei den „Ausbruchsversuchen“ wurden Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft gestärkt. Die sich an die Übung  anschließende Reflexion machte den Teilnehmern deutlich, wie der Zusammenhalt bisher schon ist und noch weiterhin positiv verändert werden kann.

Eine Abwechslung in dem anspruchsvollen Programm boten Bewegungsspiele, die den Schülern viel Spaß bereiteten und bei denen sie sich richtig austoben konnten.

Am Ende der Veranstaltung fanden sich alle Beteiligten wieder im Klassenraum ein, um ihre Eindrücke und Erlebnisse zu bewerten. Mit einer durchweg positiven Rückmeldung verabschiedeten die Klassen die beiden Erlebnispädagogen und konnten mit der gewonnen Erfahrung „Gemeinsam sind wir stark“ auseinandergehen.






03.07.2013


Feuerprobe bestanden


Eine gemeinsame Abschlussfeier für Hauptschüler und Realschüler? Diese Frage hatte sich in Oberwesel in der Vergangenheit nicht gestellt, doch mit der Umsetzung der Schulstrukturreform bestand für Oberweseler Lehrer, Eltern und Schüler nun die Notwendigkeit, sich mit dieser Thematik zu befassen und sie kamen zum Schluss: eine Schule - eine Abschlussfeier!

Noch zu Beginn des Schuljahres hatten nicht Wenige dieser recht skeptisch gegenüber gestanden. Der enorme organisatorische Aufwand einer solchen Großveranstaltung sorgte nämlich zunächst für Kopfzerbrechen. Auch die Tatsache, dass die Oberweseler Sporthalle sich als einziger möglicher Veranstaltungsort herauskristallisierte, stieß zunächst auf wenig Gegenliebe. Würde in einer Sporthalle eine dem Anlass entsprechende feierliche Stimmung aufkommen? Würde die Feier trotz der Vielzahl an Abschlussschülern einen persönlichen Rahmen für die Verabschiedung bieten?

Dass alle Bedenken unbegründet waren, zeigte die diesjährige Schulentlassfeier der Mittelrhein-Realschule plus am 28. Juni, die mit Hilfe des Oberweseler Eventplaners Timo Ahrens organisiert worden war. Bereits am Freitagmorgen hatten die Jugendlichen mit einem besinnlichen Gottesdienst in der Oberweseler Liebfrauenkirche das vorläufige Ende ihrer Schulzeit gefeiert. In der festlich geschmückten Oberweseler Großsporthalle fand schließlich am Abend  die Abschlussfeier statt. Zunächst standen neben der Begrüßungsrede von Schulleiter Christoph Vickus auch Grußworte der Schulrätin und ehemaligen Schulleiterin der Hauptschule, Beate Voigtländer, sowie von Reinhard Klauer, Vertreter für Landrat Bertram Fleck, auf der Agenda. Das bunte Rahmenprogramm, das sich die Oberweseler Schüler für den Abend ausgedacht und mit Unterstützung ihrer Lehrer wochenlang einstudiert hatten, ließ im Anschluss keinerlei Langeweile aufkommen. So heizte die 9a den Zuschauern gleich zu Beginn mit einem Tanz ein. Im weiteren Verlauf des Abends durften die Gäste eine typische Schulstunde der 10a erleben, konnten mit der 9b einen Ausflug in die „heiligen Hallen“ des Lehrerzimmers unternehmen und wurden von der 10b in die Zukunft entführt, genauer gesagt zu einem Klassentreffen im Jahre 2033. Neben dem leckeren Büffet rundeten gefühlvolle Musikstücke der Abschlussband das Programm ab.

Sehr emotional wurde der Abend als die Jugendlichen sich bei ihren Eltern, vor allem aber bei ihren Lehrern, die sie jahrelang begleitet und unterstützt hatten, bedankten, ob mit Worten oder sogar in musikalischer Form.  

Der mit Spannung erwartete Höhepunkt der Veranstaltung war natürlich die Zeugnisverleihung: 80 Schülerinnen und Schüler nahmen vor den Augen ihrer stolzen Eltern und Lehrer ihr hart erarbeitetes Abschlusszeugnis entgegen und verabschiedeten sich von ihren Klassenlehren. Wie sehr das Herz an der Schule, den Lehrern und den Mitschülern hängt, wurde manch einem in diesem Moment klar, sodass es nicht nur Freudentränen waren, die an diesem Abend flossen - auch auf Lehrerseite.

Die gemeinsame Abschlussveranstaltung machte deutlich, dass die Mittelrhein-Realschule plus ihre Feuerprobe bestanden hat. Nur die diesjährigen Abschlussschüler müssen nun noch unter Beweis stellen, dass sie auch außerhalb der Schule bestehen können - was sie ganz sicher erfolgreich meistern werden. Wir wünschen ihnen dafür alles erdenklich Gute!

(Weitere Bilder der Entlassfeier)






03.07.2013


“London calling” for the second time


Bereits zum zweiten Mal begaben sich Schüler der Heuss-Adenauer Mittelrhein Realschule Plus im Rahmen einer Wochenendfahrt nach London. Insgesamt waren es dieses Mal 42 Schüler, die von ihren Englischlehrern Frau Hartenfels, Herrn Griesang und der aufstrebenden Englischfachkraft Frau Cronester begleitet wurden. Schon auf der Fahrt kam es kurz hinter Aachen zu Aha-Erlebnissen, wie etwa der verzweifelten Suche nach dem Portemonnaie samt Pass eines Schülers. Ohne diesen hätte für einen der Lehrer zusammen mit dem Schüler wohl ein wunderschöner Aufenthalt in Calais angestanden, da eine Überfahrt auf die Insel ohne Pass unmöglich ist. Dank einer intensiven Suche aller Beteiligten konnte das fehlende „Korpus Delikti“ aber wieder „aus dem Sitz“ gezogen werden.

An der Grenze im Hafen angekommen, hieß es dann für die Schüler aussteigen um den grimmigen Blicken der Grenzpolizisten standzuhalten. Diese Hürde wurde mit Bravour und eiskalten Nerven von allen gemeistert. Um eine solche Truppe aufzuhalten, musste man sich schon etwas mehr einfallen lassen. Soviel sei an diesem Punkt schon gesagt, es sollte nicht die letzte Kontrolle bleiben.

Die Überfahrt nach London führte dann bei einigen zu mulmigen Gefühlen in der Magen-gegend. Umso erfreuter war man dann, nach einer etwa zweistündigen Über-fahrt, die White Ciffs of Dover im Morgen“grauen“ zu erblicken. Pünktlich zur Ankunft in England empfing die Gruppe dann das typische englische Wetter (in unseren Gefilden auch Fritz Walter Wetter genannt): It was raining cats and dogs. Auch davon ließ sich niemand der Businsassen so richtig abschrecken. Ohne großes Gemoser ging es sofort zur Stadterkundigung. Neben einem Abstecher zu den Houses of Parliament, empfangen vom Gebimmel der weltberühmten Glocke Big Ben, machte man noch einen gemeinsamen Abstecher zur Downing Street Number 10, dem Trafalgar Square, dem St. James’ Park und abschließend dem Buckingham Palace. Nach einer sich an diesen Rundgang anschließenden großen Geldwechselaktion, bei der die Schüler ihre Englischkenntnisse unter Beweis stellen mussten, konnten sie in Kleingruppen die englische Metropole erkunden. Dabei waren die Geschmäcker verschieden. Während einige eher das musikalische London mit dem Hard Rock Café und der durch die Beatles weltberühmten Abbey Road besuchten, machten sich andere auf den Weg zu den Zentren des englischen Fußballs nach Chelsea oder Arsenal. Wiederum andere verbrachten den gesamten Tag auf einer der wohl spektakulärsten Einkaufsstraßen, der Oxford Street, oder sie ließen sich durch das London Eye über die Köpfe der Royal Family hinweg in den abendlichen Himmel Londons heben. Allen gemein war jedoch, dass sie am Ende des Tages viele einzigartige Eindrücke wieder mit nach Hause nahmen. Wie unbeschreiblich diese wohl sein mussten, konnte man auf dem Nachhauseweg dadurch beobachten, dass alle Businsassen mit geschlossenen Augen und in den abenteuerlichsten Positionen ihren Londonaufenthalt reflektierten. Trotz der Anstrengungen, die eine solche Reise mit sich bringt, waren sich alle einig, im nächsten Jahr heißt es definitiv „London Calling for the third time“.  Ach ja, eine Sache war da trotzdem noch. Bevor man die Insel verließ fand noch eine weitere etwas gründlichere Buskontrolle statt. Bei dieser hatten zwei Lehrkräfte zusammen mit sechs Schülern die Ehre den Bus mitsamt ihren Rucksäcken zu verlassen um diese wiederum sehr interessanten Grenzbeamten vorzuzeigen. Doch wie schon zu Beginn der Reise konnte auch dieses Manöver die Beteiligten nicht wirklich aus der Ruhe bringen. Dazu wird man sich beim nächsten London- Aufenthalt schon etwas mehr einfallen lassen müssen. Ganz in diesem Sinne verbleiben wir mit einem unseren Nachbarn wohlgesinnten und gar nicht ironisch gemeinten „God save the Queen“.






03.07.2013


Oberweseler Schüler beim UNESCO-Welterbetag der UNESCO-Projektschulen


Über 400 Schülerinnen und Schüler der rheinland-pfälzischen UNESCO-Projektschulen reisten am 20. Juni 2013 in den Westerwald nach Norken bei Bad Marienberg zum UNESCO-Welterbetag unter dem Motto „Natur und Kultur im Westerwald erleben“ - so auch 20 engagierte Kinder aus allen Klassenstufen sowie der UNESCO-AG der Mittelrhein-Realschule plus aus Oberwesel.

In Begleitung von Frau Kohl und Herrn Weißmann erlebten sie einen spannenden Tag in und um Norken mit 14 Projekten und einer gemeinsamen Abschlussfeier. Auf dieser wurde neben anderen Programm­punkten der scheidende Landeskoordinator Anton Wyrobisch aus Trier, der über 20 Jahre die Geschicke der UNESCO-Projektschulen (UPS) des Landes kompetent lenkte, mit diversen Darbietungen und Musik­beiträgen der Kinder und selbst gestalteten Geschenken der Schulen verabschiedet.

Das Netzwerk der rheinland-pfälzischen UPS ist eines der aktivsten im gesamten Bundesgebiet und das Engagement in den Bereichen Friedens-, Umwelt-, Toleranz-, Nachhaltigkeits- und Menschenrechts­erziehung ist vorbildlich. Dies spiegelte auch der Projekttag in Norken wider, der hervorragend von der dortigen Grundschule und  Kita organisiert wurde. Projekte wie Nistkästenbau, Geo-Caching, Kletterpark, regionale Kartoffelgerichte, das Backen im dorfeigenen Backes, Theater- und Musikworkshops, Museumsbesuche oder auch die Pflanzung einer UNESCO- Streuobstwiese sind nur einige Beispiele für eine Ausrichtung der Schulen im Sinne des UNESCO-Gedankens weit über rein unterrichtliche Inhalte hinaus.

Am Vorabend des Projekttages trafen sich die Oberweseler Schüler zunächst mit der Delegation des Parmina-Gymnasiums aus  Herxheim  in der Jugendherberge der Schönburg in Oberwesel zu einem „UNESCO-Abend der Begegnung“. Nach einem gemeinsamen Essen und einer Buttonaktion erläuterten die Schüler den Gästen aus der Pfalz beim Blick von der Schönburg die Schönheit und Bedeutung des  UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal, ihrer Heimat.

Gemeinsame Aktionen wie an diesen beiden Tagen werden den begeisterten Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben, stärken die Verbindung der UPS und machen das Netzwerk zu dem, was es ist: ein lebendiger Zusammenschluss  - und die Mittelrhein-Realschule Oberwesel hat ihren festen Platz darin.





30.06.2013


Erfolgreiche Teilnahme an den Waldjugendspielen


Am 28. Mai tauschten über 20 Klassen verschiedener regionaler Schulen den Klassenraum gegen den Lernort „Wald" ein, um in Bärenbach an den Waldjugendspielen teilzunehmen. Diese werden jährlich von den Forstämtern des Landes durchgeführt, mit dem Ziel, Jugendliche auf spielerische Weise für den Lebensraum Wald zu sensibilisieren und deren Begeisterung für die Natur zu wecken. 
Die Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel wurde von den Klassen 7c und 7d vertreten, die bei unterschiedlichen Wissens- und Geschicklichkeitsspielen wertvolle Punkte sammelten. So konnten sie unter anderem unterschiedliche Baum- und Tierarten bestimmen, Fragen zum Naturschutz und Arbeitsraum „Wald" beantworten, aber auch Schnelligkeit und Geschicklichkeit beweisen, zum Beispiel beim Holzscheibensägen.

Mit einem erfolgreichen 4. und 5. Platz absolvierten die neuen „Walddetektive“ aus Oberwesel einen rundum gelungenen und sonnigen Tag bei den Waldjugendspielen 2013.






30.06.2013


Eine musikalische Reise durch Zeit und Raum


Auf eine musikalische Reise durch Zeit und Raum entführten die Schülerinnen und Schüler der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel ihre Eltern, Lehrer sowie zahlreiche weitere musikbegeisterte Besucher am 28. Mai anlässlich des diesjährigen Schulkonzerts. Die Großsporthalle der Schule platzte fast aus allen Nähten: Über 700 Zuschauer wollten sich das Konzert nicht entgehen lassen, das von den Musiklehrern Herrn Maier, Herrn Zirfas und Herrn Zorbach initiiert und vorbereitet worden war.

Den Konzertauftakt machte die Bläserklasse 6b, die ihr nunmehr über fast zwei Jahre hinweg in harter Arbeit erworbenes Können an verschiedenen Blasinstrumenten von Tuba bis Querflöte unter Beweis stellte. Auch die „Kleinen“, die Bläserklasse 5b, die gerade einmal seit einem knappen Jahr an ihren Blasinstrumenten übt, beeindruckte die Zuschauer mit ihren Darbietungen. Dass auch altbekannte und scheinbar banale Stücke einen besonderen Reiz haben können, zeigte die 5b, als sie „Hänschen klein“ auf eine ganz spezielle Weise vortrug: auswendig, im Stehen und „rückwärts“.

Für Abwechslung sorgten neben den beiden Bläserklassen auch Gesangseinlagen verschiedener Klassenstufen. Dabei wurde ebenfalls ein buntes Potpourri geboten: Von Seemannsliedern über Gospelsongs bis hin zu aktuellen Radiohits wie „Vom selben Stern“ oder „Somebody that I used to know“ war eine breite Palette vertreten.

Doch der Abend war nicht nur ein Ohrenschmaus, denn auch das leibliche Wohl kam dank des Schulelternbeirates sowie des großzügigen Sponsorings der Bäckerei Micklitza nicht zu kurz. Für die Augen war ebenfalls Einiges dabei: Eine spektakuläre Tanzeinlage der Klasse 6c, die den „Tanz der Vampire“ präsentierte, den sie gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Kohl, über Wochen hinweg einstudiert hatte.

Den krönenden Abschluss bildete der Auftritt des Schulorchesters, bestehend aus Schülern verschiedener Klassenstufen sowie einigen Lehrer, das es verstand, das Publikum mitzureißen, ob mit lateinamerikanischen Rhythmen oder „James Bond“ Hits.

Der anhaltende Abschlussapplaus belohnte die talentierten jungen Musiker und ließ erkennen, dass dieser Abend wahrlich ein Stück gelebte Schulgemeinschaft war, wie es Schulleiter Christoph Vickus formulierte. Bleibt zu hoffen, dass solche Ereignisse auch in Zukunft durch engagierte Schüler und Lehrer möglich gemacht werden und nicht an mangelnden finanziellen Mitteln scheitern. Denn zur Unterhaltung der Bläserklassen ist der Fachbereich Musik auf Spenden angewiesen - und auch in dieser Hinsicht war der Abend erfolgreich. Der gesammelte Betrag soll insbesondere für neues Notenmaterial verwendet werden.






20.05.2013


Lehrerteam der Realschule plus Oberwesel überrascht bei Fußballturnier


Im Rahmen des Fußballturniers der Betriebsmannschaften hatte auch die Mittelrhein-Realschule plus eine Lehrermannschaft gemeldet, die durch zwei Schüler verstärkt wurde. Für die Realschule plus Oberwesel zogen folgende Spieler ins Feld: Patric Muders (Trainer, Rückhalt und leicht erregbarer Libero), Stefan Molitor (Fußballer mit / der Leidenschaft), Marcel Griesang (Tim Wiese des Hunsrücks), Peter Krämer (Ballspezialist), Roman Wald (Flinkfuß), Robin Klockner (Sensationstechniker) und Dr. Holger Hirt (Kämpfer vor dem Herrn), der sich aber gleich zu Beginn verletzte.

Im Vorfeld passen mussten Denise Stiebitz (verletzt), Holger Weißmann und Jörg May (beide verhindert)

Die Bilanz schon mal vorneweg:

2 Siege, 2 Niederlagen

18:16 Tore

ein Verletzter während des Turniers, drei weitere nach dem Turnier

Derart ersatzgeschwächt schien es der jungen Oberweseler Mannschaft unmöglich, in die Phalanx der großen, etablierten Betriebsmannschaften einzubrechen. Der Himmel verdunkelte sich zusehends und die ersten Regenschauer sorgten für ein legendäres Szenario, in dem sich das Team der Realschule plus gleich zu Beginn mit der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück messen musste. Während sich die Mannschaft um Trainer Patric Muders erst noch finden musste, präsentierten sich die Banker weitaus geschlossener und gingen früh mit 1:0 in Führung. Aber der Oberweseler Kampfgeist war an diesem Tag (fast) nicht zu bremsen. Nach drei Minuten Spielzeit war es Stefan Molitor, der den Bann brach und zum 1:1 für die Realschule plus netzte. In der Folge riss die Lehrermannschaft das Spiel mehr und mehr an sich und zog auf 4:2 davon. Die schönste Kombination des Turniers, zumindest aus unserer Perspektive, schloss Robin Klockner dann zum 5:2 ab. Zwar kamen die Banker noch einmal auf 4:5 heran, der Sieg war jedoch hoch verdient. Mit einem Sieg gleich im ersten Spiel hatte niemand gerechnet. „Wir waren von Anfang an aggressiv in den Zweikämpfen. An den Modus mit vier gegen vier auf dem kleinen Feld mussten wir uns erst gewönnen, aber mit dem ersten Tor waren wir voll im Turnier“, so Trainer Patric Muders.

Im zweiten Spiel des Tages wartete aber der große Favorit, die Lotto-Elf, auf die Mannschaft aus Oberwesel. Die Lottospieler, die mit einigen Fußballern der fünfthöchsten deutschen Spielklasse angetreten waren, hatten ihre ersten beiden Spiele zweistellig gewonnen, trauten ihren Augen aber nicht, als es nach drei Minuten bereits 2:0 für die Realschule plus stand. Während die mitgereisten Fans schon den Abpfiff forderten, erhöhte Lotto das Tempo und siegte schlussendlich 6:2, auch wenn für das Lehrer-Team mehr möglich gewesen wäre.

Die wahren fußballerischen Fähigkeiten zeigten sich dann im dritten Spiel gegen die Telekom. Obwohl sich Stoßstürmer Peter Krämer nach 30 Sekunden verletzte und das Spielfeld verlassen musste und trotz des frühen Rückstands kurz danach, bewies die Schulmannschaft großes Kämpferherz und drehte in Windeseile die Partie. Die Torschützen waren im Nachhinein nicht mehr zu ermitteln, schließlich klingelte es im 20-Sekunden-Takt, dennoch zeigte die Mannschaft eine herausragende Leistung, die auch von den anderen Teams frenetisch gefeiert wurde. Die Realschule plus agierte einfach zu schnell für die Telekom. Am Ende hieß es 10:1 für das Lehrerteam aus Oberwesel.

Im letzten Spiel der Vorrunde mussten die Lehrer dann gegen die Sparkasse antreten. Der Sieger des Spiels sollte sich auch für das Halbfinale qualifizieren, dementsprechend ging es von Beginn an heiß her. Insgesamt sieben Mal traf die Schulmannschaft den Pfosten, mehrere Male hoppelte der Ball an der gegnerischen Torlinie entlang, wollte aber die Linie einfach nicht überqueren. „Es war wie verhext. Spielerisch waren wir mindestens ebenbürtig, aber es hat einfach nicht sollen sein – Schade“, so ein enttäuschter Marcel Griesang, der sich das ganze Turnier mit einem geschwollenen Fuß quälte. Der Endstand im letzten Gruppenspiel spiegelte in keiner Weise das tatsächliche Kräfteverhältnis wider, dementsprechend haben der Autor und die übrigen Mannschaftsmitglieder diesen sofort vergessen und verdrängt. Am Ende belegte die Mannschaft aus Oberwesel den dritten Platz in der Gruppe und konnte mit der Leistung sehr zufrieden sein. Einig waren sich alle Beteiligten – im nächsten Jahr soll das Halbfinale her und langfristig gehört die Siegestrophäe einfach ins Lehrerzimmer der Realschule plus.






20.05.2013


Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel stärkt Schüler gegen Rechtsextremismus


Durch den NSU-Prozess steht das Thema Rechtsextremismus momentan im Fokus der Medien. Jeder, der die tägliche Berichterstattung verfolgt, ist sich dessen bewusst.

Doch was denken unsere Jugendlichen über das Thema Rechtsextremismus? Was ist überhaupt unter dem Begriff zu verstehen? Haben sie selbst schon Erfahrungen damit gemacht? Wie äußert sich Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft? Wie können Jugendliche sich und andere vor rechtsextremen Übergriffen schützen? Und was hat es überhaupt mit den sogenannten „Schulhof CDs“ auf sich?

74 Schülerinnen und Schüler der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel aus den Klassenstufen acht bis zehn konnten diesen Fragen am 24. April an einem Studientag zum Thema „Rechtsextremismus im Alltag“ im Fridtjof-Nansen-Haus in Ingelheim nachgehen. Durch diesen Tag geführt wurden sie von einer ganzen Reihe fachkundiger Experten, zum Beispiel vom Verfassungsschutz, Amnesty International, dem Netzwerk Demokratie & Courage, jugendschutz.net und Studierenden der Universität Mainz.

Um den Jugendlichen zunächst einmal eine Beurteilungsgrundlage zu geben, wurden aktuelle Erscheinungs- und Ausdrucksformen der rechten Subkultur und ihre Wirkung auf Jugendliche in informativen Vorträgen vermittelt. Außerdem konfrontierte das Organisatorenteam die Jugendlichen mit teils schockierendem Filmmaterial, das ihnen Ideologie und Ausprägungen rechter Gewalt vor Augen führen konnte.

Im Anschluss konnten die Schüler in einer Gruppenphase ihre eigenen Erfahrungen zum Themenkomplex reflektieren, konkrete Probleme in ihrem täglichen Umfeld benennen und Lösungsvorschläge und konkrete Ziele erarbeiten. Fazit aller Gruppen war, dass mehr Aufklärungs- und Präventionsarbeit geleistet werden müsste, um unter Jugendlichen das Bewusstsein im Umgang mit Rechtsextremismus zu stärken und zu verhindern, dass ausländerfeindliche Parolen „einfach nur so“ und ohne nachzudenken herausposaunt werden. Informieren, Hinschauen und Erkennen, Hilfe anbieten und Handeln: so lautete das Fazit der Gruppenphase.

Nachdem die Jugendlichen nun mit ausreichend Hintergrundwissen versorgt waren und sich durch ein warmes Mittagsessen stärken konnten, beschäftigten sie sich in Kleingruppen in Intensivworkshops mit Einzelaspekten des Themas, wie zum Beispiel „Fußball und (rechte) Gewalt – Fan-Projekt Mainz05“, „Menschenrechte und Toleranz“, „Rechtsextremistische Musik am Beispiel der NPD-Schulhof-CD“, „Rechtsextremistische Symbole und ihre Bedeutung“, „Rechtsextremismus im Internet“, „Rechtsextremismus und Gewalt“.

Als UNESCO-Projektschule ist es ein besonderes Anliegen der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel, die Schüler über die durch Rechtsextremismus infrage gestellte freiheitlich-demokratische Grundordnung zu informieren und für Frieden und Toleranz stark zu machen. Neben der unterrichtlichen Thematisierung der genannten Ziele war dieser Studientag eine Bereicherung für alle Anwesenden.

Es wird mit den Organisatoren noch ein Nachtreffen in Oberwesel stattfinden, um auch langfristig nachhaltige Ziele festzuschreiben. Eine Möglichkeit ist, dass die Mittelrhein-Realschule plus am Bundesprojekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ teilnimmt, um weiterhin die Kinder in Oberwesel gegen Rechtsextremismus stark zu machen.

Dieser Studientag war jedenfalls bereits ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.






20.05.2013


„Wer an Europa zweifelt, sollte Soldatenfriedhöfe besuchen“


„Wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen“ - so lautet ein berühmtes Zitat von Jean-Claude Juncker, dem luxemburgischen Premierminister. Unter dem Motto „Krieg und Frieden in Europa“ trafen sich Schüler und Lehrer aus acht rheinland-pfälzischen Schulen in Trier, um von dort aus die Kriegsgräberstätte in Verdun zu besuchen. Unterstützt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hatte die ADD Koblenz jeweils zwei Schüler und einen beratenden Lehrer eingeladen, die sich für eine Schülerzeitung engagieren.

Die Teilnehmer besuchten am ersten Tag die Kriegsgräberstätte in Verdun, die wie kein zweiter Ort sowohl für die Grausamkeiten des Ersten Weltkriegs als auch für die Versöhnung und Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland steht. An den verschiedenen Gedenkstätten in Verdun sammelten die jungen Journalisten Informationen und recherchierten Themen. Die so erhaltenen Eindrücke verarbeiteten die Schüler dann am darauffolgenden Tag in ihren Artikeln. Das literarische Spektrum wurde dabei fast komplett ausgenutzt. Klassische journalistische Texte wie Reportagen, Interviews oder Berichte waren genauso im Repertoire wie Gedichte oder sogar Einkaufszettel. In nur einem Tag entstand so eine 38-seitige, informative Zeitung, in der die Schüler ihre Gedanken und Gefühle ausdrückten. „Verdun war schon beeindruckend. Ich wusste ja vorher schon, dass viele Menschen in Verdun umgekommen sind, aber dass es so bedrückend gewesen sein muss, zeigt mir, wie wichtig der Frieden in Europa ist. Es war auch klasse, mit anderen Redakteuren gemeinsam in der Kürze der Zeit eine Zeitung zu erstellen. So konnte man sich austauschen und viele neue Erfahrungen in Bezug auf das Thema „Schülerzeitung“ mit an die eigene Schule nehmen“, so Noel D'Avis, Schüler der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel.






10.05.2013


Schüleraustausch mit dem Collège Pierre et Jean Lerouge in Chablis


Eine Woche voller Highlights: Vom 29. April bis zum 5. Mai 2013 hatten 19 Schülerinnen und Schüler aus Chablis, der französischen Partnerstadt Oberwesels in Burgund, die Gelegenheit, Deutschland näher kennenzulernen und dabei ihre Deutschkenntnisse unter Beweis zu stellen und zu verbessern. Untergebracht wurden sie in den Familien von Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Klassenstufe, die Französisch als Wahlpflichtfach belegt haben. Von französischer Seite wurde der Austausch durch Nicolas Copin sowie Stéphanie Fizailne engagiert vorbereitet und betreut.

Das bunte Programm, zusammengestellt von den am Austausch beteiligten Lehrkräften, ließ nichts zu wünschen übrig: Nachdem die französische Delegation am Montagabend nach ihrer Ankunft am Oberweseler Busbahnhof in der schuleigenen Mensa mit Kuchen und Getränken empfangen wurde, konnten die Chabliser sich am folgenden Tag einen Eindruck vom deutschen Schulalltag verschaffen, denn die Gastschüler nahmen gemeinsam mit ihren deutschen Partnern am regulären Unterricht teil. Nach einem warmen Mittagessen in der Mensa, zu dem die Firma Sander Gourmet dankenswerterweise eingeladen hatte, wurde Oberwesel in einer Stadtrallye erkundet. Der besondere Clou: Jede Schülergruppe erhielt einen Apfel und ein Ei und sollte erproben, was in Oberwesel „für „'nen Appel und ’n Ei“ so alles zu bekommen ist. Die Ausbeute aller Gruppen konnte wahrlich beeindrucken, wobei das kreativste Mitbringsel mit einem kleinen Preis gekürt wurde.

Den 1. Mai konnten die französischen Besucher in ihren jeweiligen Gastfamilien genießen, die das gute Wetter für eine Vielzahl an individuellen Unternehmungen nutzen. Donnerstags machte sich die deutsch-französische Gruppe auf den Weg nach Mainz, wo das Gutenberg-Museum sowie der Mainzer Dom besichtigt wurden. Auch eine Führung durch die wunderschöne Altstadt konnte die Schüler begeistern. Am nächsten Tag stand ein gemeinsamer Ausflug nach Frankfurt auf dem Programm. Hier konnten sich die Besucher ebenfalls zunächst durch eine geleitete Tour mit der Stadt vertraut machen. Der eindrucksvolle Höhepunkt der Führung war der Besuch des Maintowers, von dem aus die Schüler einen atemberaubenden Blick über die Frankfurter Skyline mit all ihren Bürotürmen genießen konnten. Im Anschluss nutzten die Jugendlichen die verbleibende Zeit, um die deutsche Wirtschaft kräftig anzukurbeln, denn so manches Taschengeld ging auf der Shoppingmeile Frankfurts, der „Zeil“, flöten.

Der Samstag bildete den krönenden Abschluss der Woche. Nachmittags wurde bei schönstem Wetter eine Schifffahrt von Oberwesel zur berühmten Loreley mit Aufenthalt in St. Goar geboten. Danach konnten die Schüler und ihre Eltern die vergangenen Tage während eines gemütlichen Grillabends in der Schule Revue passieren lassen. Bei Bratwurst und anderen Leckereien sowie kleinen Spielen wurde so manche frisch geschlossene Freundschaft besiegelt, sodass beim Abschied am nächsten Morgen am Oberweseler Busbahnhof auch die eine oder andere Träne floss.

Der Schüleraustausch zwischen Chablis und Oberwesel fand im diesen Jahr zwar zum ersten Mal statt, doch sowohl die Chabliser als auch die Oberweseler Schüler und Lehrer sind sich sicher, dass die noch junge Partnerschaft der beiden Schulen eine lange Zukunft vor sich hat. Der bereits heiß ersehnte Gegenbesuch der deutschen Schüler in Chablis wird voraussichtlich schon im nächsten Frühjahr stattfinden...
A bientôt, chers amis!






30.04.2013


Aktion „Achtung Auto“


Unter diesem Motto hat es sich der ADAC Mittelrhein zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schülern der fünften Jahrgangsstufe beizubringen, kritische Situationen im alltäg­lichen Straßenverkehr und Unfallgefahren zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren.

Am 22. und 23. April 2013 hatten die Eingangsklassen der Realschule plus Oberwesel die Gelegenheit, mit Herrn Kost, Moderator des ADAC Mittelrhein, und ihren Klassenlehrern reale Verkehrssituationen handlungsorientiert zu erleben. Den Kindern wurde der Lehrstoff vor allem durch praktische Übungen und Demonstrationen vermittelt. Sie erlebten den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Brems­weg und lernten so den Anhalteweg von Kraftfahrzeugen besser einzuschätzen.

Viele Kinder unterliegen dem Trugschluss, dass ein Fahrzeug ebenso wie ein Fußgänger einfach sofort stehen bleiben kann. Um zu erkennen, dass dies nicht stimmt, mussten die Schüler beim Programm „Achtung Auto“ aus vollem Lauf an einer vorgegebenen Stelle bzw. auf ein optisches Zeichen stoppen. Dabei konnten sie die Bedeutung der Formel Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg „erleben“.

Als Mitfahrer im ADAC-Aktions-Auto lernten sie bei einer Vollbremsung die lebens­rettende Bedeutung der ordnungsgemäßen Sicherung im Fahrzeug kennen, denn selbst die beste Knautschzone bei einem Auto hilft nur, wenn die Insassen ange­schnallt sind! Trotz der allgemeinen Sicherungspflicht für Kinder, die bereits seit 1993 besteht, ist die Zahl der ungesicherten Kinder vor allem auf Kurzstrecken immer noch groß.

Im Anschluss stellten die Kinder im Rahmen eines vom ADAC ausgearbeiteten Tests ihr Wissen unter Beweis. Die guten Ergebnisse sprechen für den Erfolg dieser Aktion.






30.04.2013


Skifreizeit der Klassen 8d und 8e vom 10. – 17. März 2013 nach Ramsau


Dass auch der März ein schneereicher Monat sein kann, stellten nicht nur die Daheimgebliebenen fest, sondern auch die 41 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8d und 8e der Mittelrhein Realschule plus Oberwesel. Bei sogenanntem Kaiserwetter machten sie sich am 10. März mit ihren Klassenlehrerinnen Stephanie Groß und Christiane Cronester sowie den Sport- und Skilehrern Christoph Vickus und Holger Weißmann auf den Weg in die langersehnte Skifreizeit nach Ramsau in Österreich. Wie in den letzten Jahren unterstützte Holger Kapell die Gruppe tatkräftig. Wolfgang Geiss, der schon seit Jahren für einen sicheren und unterhaltsamen Transport sorgt, komplettierte das fachkundige Team.

Die achtstündige Reisezeit verging wie im Flug und führte die Reisegruppe zum Peterbauerhof bei Schladming. Nachdem im Skisportfachgeschäft „Sport-SkiWilly“ die Bindungen eingestellt worden waren, konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei einem von der Herbergsmutter Andrea zubereiteten Abendessen stärken und die überaus komfortable Unterkunft beziehen.

Am nächsten Morgen standen erste Skiübungen auf dem Plan, so ging es zur Reiteralm und die Skianfänger machten sich mit dem Sportgerät vertraut. Dieses Training sollte den ganzen Tag dauern und zeigte bei allen Teilnehmern bereits nach kurzer Zeit große Fortschritte. Stolz auf die eigene (Über-)Leistung, erschöpft und neugierig auf den neuen Tag konnten die Schülerinnen und Schüler zum Abendessen traditionelle österreichische Küche genießen.

Bei herrlichem Wetter ging es am nächsten Tag auf die Fageralm, die Grundtechniken wurden auf der Piste verfeinert, wobei sich die Skilehrer intensiv mit den Fähigkeiten und Schwierigkeiten der einzelnen Schüler auseinandersetzten und so individuelle Erfolgserlebnisse garantierten. Nach einer kulinarischen Stärkung in der Aualm, einer weiteren Institution der Skifreizeit, konnten die Kinder nun eigenaktiv die Pisten erkunden, viele kehrten mit strahlenden Gesichtern zum Treffpunkt zurück. Ein weiteres Highlight auf der Reise bildete der Besuch der Naturrodelbahn am Hochwurzen. Trotz schwieriger Schneeverhältnisse legten manche Schüler die 7 km lange Strecke mehrfach zurück und hatten noch genug Energie für eine ausgiebige Schneeballschlacht. Der Tag wurde durch eine Wanderung auf die Sonnenalm gekrönt, den Hüttenabend arrangierte Hüttenwirt Gerhard wie gewohnt mit kniffligen Geschicklichkeitsspielen, delikatem steirischen Essen und witzigen Liedbeiträgen. Der Rückweg bei Fackellicht gestaltete sich in diesem Jahr durch die atemberaubende Schneelandschaft besonders abenteuerlich.

Der letzte Tag gehörte für einige Schüler zu den erinnerungswürdigsten Ereignissen, denn die Planai bot mit ihrer WM-Abfahrt insbesondere für die versierten Skifahrer ein unvergessliches Erlebnis. Einige von ihnen wagten sogar die schwarze Piste des Zielhangs der Herrenabfahrtsstrecke.

Erschöpft von einer körperlich anstrengenden Woche, angefüllt mit besonderen Eindrücken, neuen Freundschaften und dem Wissen, dass das Überschreiten der eignen Grenzen eine tolle Erfahrung sein kann, traten die Klassen am 16. März die Rückreise nach Oberwesel an. Unverletzt und von den Eltern ungeduldig und erleichtert empfangen, werden sich die Schülerinnen und Schüler sicher noch lange an diese Klassenfahrt erinnern.






10.03.2013


Realschule plus in Oberwesel lässt Behinderte vorbildlich am Unterricht teilhaben


An der Realschule plus in Oberwesel wird Inklusion großgeschrieben. Anders ausgedrückt: Behinderte nehmen am Unterricht teil. Dafür gab's jetzt eine Würdigung des Kreises. Zuletzt hatte der Kindergarten Mengerschied die Auszeichnung erhalten. Mit einem symbolischen Stabwechsel soll eine UN-Konvention umgesetzt werden. Das Ziel der Inklusion, alle Menschen gleichberechtigt am Leben in der Gemeinschaft teilhaben zu lassen, werde an der Oberweseler Schule vorbildlich umgesetzt, befanden die Juroren. Denn mittlerweile schon im zweiten Jahr ist die Oberweseler Einrichtung Schwerpunktschule. Insgesamt besuchen vier betroffene Kinder die Schule. Weitere vier Schüler werden im kommenden Schuljahr erwartet. Hintergrund: Jungs und Mädchen mit sonderpädagogischem Förderbedarf gehen auf eine Regelschule, die speziell auf die Bedürfnisse der Schüler zugeschnitten ist. Die Lehrerin Celiana Löhrer erläuterte in einer kleinen Präsentation die Vorteile. Die Sozialkompetenz aller Schüler werde gesteigert. Eine zusätzliche Lehrkraft im Klassenzimmer stellt sicher, dass der Unterricht optimiert und alle Schüler ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechend betreut werden. Kreisweit gibt es neun Schwerpunktschulen – darunter vier Grundschulen, vier weiterführende Schulen und die Waldorfschule in Kastellaun. Darüber hinaus stehen drei Förderschulen in Simmern, Kastellaun und Boppard bereit.

Im vergangenen Jahr war das Projekt von der Beauftragten für behinderte Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis, Gerda Brager, aus der Taufe gehoben worden. Personen und Institutionen, die sich in besonderer Weise für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen einsetzen, sollen im Kreis gewürdigt und der Öffentlichkeit bekannter gemacht werden.

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 5. März 2013, Seite 19 (Suzanne Breitbach)






08.02.2013


Realschule plus Oberwesel als Medienscoutschule ausgezeichnet


Bei der zentralen Veranstaltung des rheinland-pfälzischen Aktionstags zum Safer Internet Day 2013 zeichnete Jochen Hartloff, Minister der Justiz und für Verbraucherschutz, gemeinsam mit Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann die Realschule plus Oberwesel und weitere fünf Schulen in Rheinland-Pfalz für ihre besonders nachhaltige Medienerziehung mit dem Titel Medienscoutschule.rlp aus.

„Ein respekt- und verantwortungsvoller Umgang miteinander und die Einhaltung von Nutzer- und Persönlichkeitsrechten sind unerlässlich für eine sichere und kompetente Mediennutzung. Kinder und Jugendliche müssen daher mögliche Risiken und Gefahren im Netz ebenso kennen wie ihre eigenen Rechte und die Rechte anderer. Neben der Einhaltung sozialer Umgangsformen sind aus meiner Sicht vor allem Kenntnisse in punkto Datenschutz und Vertragsabschlüsse wichtig“, betonte der Minister in seiner Begrüßungsansprache am 5. Februar 2013 im Konferenzzentrum des ZDF in Mainz.  

Bildungsstaatssekretär Beckmann ergänzte in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Jugendmedienschutzes an rheinland-pfälzischen Schulen: „Die Förderung der Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler wie auch aller Lehrkräfte ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung.“

Sowohl die damalige Haupt- als auch die Realschule Oberwesel sind im Jahr 2009 als Projektschulen im Rahmen des 10-Punkte-Landesprogramms „Medienkompetenz macht Schule“ ausgezeichnet worden. Es ist weiterhin erklärtes Ziel der seit Schuljahresbeginn errichteten Realschule plus, die Medienkompetenz aller am Schulleben Beteiligten zu schärfen. Insbesondere fünf Jugendmedienschutzberater und die an der Schule ausgebildeten Medienscouts leisten einen wertvollen Beitrag für einen verantwortungsvollen Umgang mit den digitalen Medien, indem sie sowohl hinsichtlich der Mediennutzung als auch bei Problemen und möglichen Gefahren als kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner allen Schülern zur Verfügung stehen.

(Foto: Pädagogisches Landesinstitut RLP)






06.02.2013


Schulpatenschaftsvertrag zwischen der Realschule plus Oberwesel und der BOMAG


Am Mittwoch, 23. Januar 2013, unterzeichnete Christoph Vickus, Schulleiter der Realschule plus in Oberwesel, zusammen mit Thomas Merfeld, Personalleiter der BOMAG GmbH in Boppard-Buchholz, den Schulpatenschaftsvertrag für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus und der BOMAG. Katja Hahn, zuständig für die Ausbildung bei BOMAG sowie die für die Berufsorientierung verantwortlichen Lehrer, Claudia Paulus-Welzel und Jörg May, ergänzten mit zwei Auszubildenden, den ehemaligen Schülern der Realschule Oberwesel, Dennis Metzner und Max Müller sowie dem zukünftigen Auszubildenden der BOMAG, Lars Weiler, die Runde. Bei einer Führung durch die Schule wurden die gut ausgestatteten Fach- und Klassenräume besichtigt und die Medienkompetenz als Schulprofil vorgestellt. Im Anschluss an ein gemeinsames Foto stand die offizielle Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde auf dem Programm. Einen Scheck über eine stattliche vierstellige Summe nahm der Schulleiter stellvertretend für die gesamte Schulgemeinschaft natürlich dankend von Herrn Merfeld entgegen.

Ziel des Kooperationsvertrages zwischen Schule und Unternehmen ist, künftigen Schulabsolventen Orientierungshilfen bei der Wahl ihres Ausbildungsberufes zu geben und sie in der Phase der Berufsfindung unterstützend zu begleiten.

Im Rahmen der Vereinbarung beabsichtigen beide Vertragspartner, zukünftig in mehreren Bereichen, wie den schulinternen Berufsinformationstagen, Betriebserkundigungen, Bewerbertrainings, aber insbesondere auch der Berufs-/Betriebspraktika, noch intensiver zusammen zu arbeiten. Ab Februar wird erstmals ein Schüler des Bildungsgangs zur Erlangung der Berufsreife im Rahmen des Praxistags im Maschinenbauunternehmen arbeiten. Für die Dauer eines Jahres besucht der Jugendliche jeden Donnerstag die BOMAG GmbH, um nachhaltige Einblicke in die Arbeitswelt zu erhalten. Für das Unternehmen bedeutet die Patenschaft die Übernahme sozialer Verantwortung: Durch die Förderung der Berufs- und Ausbildungsreife von Jugendlichen unterstützt der Ausbildungsbetrieb die Integration von Schulabgängern in die Arbeitswelt. Andererseits entsteht für das Unternehmen durch den engen Kontakt zur Schule eine gute Voraussetzung, künftige Auszubildende und damit potentielle Fachkräfte zu gewinnen.

Die Beteiligten sind sich einig, dass auch für die Schüler eine solche Patenschaft zwischen Betrieb und Schule gewinnbringend ist, weil die vereinbarten Maßnahmen potentielle Schulabgänger bereits frühzeitig in ihrer Berufsorientierung begleiten und unterstützen. Nachdem im Dezember letzten Jahres der erste Kooperationsvertrag mit HAHN Automation in Rheinböllen geschlossen wurde, ist diese Patenschaft die zweite für die kooperative Realschule in Oberwesel. Auf eine gute Zusammenarbeit!






25.01.2013


Realschule plus Oberwesel präsentiert sich von ihrer schönsten Seite


Am Samstag, den 19. Januar, öffnete die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel ihre Türen für interessierte Besucher. Ganz besonders galt das Angebot natürlich Grundschülern, die im kommenden Schuljahr die Klassenstufe 5 der dortigen Orientierungsstufe besuchen möchten, und deren Eltern.

Um auf die besonderen Bedürfnisse von Eltern und Grundschülern eingehen zu können, wurden diese jeweils in separaten Kleingruppen von Lehrkräften durch die Schule geführt.

Während den Viertklässlern in spielerischen Angeboten ein kindgerechter Einblick in das vielfältige Schulleben vermittelt wurde, standen in den Elterngruppen zentrale organisatorische und pädagogische Aspekte im Vordergrund.

Bei der Begrüßung durch die Schulleitung wurde neben allgemeinen Informationen zur kooperativen Realschule auch das Schulprofil umfassend erläutert. Dessen Kernaspekte sind vor allem Medienkompetenz, soziales Verhalten, Schwerpunktschule, Bläserklasse und die UNESCO-Projekte. Davon, dass die Schule sich diese Dinge nicht bloß auf die Fahnen schreibt, sondern sie auch lebt, konnten die Eltern sich anschließend in unterschiedlichen Workshops überzeugen. So wurden beispielsweise die gut ausgestatteten Computerräume besichtigt und die alltägliche Arbeit mit den zahlreichen interaktiven Whiteboards oder der Einsatz der modernen Laptopwagen demonstriert - Dinge, die in Oberwesel mittlerweile nicht mehr aus dem Unterricht wegzudenken sind. Ebenso erhielten die Gäste einen Eindruck von der Arbeit der Streitschlichter, der Schulsozialarbeit sowie vom SYLT-Projekt (Systematisches Lernkompetenztraining), das zum Beispiel einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Unterrichtskommunikation sowie der Methoden- und Sozialkompetenz der Schüler leistet.

Auch die einzelnen Fachbereiche präsentierten ihre Arbeit äußerst eindrucksvoll. So wurden die Besucher beim Genuss von Crêpes auf einen französischen Wochenmarkt entführt und konnten sich bei spannenden und fachkundig durchgeführten Versuchen von den naturwissenschaftlichen Kenntnissen der Schüler überzeugen. Ein Blick in unterschiedliche Klassenräume, ein Ständchen der Bläserklasse sowie eine leckere Kostprobe vom Können der Schüler des Wahlpflichtfaches Hauswirtschaft und Sozialwesen in der Lehrküche rundeten den Eindruck der Besucher ab. Zusätzlich konnten sich die Gäste in den Pausen auch in der Mensa stärken, wo dank tatkräftiger Unterstützung durch den Schulelternbeirat ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken bereit stand.

Nach einem rundum gelungenen Tag der offenen Tür freut sich die Realschule plus Oberwesel nun auf zahlreiche Anmeldungen für das kommende Schuljahr. Die Anmeldetermine sind von Mittwoch, den 13. Februar, bis zum Freitag, den 22. Februar, jeweils montags bis donnerstags von 8 - 16 Uhr sowie freitags von 8 - 13 Uhr. Mitzubringen sind  lediglich das Anmeldeformular der Grundschule und das letzte Halbjahreszeugnis.






25.01.2013


Viva Colonia


84 Sechstklässler der Mittelrhein Realschule plus Oberwesel in einer Jugendherberge in Köln, und das in unmittelbarer Umgebung zum Stadtzentrum – im ersten Moment war schon ein Warnbrief an die Kölner angedacht. Bei näherer Betrachtung aber haben wir uns dagegen entschieden. Die Großstädter sind doch bestimmt einiges gewöhnt, die können was vertragen, die sind doch weltoffen und tolerant. Aber beginnen wir vorne:

KÖLN. Regnerisch, kalt und voller Gepäck, so starteten wir am Montag kurz vor Weihnachten die Klassenfahrt nach Köln. Den Schülern war es egal, die Aufregung war groß und die Fahrt dauerte für viele eindeutig zu lang. Wie wird es wohl in der Großstadt sein? Wie werden die Zimmer aussehen und was erwartet uns alles in den kommenden Tagen?

Die Zimmer mussten dann aber erst noch warten, denn bei Ankunft in der modernen Jugendherberge des DJH in Köln/Deutz waren die Zimmer noch nicht bezugsfertig. Kein Problem, die Schüler waren ohnehin schon auf die Kölner City gespannt. Schnell die Koffer im Gepäckraum verstaut, dann auf in die Stadt über die Hohenzollernbrücke, vorbei an ca. 40.000 Vorhängeschlössern. Einige Schüler wussten bereits vorher von diesem Brauch und hatten selbst Schlösser mitgebracht. Die 431m Fußweg dauerten zwar gefühlte 2 Stunden, beschränkten sich bei einem Blick auf die Uhr allerdings auf knapp 40 Minuten. Jedes Schloss musste angefasst, gelesen, besprochen – und natürlich fotografiert werden. Auf der anderen Seite angekommen ging es dann direkt zum Kölner Dom, dem Wahrzeichen der Stadt. Und dort die knapp gut 400 Stufen hinauf auf über 100 Meter Höhe. Da schnauften die Schüler aber und die Lehrer auch, die Mühe hatten, mit den jungen Wilden Schritt zu halten. Einige stiegen zwar auf halber Strecke wieder ab, diejenigen, die es aber bis ganz oben schafften, wurden mit einem herrlichen Ausblick auf Köln und dicken Regentropfen belohnt. Der Abstieg war dann aber nicht minder schwer. Die enge Wendeltreppe führte zu einem Drehwurm wie nach dem Kinderspiel „Elefantenrennen“. Danach erkundete die Gruppe gemeinsam die Kölner Innenstadt.

Am Abend hatten die Schüler frei. Sie vergnügten sich in der Jugendherberge, spielten, tollten, tobten und sangen auf den Zimmern. Trotz aller engagierten Versuche seitens der Betreuer schliefen einige aber erst spät in der Nacht ein.

Am nächsten Morgen ging die Reise dann früh in die Fernsehstudios der MMC in Köln. Während wenige noch kurz auf der Zugfahrt Schlaf nachholten, war es für viele andere Schüler die erste Fahrt mit der U-Bahn. „Frau Pfeiffer, wo sind wir jetzt?“, „Frau Kohl, wann kommen wir an?“, „Frau Epstein, wieso ist das so weit?“, „Herr Hirt – ach nix“. Jedes Informationsbüro hätte an uns seinen Meister gefunden, da war es schon gut, dass die vielen Fragen in den Filmstudios nicht von Lehrern beantwortet werden mussten. „Unter uns“, „Alles was zählt“ und „Das Supertalent“ standen auf dem Programm. „Wo sind denn die Stars?“, „Welches Auto fahren die?“, „Kennen Sie die?“ - die Schüler hatten so manche Idee und waren doch überrascht, wie klein die Studios eigentlich sind. „Im Fernsehen wirkt das immer so groß. Die Realität ist schon verblüffend“, stellten viele erstaunt fest.

Eine kurze Stärkung zur Mittagspause, dann ging es schon weiter, zum Odysseum. Dieses Mitmach-“Museum“ ist speziell für Kinder gebaut worden. In verschiedenen Wissensbereichen probierten die Schüler viele Experimente selbst aus und erfuhren viel über unsere Erde, das All, Technik und Naturwissenschaften. Höhepunkt war sicherlich der Weltraumsimulator, auf dem die Schüler in einem Affenzahn in alle Richtungen gedreht wurden.

Nach dem Abendessen war dann eine Schüler-Disco angesagt. Gespannt bereiteten sich die Nachwuchstänzer auf ihren großen Auftritt im Keller der Jugendherberge vor. Der DJ hatte alles vorbereitet, die Getränkekarten lieferten den Schülern ein Freigetränk und ab ging die Party. Der Hit des Abends war der „Gang-Nam-Style“ mit geschätzten 17 Wiederholungen, knapp vor „Hangover“ mit 16 Wiederholungen. Erst kurz vor 24 Uhr neigte sich die Party wie vorgesehen dem Ende zu. Schnell waren die Schüler auf ihren Zimmern und viele erwischte der Sandmann direkt im Zimmer. In dieser Nacht herrschte Ruhe. Viele Schüler waren so geplättet von zwei Tagen in Köln, dass es schwer war, sie am nächsten Morgen in den Frühstückssaal zu bewegen. Aber die Rückreise stand ja auf dem Programm, also hieß die Aktivität nach dem Frühstück: Packen. Während manch einer sich auf sein eigenes Bett freute, wollten andere lieber in Köln bleiben. Einig waren sich aber alle: diese Klassenfahrt war ein Erlebnis.






25.01.2013


Kooperationsvertrag mit HAHN Automation


Am Mittwoch, 05. Dezember 2012, unterzeichnete Christoph Vickus, Schulleiter der Realschule plus in Oberwesel, zusammen mit Michael Schneider, Mitglied der Geschäftsleitung von HAHN Automation in Rheinböllen, den Kooperationsvertrag für die Zusammenarbeit der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus mit HAHN Automation am Unternehmenssitz in Rheinböllen. Als Vertreter der IHK, die solche Kooperationen unterstützt und fördert, war Herr Eberhard Noll anwesend. Vonseiten der Kreisverwaltung begleitete Herr Wolfgang Stemann vom Kreisjugendamt die Kooperationsvereinbarung.

Im Rahmen dieser Vereinbarung beabsichtigen Schule und Unternehmen zukünftig in mehreren Bereichen, z.B. einer Robotik-AG, dem schulinternen Berufsfindungstag, verschiedenen Berufs-/Betriebspraktika, Betriebserkundigungen etc., zusammen zu arbeiten.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass für die Schüler und die Schule ein solch gemeinsamer Weg durchaus sinnvoll ist und in Zukunft forciert werden soll. Für HAHN Automation ist dies nicht die erste Kooperation mit einer Schule und auch die Realschule plus Oberwesel möchte in Zukunft mit zwei weiteren Unternehmen aus der Umgebung enger zusammenarbeiten.

In Zeiten, in denen es zunehmend schwieriger wird, geeignete und qualifizierte Auszubildende zu finden, ist es auch für Unternehmen wichtig, solche Kooperationen einzugehen, um den zukünftig Auszubildenden vorab Einblicke in das Berufsleben sowie die praktische Umsetzung des Gelernten zu vermitteln. Auch für Eltern ist es wichtig zu erfahren, dass die Schule ihren Kindern Einblicke in die Anforderungen des Berufslebens vermittelt.

In dem Kooperationsgespräch erklärten sowohl die Schule als auch das Unternehmen ihre Absicht zur nachhaltigen Zusammenarbeit. Eine Robotik-AG wird derzeit in Oberwesel im Rahmen der Ganztagsschule angeboten; im Zuge der Neukonzeptionierung des Wahlpflichtfachbereichs ist es angedacht, Robotik im Wahlpflichtfach Technik und Naturwissenschaften zu verankern. Auch sind bereits für 2013 weitere Aktionen in Planung.






20.01.2013


Schüler der Realschule plus Oberwesel testen Weltcup-Abfahrtspiste in Schladming, Austragungsort der alpinen Ski-WM vom 4.2. - 17.2.2013


23 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c machten sich am letzten Ferientag der Weihnachtsferien mit ihrem Klassenlehrer, Björn Gabelmann, und den Sport- und Skilehrern Christoph Vickus und Holger Weißmann auf den Weg in den langersehnten Schnee. Wie in den letzten Jahren unterstützte Holger Kapell die Gruppe tatkräftig. Nach achtstündiger Fahrt und fachmännischer Bindungseinstellung beim Sport-Ski Willy, einem renommierten Skisportfachgeschäft in Ramsau/ Dachstein, war der Peterbauerhof bei Schladming erreicht, wo die Herbergsmutter Andrea die angehenden Skifahrer herzlich mit einem leckeren Abendessen empfing.

Nach aufgeregtem Beziehen der Zimmer fielen alle früh ins Bett, um Kräfte für den kommenden Tag zu sammeln.

Am nächsten Morgen ging es nach einem reichlichen Frühstück zum Anfängerhügel auf die Reiteralm, wo die ersten Skiübungen auf dem für fast alle Schüler ungewohnten Sportgerät mit viel Begeisterung angegangen wurden.

Nach einer Stärkung in der urigen Lena-Alm wurden die Skianfänger in differenzierte Leistungsgruppen eingeteilt und durch die betreuenden Lehrer und den skibegeisterten Busfahrer Wolfgang weiter in die Kunst des alpinen Skilaufs eingewiesen. Bei allen Schülern stellten sich in den nächsten Tagen schnell beachtliche Lernerfolge ein, so dass sie sicher auf den Brettern talabwärts gleiten konnten.

In den folgenden Tagen erlernten alle Schülerinnen und Schüler auf der Fageralm und der Planai die Grundtechniken des Skifahrens - die einen schneller, andere benötigten intensivere Betreuung und Hilfen - sowie das Verhalten auf Pisten in Theorie und Praxis. Jeder erfuhr individuelle wintersportliche Erfolgserlebnisse, was sich in strahlenden Gesichtern und glänzenden Augen widerspiegelte.

Am Donnerstag wurde die 7 km lange Naturrodelbahn am Hochwurzen gleich mehrmals bezwungen. Den Abschluss dieses unvergesslichen Tags bildete ein steirischer Hüttenabend auf der Sonnenalm bei Hüttenwirt Gerhard mit anschließender Fackelwanderung.

Eine traditionelle Skitaufe und die Prämierung verdienter Schüler wurden ebenfalls von allen Beteiligten mit viel Begeisterung aufgenommen.

Mit vielen neuen Eindrücken, tollen Erlebnissen und dem guten Gefühl, eine harmonische Woche mit der Klasse verbracht zu haben, ging es bei einsetzendem Schneefall am 13. Januar wieder zurück ins heimische Rheintal, wo alle unverletzt und sehnlichst erwartet von ihren Eltern in die Arme geschlossen wurden.

Ski heil!







20.01.2013


Eine Woche voller Highlights


Mit dieser Erwartung trafen sich die 24 Schüler der Klasse 10a der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel zusammen mit den Lehrerinnen Frau Hartenfels und Frau Groß, um pünktlich gen Großbritannien zu starten. Nach etwa zehnstündiger Busfahrt erreichte die Truppe endlich die Insel und kurz darauf auch das Ziel der Reise, die Hauptstadt London. Als der rege Verkehr der Metropole überwunden war, konnten die Zimmer in einem Hostel in der Nähe des Hyde Parks bezogen und das unmittelbare Umfeld erkundet werden. Sehr zur Freude der Schüler bot die Umgebung kulinarische Highlights zahlreicher bekannter Fast-Food Ketten. Doch auch die kulturellen Highlights ließen nicht lange auf sich warten. Bereits am ersten Abend beeindruckte die Fahrt mit dem London Eye, einem Riesenrad am Themseufer, die ganze Gruppe. Bei sternklarem Himmel war der Blick von oben auf das weihnachtlich erleuchtete London wunderschön.

Auf der Stadtrundfahrt am nächsten Morgen jagte eine Sehenswürdigkeit die nächste, sodass die Kameras beim Anblick von Tower Bridge, Buckingham Palace, Big Ben, Piccadilly Circus und Vielem mehr regelrecht glühten. Unsere ortskundige Reiseleiterin versorgte uns während der gesamten Fahrt mit vielen interessanten Hintergrundinformationen und dem neusten Klatsch und Tratsch aus der Königsfamilie. Im Anschluss wurde einem Teil der Gruppe bei der Besichtigung des London Dungeon das Fürchten gelehrt. Auf sehr spannende und gruselige Art und Weise konnten die Schüler die dunkle Geschichte Londons rund um Jack the Ripper, das große Feuer und die Pest live miterleben. Die weniger hartgesottenen Schüler hatten die Möglichkeit in Madame Tussauds’ Wachsfigurenkabinett ihren Idolen aus der Film- und Musikbranche näher zu kommen und sogar das ein oder andere Foto zusammen mit dem Lieblingsstar aufzunehmen. Am Abend nutzen die Schüler die Möglichkeit, sich ausgiebig über die Erlebnisse und Eindrücke des Tages auszutauschen und sich auf die noch kommenden zu freuen.

Am nächsten Morgen machte sich die Gruppe nach einem kurzen Spaziergang durch den St. James’s Park auf, um am Buckingham Palace der traditionellen Wachablösezeremonie beizuwohnen. Der Rest des Tages stand den Schülern zur freien Verfügung und wurde von den meisten zu einer ausgiebigen Shoppingtour auf der Oxford Street genutzt. Der letzte Abend wurde mit einem gemeinsamen Besuch des Winterwonderlands im Hyde Park abgerundet. Auf einem der größten Weihnachtsmärkte Europas wurde neben zahlreichen Fahrgeschäften und einem Eispalast alles geboten, was zu einem Weihnachtsmarkt dazugehört. Vor dieser wunderschönen Kulisse kam bei den Schülern eine weihnachtliche Stimmung auf, sodass die gesamte Gruppe die Besucher des Winterwonderlands mit dem Singen deutscher Weihnachtslieder verzauberte.

Nach einer kurzen Nacht wurde der letzte Tag in London zum Besuch des Naturkundemuseums genutzt, welches die Schüler mit einem Erdbebensimulator und einer enormen Säugetierausstellung in seinen Bann zog. Nachdem alle Einkäufe für die Rückfahrt erledigt waren, hieß es leider Abschied nehmen von einer großartigen Metropole. Während der zwölfstündigen Rückfahrt ließen die Schüler zahlreiche Ereignisse Revue passieren und waren sich alle einig, dass es tatsächlich eine Woche voller Highlights war, an die alle sicherlich noch sehr oft zurückdenken werden.






20.01.2013


Schüler der Realschule plus Oberwesel zu Besuch im weihnachtlichen Berlin


Zusammen mit ihren Lehrern Christiane Cronester und Marcel Griesang machte sich die Klasse 10b der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel auf zu ihrer Klassenfahrt in die Bundeshauptstadt. Neben einem ausgiebigen Einkaufsbummel, dem Besuch eines idyllischen Weihnachtsmarktes und einem Abstecher beim Musical der „blue man group“ stand auch ein Besuch im Bundestag an. Ein besonderes Highlight war dabei der abendliche Rundgang im Kuppelbau des Bundestagsgebäudes, denn die Hauptstadt präsentierte sich den Schülern als faszinierendes Lichtermeer. Dabei stachen neben den wohl bekanntesten Wahrzeichen, wie etwa der Funkturm am Alexanderplatz, besonders die vielen Riesenräder der Weihnachtsmärkte ins Auge.  Überdies beeindruckte die Schüler auf ihrer Erkundungstour durch Berlin das erst kurz zuvor eingeweihte Mahnmal zur Verfolgung der Sinti und Roma zu Zeiten des Nationalsozialismus. Viele Schüler wurden durch dessen interessante architektonische Gestaltung (dabei befindet sich eine Rose in der Mitte einer teichähnlichen Anlage) zum Denken angeregt. Die im Boden um die Teichanlage eingelassenen Namen der Orte, die stellvertretend für den nationalsozialistischen Rassenwahn stehen, erinnerten einige Schüler an den Besuch des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, der von der Schule bereits im März 2012 organisiert worden war.  

Neben all den ernsthaften und nachdenklichen Themen kam aber natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Diesen hatten die Schüler besonders auf einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung am letzten Abend des Aufenthalts, wobei sie die gesamte Fahrt noch einmal Revue passieren lassen konnten. Lehrern und Schülern wird diese definitiv in guter Erinnerung bleiben.






20.01.2013


Realschule plus übernimmt offiziell die Pflege des jüdischen Friedhofs in Oberwesel


Am 19. Dezember machte sich die Klasse 8c der Heuss-Adenauer Mittelrhein- Realschule plus in Oberwesel mit ihrem Geschichtslehrer Marcel Griesang auf zum jüdischen Friedhof der Stadt. Bereits bevor die Pflegschaft des jüdischen Friedhofs dieser Klasse übertragen wurde, hatte sich die Schule der Instandhaltung des Areals angenommen und regelmäßig nach dem Rechten gesehen. Bis zu seiner Pensionierung zeichnete hierfür der Hauptschulkollege Herbert Retterath verantwortlich.

Die Schüler, die spätestens seit dem Besuch des jüdischen Museums Berlin und der Thematisierung des Judentums im Unterricht kleine Experten im Bereich der jüdischen Kultur sind, machten sich sofort ans Werk. Angekommen auf dem Friedhof konnten sie ihr Wissen ein weiteres Mal unter Beweis stellen, indem sie Fragen zur jüdischen Begräbniskultur beantworteten. Unter anderem wurde darüber diskutiert, warum die Grabsteine Richtung Osten weisen, wieso anstelle von Blumen Steine auf die Gräber gelegt werden und welche Inschrift die meisten der Grabsteine schmückt.  

Bei der durch die Schüler übernommenen Pflege steht weniger die Reinigung der Grabsteine im Vordergrund, als vielmehr die Instandsetzung der Wege sowie die Beseitigung von Buschwerk. Ziel ist es, diesen kulturell so wertvollen Ort auch für kommende Generationen zu konservieren. Diese Arbeit ist beispielhaft für eine Vielzahl von Aktivitäten, die die Oberweseler Realschule plus als UNESCO-Projekt-Schule verfolgt.   

Am Ende des Tages befanden die Schüler zum wiederholten Mal, dass der malerisch im Hang über Oberwesel gelegene Friedhof zu einem Spaziergang einlädt und überdies durch seine vielen Geheimnisse zum Nachdenken anregt.






12.12.2012


Pinheiro liest für Realschule plus Oberwesel beim Kreisentscheid


Beim Lesewettbewerb der sechsten Klassen gewann an der Realschule plus Oberwesel nach einem spannenden Wettstreit Ana Karoline Pinheiro aus Oberwesel-Dellhofen (links) aus der Klasse 6d. Sie setzte sich gegen fast 100 Mitbewerber in einer ersten Runde und gegen sieben Finalisten in einer weiteren Runde durch und darf nun in der nächsten Runde auf Kreisebene starten. Besonders gut gelang der Zwölfjährigen ihr eigens vorbereiteter Text aus ihrem Lieblingsbuch „Emmis verliebt vermopste Welt“. „Ich war schon nervös und bin sehr überrascht gewesen, meine Schule vertreten zu dürfen. Jetzt denke ich schon an die nächste Runde. Ich glaube, ich werde „Haus der Treppen“ von William Sleator vorlesen“, freute sich die Siegerin. Zweite wurde Alina Schubach aus Trechtingshausen aus der Klasse 6b. Alle Finalisten erhielten Buchpreise.






10.12.2012


Fritz-Walter-Cup-Vorrunde der Mädchen an der Realschule plus in Oberwesel


Am Donnerstag, 28. November 2012, fand ein Vorrundenturnier vom Fritz-Walter-Cup in der Sporthalle in Oberwesel statt. Dort traten vier Schulen mit ihren Mädchenmannschaften an. Das erste Spiel zwischen den Realschulen plus aus Oberwesel und Langenlonsheim endete mit einer deutlichen 0:5-Niederlage für unsere Mädchen. Im zweiten Spiel steigerten sich die Schülerinnen und mussten erst spät die beiden Treffer zur 0:2-Niederlage gegen die IGS aus Bad Kreuznach hinnehmen. Im letzten Spiel gingen die Oberweseler Schülerinnen durch einen Treffer von Jennifer Lenart mit 1:0 in Führung. Jedoch endete die Partie mit 1:3 für das Gymnasium „Am Römerkastell“ aus Bad Kreuznach. In der Endabrechnung gewann die IGS Bad Kreuznach vor der Realschule plus aus Langenlonsheim. Dritter wurde das Gymnasium „Am Römerkastell“ aus Bad Kreuznach und den vierten Platz belegten die Mädchen der Realschule plus aus Oberwesel. Die gesamte Veranstaltung verlief reibungslos und der Schiedsrichter Bernd Leyendecker leitete die Partien ohne Probleme. Für alle beteiligten Schülerinnen und Lehrerinnen gab es von der Friz-Walter-Stiftung noch ein T-Shirt. Die beiden Erstplatzierten freuen sich nun auf die nächste Spielrunde.

Für die RS plus Oberwesel spielten folgende Mädchen: Laura Berndt, Leonie Kapell, Chantal Lehnard, Jennifer Lenart, Gina Praß,  Alisa Stapf, Isabell Schmidt, Selina Wieß






30.11.2012


Besichtigung des Familienunternehmens Boehringer Ingelheim


13,7 Milliarden Umsatzerlöse in einem Jahr, 44.000 Mitarbeiter, etwa 750 Azubis – nicht nur diese Zahlen waren für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel bei der Betriebsbesichtigung des Familienunternehmens Boehringer in Ingelheim beeindruckend. Begleitet von ihrer Klassenlehrerin wurden die Jugendlichen am 16. November 2012 von einer Mitarbeiterin des Unternehmens freundlich am Eingangstor begrüßt und ausgestattet mit Besucherausweisen in die internationale Unternehmenszentrale von Boehringer Ingelheim geführt. Noch beeindruckt von der Architektur des Gebäudes erhielten die Schüler von Frau Krafft, einer Mitarbeiterin des Ausbildungsmarketings, Informationen zur Geschichte und der aktuellen Produktpalette des Unternehmens.

Nach einer gemeinsamen Pause, die das Unternehmen durch Muffins, Obst und Getränke versüßte, wurde die Klasse in zwei Kleingruppen aufgeteilt. Gespannt und erwartungsvoll ging die erste Gruppe bekleidet mit Kitteln und Schutzbrillen in ein kleines Labor. Angeleitet durch den Mitarbeiter Herr Baader begannen die Jugendlichen jeweils in Partnerarbeit, eine Synthese durchzuführen. Mit Begeisterung bauten die Schüler die Versuchsapparaturen auf, wogen die Chemikalien ab und gaben die Chemikalien nach Vorschrift unter Beachtung der Temperatur zusammen. Währenddessen erzählte Frau Krafft der zweiten Gruppe viel über die einzelnen Standorte des Unternehmens, die Ausbildungsberufe am Boehringer-Standort Ingelheim und das Bewerbungsverfahren. Nach etwa einer Stunde tauschten die beiden Gruppen.

Die beiden Mitarbeiter des Familienunternehmens machten die Unternehmungsbesichtigung für die Klasse zu einem besonderen Erlebnis, besonders durch die erstklassige Organisation sowie ihre Freundlichkeit gegenüber den Schülern und ihrer Klassenlehrerin.






30.11.2012


Oberweseler Schüler schwingen das Tanzbein


Wer glaubt, dass Standardtänze bei jungen Leuten aus der Mode gekommen seien, konnte sich am vergangenen Samstag vom Gegenteil überzeugen. 22 Neuntklässler der Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel tauschten anlässlich des diesjährigen Abschlussballs des Tanzkurses Jeans und T-Shirt gegen elegante Abendgarderobe aus und stellten in der festlich geschmückten Rheinhöhenhalle in Dellhofen vor ihren Eltern sowie ihren Klassenlehrerinnen eindrucksvoll unter Beweis, was sie in den vergangenen Wochen in Punkto Standardtänze alles lernen durften.

An insgesamt acht Nachmittagen hatten die Jugendlichen unter Anleitung von Marc Daumas von der Tanzschule Daumas aus Neuwied an ihrem tänzerischen Können gefeilt - und das Ergebnis konnte sich wahrlich sehen lassen! Dass die jungen Tanzschüler echte Freude am Tanzen gefunden hatten, war für die begeisterten Betrachter ganz offensichtlich und auch der Tanzlehrer zeigte sich hoch zufrieden mit seinen Schützlingen. Bei Walzer, Discofox und Co. machten jedoch nicht nur die Schülerinnen und Schüler eine gute Figur, auch Eltern und Lehrer wagten sich nach Abschluss des offiziellen Programms auf das Parkett, sodass die Stimmung in der Rheinhöhenhalle im Laufe des Abends immer ausgelassener wurde. Zur angenehmen Atmosphäre konnte auch die Bewirtung durch engagierte Eltern des Schulelternbeirats betragen, ohne deren großen Einsatz der Abend bestimmt kein solcher Erfolg geworden wäre.

Das große Interesse der Oberweseler Schüler ermöglicht es sogar, dass die Tanzschule Daumas in der Schule ab kommender Woche einen weiteren Kurs für Fortgeschrittene anbietet, bei dem die jungen Tänzer ihr Geschick weiter ausbauen können.







10.11.2012


Landtagsabgeordneter Herr Bracht stellte sich der Diskussion mit Schülern der 10. Klasse


Der rheinland-pfälzische Landtag bietet den Schulen jährlich einen Besuchstag an. Sinn und Zweck des Schulbesuchstags ist es, die jungen Menschen in einen Dialog mit den Abgeordneten des Landesparlaments zu bringen. Auch in diesem Schuljahr nahm die Realschule plus Oberwesel dieses Angebot an, hatte sich doch in den vergangenen Jahren stets gezeigt, dass es für die Schülerinnen und Schüler ein ganz besonderes Ereignis ist, mit den Politikern persönlich ins Gespräch zu kommen.

Traditionell findet diese politische Diskussion um den 9. November statt. Auf dieses Datum fallen eine Reihe geschichtsträchtiger Ereignisse, die als politische Wendepunkte in der Geschichte Deutschlands mit teilweise internationalen Auswirkungen gelten. Zu nennen wären da beispielsweise der 9. November 1918, an dem es zur Ausrufung der ersten deutschen Republik kam, 1938 die Reichskristall- oder Reichspogromnacht sowie 1989 der Mauerfall.

Während der Vorbereitungen auf den Besuchstag war den Schülern der Abschlussklassen beider Bildungsgänge die Vorfreude ganz besonders anzumerken, denn der parlamentarische Geschäftsführer der CDU Landtagsfraktion, Hans-Josef Bracht, sollte persönlich zu ihnen kommen. Einstiegsthemen waren die o.a. geschichtsträchtigen Ereignisse des 9. November, die in einem gemeinsamen Gespräch thematisiert wurden. Anschließend diskutierten die Schüler mit Herrn Bracht über aktuelle politische Fragen. Aus gegebenem Anlass fragten die Jugendlichen den Landtagsabgeordneten zum Beispiel zu seiner Position bezüglich der langwierigen Diskussion über den neuen Schulnamen und das als Kompromiss verstandene lange Namenskonstrukt. Aber auch Themen wie die regional schlechte Busanbindung im ländlichen Gebiet des Mittelrheintals und der vorderen Hunsrückhöhen sowie die von vielen Bürgern geforderte Mittelrheinbrücke wurden rege diskutiert, da die Schülerinnen und Schüler selbst von dieser Problematik betroffen sind. Bei den Jugendlichen weckte vor allem auch das Thema „Masterplan“ großes Interesse, da einige Schüler unserer Schule diesbezüglich schon im Landtag vorsprechen durften. Alles in allem kam es zu einem regen Austausch. Interessant waren auch ganz gezielte Fragen zu den Aufgaben und dem Arbeitsalltag eines Landtagsabgeordneten sowie dessen persönlicher Einstellung zu den angesprochenen Themen. Am Ende der Diskussion waren alle Teilnehmer zufrieden und begeistert von so viel Offenheit.






09.11.2012


Oberweseler Schüler waren unterwegs auf dem Rheinburgenweg


Vom 24. bis zum 27. September fanden an der Realschule plus Oberwesel die Projekttage unter dem Motto „Über den Tellerrand schauen“ statt. Drei Tage lang nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, das Motto in vielseitigen Wanderprojekten, welche von Lehrkräften und zertifizierten Natur- und Landschaftsführern (ZNL) betreut und organisiert wurden, in die Tat umzusetzen. Ziel der Projektgruppe war die Planung und Durchführung mehrerer „Standardtouren“ auf dem Rheinburgenweg. Im Anschluss sollten die Touren so dokumentiert werden, dass andere Schülergruppen sie ohne große Vorbereitungsarbeiten „nachlaufen“ können. Dabei ging es sowohl ums Wandern als auch ums Erleben.

So wanderte die Gruppe der jüngeren Schüler unter der Leitung des ZNL Jürgen Gödert am ersten Tag in der Umgebung von Oberwesel auf dem Rheinburgenweg. Die Burg Rheinfels wurde am zweiten Tag durch eine Wanderung genauer in Augenschein genommen. Der Abschluss dieser Gruppe fand bei Maria Ruh statt, nachdem der Oelsbergsteig bezwungen wurde.

Für die Gruppe der älteren Schüler ging es am ersten Tag unter der Leitung der ZNL Angelika Speicher von St. Goar nach Oberwesel. Auf dieser Wandertour wurden die Schüler auf Geschichtliches zu den Burgen sowie Hintergründiges zur Loreley und Schifffahrt informiert. Diese Tour wurde am zweiten Tag zu einer PowerPoint-Präsentation aufbereitet. Am dritten Tag wurde rund um den „Sauzahn“ gewandert. Hierbei wurde die Zollburg Pfalzgrafenstein, der Schieferabbau der Grube Rhein und die Niederwaldbewirtschaftung erklärt.

Eine dritte Schülergruppe erwanderte sich die Oberweseler Umgebung, indem heimische Kräuter gesammelt und bestimmt wurden. Unter fachkundiger Anleitung  von der ZNL Anita Resch wurden dann am zweiten Tag Heil- und Salatöle hergestellt, Duftsäckchen gestaltet und Kräutertees gekocht.

Am Donnerstag stand schließlich die Vorstellung der Arbeitsergebnisse auf dem Programm: Die Vielfalt der Präsentationen spiegelte sich multimedial in Diashows und Präsentationen, selbst hergestellten Produkten sowie in klassischen Ausstellungen, wider.






05.11.2012


Spontane Spendenaktion erfolgreich


In der Projektwoche der Realschule plus Oberwesel engagierten sich Schülerinnen und Schüler u.a. im Projekt „Landschaftspflege durch die Beweidung mit Exmoor-Ponys und afrikanischen Burenziegen.“ Die Projektteilnehmer kontrollierten zusammen mit Herrn Horst Maurer diverse Gehege z.B. die halboffene Weidelandschaft "Am Bischoshub" im Diebachtal, fütterten Tiere, pflegten Zäune, führten Mäharbeiten durch und präsentierten zum Ende des Projekts eine Fotostory mit Informationen zur Landschaftspflege und zum Weinbau. Großes Interesse zeigten alle Teilnehmer auch am Besuch des Holzfelder Ziegenhofs und bei der Besichtigung des Betriebs von Ziegenzüchter Bernd Merscher in Karbach. Am Präsentationstag entschlossen sich die Schülerinnen und Schüler spontan eine Spendenaktion für den Erwerb von Winterfutter für die Freilandtiere zu starten. Viele Eltern, Lehrer und Besucher begrüßten diese Idee und in kürzester Zeit kam durch diese spontane Sammelaktion ein Betrag von über 50 € zusammen.

Stolz übergaben die Jugendlichen im Beisein der Schulleitung die Spende an Herrn Maurer. Von dem Geld können einige Ballen Heu für die Tiere von ortsansässigen Landwirten gekauft kann.






31.10.2012


Heuss-Adenauer Mittelrhein Realschule plus Oberwesel


Der Kreistag hat am 29.10.2012 unseren neuen Schulnamen beschlossen. Zum ausführlichen Bericht der Rheinzeitung (30.10.2012) gelangen Sie hier.






31.10.2012


Gold für die Realschule plus Oberwesel


Seit dem Schulhalbjahr 2006/2007 kooperieren der Imkerverein St. Goar-Oberwesel und die Offene Ganztagsschule. In den letzten Jahren war die Qualität des Honigs so gut, dass er schon mehrfach prämiert wurde. Auch in diesem Jahr hatte die Arbeitsgemeinschaft an der freiwilligen Leistungsprüfung für Honige 2012 teilgenommen. Der Honig der Bienen AG wurde mit 2 Goldmedaillen und Kammerpreismünzen anlässlich der Honigprämierung des Imkerverbands Rheinland ausgezeichnet. Die Bienen AG der GTS Oberwesel ist damit die beste im gesamten Rheinland von NRW bis RLP - gemessen an den Prämierungsergebnissen.

Die Bienen-AG im Ganztagsschulangebot der Realschule plus Oberwesel wird ehrenamtlich von Imkern des Imkervereins St. Goar-Oberwesel geleitet. Der Verein stellt die Bienen, die Ausrüstung von Bienenkästen bis Schutzausrüstung sowie Informationsmaterialien zur Verfügung. Die erfahrenen Imker begleiten die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Arbeit mit den Bienen, unterrichten auch im Klassenraum und stellen mit den Kindern und Jugendlichen Honig nach den Regeln des Deutschen Imker Bundes sowie Bienenwachskerzen her.






30.10.2012


Infos aus erster Hand für Oberweseler Schüler


Am Dienstag, 23. Oktober 2012, hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 der Realschule plus Oberwesel Gelegenheit, sich bei 16 namhaften Arbeitgebern, die der Einladung in die Schule gefolgt waren, aus erster Hand über verschiedene Ausbildungsberufe zu informieren. Beispielsweise nutzten Sebamed, Ehrhardt & Partner, Hahn Automation, Continental Teves, Bomag, die Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, das Oberweseler Weinhaus Weiler, das Autohaus Gras oder die Firma Elektro Jäckel die Möglichkeit, den Schülern ihren Arbeitsalltag einmal näher zu bringen. Die Kreishandwerkerschaft Bad Kreuznach war durch Hauptgeschäftsführer Gerhardt Schlau vertreten. Ebenfalls mit von der Partie waren Bundeswehr und Polizei sowie die Dachdeckerinnung Simmern, sodass die unterschiedlichsten beruflichen Interessen und Neigungen abgedeckt werden konnten.

Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler für sie persönlich besonders relevante Betriebe ausgewählt, deren Workshops sie am Berufsinformationstag besuchten. In diesen Workshops gewährten die Unternehmen nicht nur einen detaillierten Einblick in den Alltag und die Arbeitsfelder im jeweils angestrebten Ausbildungsberuf, sondern informierten ebenso über besondere Eignungskriterien und Einstellungsvoraussetzungen. Auch der Aufbau der  verschiedenen Berufsausbildungen sowie Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung wurden thematisiert.

Auf Einstellungstests und Bewerbungsgespräche wurde ebenfalls ausführlich eingegangen, womit so manchem Schüler eventuelle Ängste genommen werden konnten. So lautet das Fazit einer Schülerin aus der neunten Klasse: „Mir hat der Berufsinformationstag wirklich weitergeholfen. Es war toll, einen Einblick in den Berufsalltag zu bekommen und ich weiß nun, worauf es Betrieben zum Beispiel bei einem Vorstellungsgespräch besonders ankommt. Jetzt habe ich eine bessere Vorstellung davon, was mich bei so etwas erwartet.“

Den Abschluss eines rundum gelungenen Berufsinformationstags machte Jörg Wohlmann von der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, indem er den Schülerinnen und Schülern wichtige Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung mit auf den Weg gab. Somit dürften sie für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben bestens gerüstet sein.






20.10.2012


Oberwesels Zehntklässler gingen auf Spurensuche in Verdun


Ca. 300.000 Soldaten verloren im 1. Weltkrieg in nur 300 Tagen in Verdun ihr Leben. Die unvorstellbaren Bedingungen in der bis zu diesem Zeitpunkt größten Schlacht der Menschheitsgeschichte sind Bestandteil der andauernden Rivalität zwischen Frankreich und Deutschland bis zum Ende des zweiten Weltkriegs.

Die Zehntklässler der Realschule plus Oberwesel besuchten im Rahmen einer Geschichtsexkursion mit ihren Lehrern Marcel Griesang und Peter Krämer die Gedenkstätte in Verdun. Im Haus der Gebeine und am Zentralfriedhof gewannen die Schüler einen kleinen Eindruck von den Opferzahlen der Schlacht. Im Anschluss erkundeten die Schüler das Schlachtfeld, auf dem zahlreiche Krater, Bombentrichter und Bunker von den ungeheuren Explosionen des Jahres 1916 zeugen. Zurück im Gebeinehaus wurde der Gruppe ein kurzer Film gezeigt, der die Ereignisse in und um Verdun aufgriff und durch eindrucksvolle Bilder unterstrich. Vor der Gedenkstätte zeigten die beiden Lehrer das bekannte Bild von Helmut Kohl und François Mitterand aus dem Jahr 1984, die sich bei einem Besuch der Gedenkstätte spontan die Hände reichten und gemeinsam der vielen Toten gedachten. In diesem Kontext thematisierten die Schüler die deutsch-französische Freundschaft der Nachkriegszeit und gewannen Einsichten in unser Demokratieverständnis und das der Europäischen Union. Die Exkursion beendete ein Besuch im Fort Douaumont, dem größten Fort in und um Verdun. Vom höchsten Punkt der Region aus überblickten die Schüler große Teile des Schlachtfeldes.

„Mich hat am meisten der Friedhof beeindruckt. Diese riesige Zahl an Kreuzen, man kann sich die Zahlen ja gar nicht wirklich vorstellen und auch jetzt wirkt alles noch sehr unecht auf mich. Es hat mir bewusst gemacht, wie wichtig Demokratie und Frieden für uns sind“, so Anna Stahl, Schülerin der Klasse 10a. Die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Oberwesel waren sich einig: Ein zweites Verdun darf es nicht mehr geben. (Bildergalerie)






19.10.2012


Claudia Weber komplettiert die Schulleitung


Zum Start der Realschule plus Oberwesel am Schuljahresbeginn war die Stelle des Pädagogischen Koordinators noch nicht vergeben. Dies wurde am vergangenen Freitag nachgeholt;  die Schulleitung der Realschule plus Oberwesel ist nun komplett. Rückwirkend zum 01.10.2012 wurde dieses Amt in der erweiterten Schulleitung an Claudia Weber (Bild, 2. von links) übertragen. Die Pädagogin wechselte zum letzten Schuljahr  von der Puricelli-Realschule plus in Rheinböllen zur Hauptschule Oberwesel. Zuvor war sie Lehrerin an der Dualen Oberschule in Nastätten.  Neben ihrer schulischen Arbeit ist sie beim Pädagogischen Landesinstitut in Speyer  als Tutorin für den Wahlpflichtbereich und im Rahmen der Lehrerfortbildung tätig und kann die dort gesammelten Erfahrungen gewinnbringend für Realschule plus Oberwesel  einsetzen.
Christoph Vickus und Christa Hermanspahn freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit im dreiköpfigen Schulleitungsteam. Für die Überreichung des Stellenbesetzungsschreibens war die zuständige Schulaufsichtsbeamtin, Beate Voigtländer (Bild rechts) angereist,  die Claudia Weber zu ihrem neuen Amt am Freitagmorgen, 19.10., recht herzlich gratulierte.






30.09.2012


Oberweseler Schüler schauen „über den Tellerrand“


Vom 24. bis zum 27. September fanden an der Realschule plus Oberwesel die Projekttage unter dem Motto „Über den Tellerrand schauen“ statt. Drei Tage lang hatten die Schüle­rinnen und Schüler Gelegenheit, das Motto in 28 vielseitigen Projekten, welche von Lehr­kräften, Eltern sowie weiteren engagierten Helfern betreut und organisiert wurden, in die Tat umzusetzen. Von Montag bis Mittwoch wurde sich in der Schule fleißig künstlerisch, hand­werklich, sportlich oder musikalisch betätigt. So wurden köstliche Gerichte aus aller Welt zubereitet, sich bei verschiedenen Sportarten aus Nordamerika verausgabt, Zumba getanzt, Gipsmasken angefertigt und Theater gespielt, um nur einige Beispiele zu nennen. Eine Gruppe hatte es sich zur Aufgabe gemacht, eine eigene Projektzeitung zu erstellen, in der alle Projekte mit Kurzberichten und Fotos vorgestellt wurden. Doch auch mit sehr ernsten Themen, wie dem „Nationalsozialismus in Oberwesel“ oder „Menschenrechte, global betrachtet“ setzten sich Projektgruppen mit großem Eifer auseinander.                  

Außerhalb des Schulgebäudes gab es ebenfalls viel zu entdecken. So wurde das Mittel­rheintal von verschiedenen Gruppen, die den herbstlichen Wetterverhältnissen trotzten, auf dem Drahtesel, wandernd oder gar auf dem Rhein rudernd erkundet. Begeisterte Schatz­sucher kamen beim Geocaching, einer Art GPS-Schnitzeljagd, ebenfalls voll auf ihre Kosten. Für Pferdenärrinnen und -narren bot sich darüber hinaus die einmalige Gelegenheit, sich auf einem Reiterhof ganz intensiv mit Pferden zu beschäftigen.

Am Donnerstag stand schließlich die Vorstellung der mannigfaltigen Arbeitsergebnisse auf dem Programm: Die Vielfalt der Präsentationen spiegelte sich multimedial in Diashows und Filmsequenzen, aber auch in klassischen Ausstellungen, Collagen und Vorführungen wider.

Tanzdarbietungen und musikalische Beiträge der Schulband rundeten den gelungenen Vormittag ab. Alle Eltern waren ab 9.30 Uhr eingeladen, sich darüber zu informieren, was ihre Sprösslinge im Verlauf der Projekttage so alles entdeckt und geleistet hatten … – und  das war eine ganze Menge! Auch viele Schülerinnen und Schüler der benachbarten Elfenley-Grundschule waren mit ihren Klassenlehrerinnen zu Gast und erfreuten sich an den Aufführungen. Das Angebot von Kaffee und Kuchen in der Mensa lud zum Gedanken­austausch ein, und schnell war die Idee einer weiteren Projektwoche im nächsten Schuljahr geboren.

(Bildergalerie und Schülervideo)






14.09.2012


Elternschaft der Realschule plus Oberwesel wählt ersten Schulelternbeirat


In einer konstituierenden Sitzung am Mitt­woch, 12.09.2012, wählten die Elternvertreter aller Klassen aus ihrer Mitte den Schul­eltern­beirat der Realschule plus für die Dauer von zwei Jahren.

Frau Regine Bingham, Schulelternsprecherin im scheidenden Schulelternbeirat der ehe­maligen Realschule, blickte in ihrer Ansprache auf die zahl­reichen Initiativen und Aktivitäten des Schul­elternbeirats im vergangenen Schul­jahr zurück.

Anschließend dankte Schulleiter Christoph Vickus den scheidenden Schulelternbeiräten unter Vorsitz von Frau Regine Bingham und Frau Anja Muders (Schulelternbeirats­vorsitzende der ehemali­gen Hauptschule) für die geleistete Arbeit in der letzten Amts­periode und lobte bei deren Verabschiedung nochmals die harmonische und konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Schuleltern­beiräten und den Schul­leitungen.

In offener Wahl wurden der erste Schuleltern­beirat der Realschule plus und die Vertreter gewählt.

Den Vorsitz übernimmt Herr Sven Clasen (Reihe vorne, 3. von links), seine Vertreterin ist Frau Anja Muders (ganz links), Pia Breder-Neyer, Kerstin Arend-Langenbach, Martina Castor, Uli Clasen, Stephanie Heidrich, Kerstin Kasper, Gernhold Schüler und Andreas Mollink ergän­zen zum 10-köpfigen Gremium. Zu Vertretern wurden gewählt: Sonja Arnold, Michael Helbach, Rona Henrich, Kerstin Korioth, Nicole Leidig, Katja Napp, Gabi Nies, Sigrid Östreich, Dagmar Schroeder und Annegret Waldforst.

Schulleitung und Schulelternbeirat freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammen­arbeit.






21.08.2012


Arbeitsgruppe „Masterplan“ präsentiert in der Rheinfelshalle in St. Goar


Das Welterbetal aus Sicht der Jugend präsentierte in der Rheinfelshalle St. Goar die Arbeitsgruppe „Masterplan“ von Schülerinnen und Schülern der Realschule plus in Oberwesel. Die Klassenstufen 9 und 10 hatten sich intensiv mit ihren beiden Lehrerinnen Ilka Dörr und Daniela Mauer auf die Konferenz vorbereitet.

Was macht das Leben im Welterbetal für uns attraktiv? Welche Kritikpunkt gibt es aus unserer Sicht? Welche Verbesserungsvorschläge haben wir? Neben den Ergebnissen der Arbeitsgruppe hatte die Jugendlichen an der Schule eine Umfrage durchgeführt, die sie als Filmbeitrag vorstellten.

Positiv aus Sicht der Jugend ist das sportliche Angebot, die landschaftliche Schönheit und Natur, die Schifffahrt, das historische Stadtbild, der Tourismus, Veranstaltungen und Vereinskultur und die vielen schulischen und beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten. Unzureichende Informationen zum Welterbestatus, mangelnde Identifikation mit der Region und langsames Internet im ländlichen Bereich sind Hauptkritikpunkte. Probleme gibt es bei der Veröffentlichung von Veranstaltungen rechts und links des Rheins, wenig Treffpunkte für Jugendliche, kein Mitspracherecht, sowie unzureichende Busverbindungen von kleinen Orten zur Rheinschiene.

Damit schnellstmöglich Verbesserungen erfolgen forderten die Schüler die Änderung der Infrastruktur und die Einführung eines Unesco-Tickets für eine problemlose Fahrt durchs Welterbetal. Die Eröffnung eines Jugendnetzwerkes, die Förderung von konkreten Schulprojekten, mehr Präsenz in der Öffentlichkeit, bessere Internetverbindungen in der dörflichen Struktur und die Gründung eines Jugendrates im Welterbegebiet sind die Punkte, die die Jugend im Welterbegebiet bewegt. Jugendtaxis begrüßen die jungen Menschen, nur sollten diese bereits ab 20 Uhr fahren. Auch der letzte Zug aus Koblenz gegen Mitternacht sollte ausgeweitet werden auf eine spätere Verbindung für die Generation 18 plus.  

Zum Abschluss des Beitrags aus der Jugendwelt schilderte ein Schüler die typische Sommerszene. Der Schüler geht gegen 22 Uhr zu Bett, um am nächsten Tag fit für die Schule zu sein. Kaum liegt er rattert der erste Güterzug an seinem Schlafzimmerfenster vorbei. Aufgewühlt begibt sich der Schüler in die nächste Schlafphase und schafft es fast, da rauscht der nächste Güterzug durch seine Heimatstadt. Dass die Einschlafphase gerade im Sommer bei hochsommerlichen Temperaturen mit dem Bahnlärm problematisch ist, verdeutlichte er und wünscht sich schnelle Abhilfe, damit die nächste Schülergeneration davon verschont bleibt.

Die Schülerinnen und Schüler sowie die betreuenden Lehrerinnen bedanken sich ganz herzlich bei Frau König-Lehrmann und Herrn Melchior vom Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal, die mit ihrer Lerneinheit rund um die UNESCO einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung auf die Zukunftskonferenz geleistet haben.


Ministerin Eveline Lemke kam vor der Mittagspause mit den Schülern der Realschule plus ins Gespräch. Ihr gefiel der Beitrag der Jugendlichen, die ihre Sichtweisen präsentierten und im Masterplan Berücksichtigung finden werden. Mit dabei auch die beiden engagierten Lehrerinnen Ilka Dörr (rechts) und Daniela Mauer (zweite von rechts), die den Beitrag der Schülergruppe vorbereitet hatten.



Text und Bild: Suzanne Breitbach

Berichte Schuljahr 2012/13

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