Tag 9

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet stachen wir bei strahlenden Sonnenschein mit zwei Holzbooten in den Kivu-See. Hier konnten wir einige Hotel-Neubauten sowie moderne Luxusvillen bestaunen, die im Gegensatz zu den einfachen Fischerbooten im darunterliegenden Hafen eher widersprüchlich wirkten. Den ersten Halt machten wir bei Monkey-Island. Das diese Insel ihrem Namen alle Ehre macht, merkten wir gleich zu Beginn. Ein kleiner Affe sprang auf das Boot, wohlwissend, dass er von unserem Kapitän etwas zu essen bekommt. Sichtlich zufrieden genoss Blueballs seine Mahlzeit. Unser nächster Stopp war die sogenannte Insel „Napoleons Chapeau“. Nach steilem und steinigem Aufstieg wurden wir auf dem höchsten Punkt der Insel mit traumhaften Ausblicken belohnt, wo wir die höchste Erhebung Ruandas – den Vulkan „Karisimbi“ - und sogar bis zur Landesgrenze der Demokratischen Republik Kongo sehen konnten. Nach einer entspannenden Rückfahrt beendeten wir unsere Bootstour wieder am Hotel „Home St. Jean". Unsere Fahrer Noel und Hamud brachten uns im Anschluss sicher zurück in die Hauptstadt Kigali.

Den letzten Abend verbrachten wir gemeinsam in einem Restaurant oberhalb Kigalis. Dort speisten wir leckeren Fisch oder Hühnchen mit Pommes. Der Geburtstag von Frau Hartenfels wurde dort mit Geburtstagsständchen in vier Sprachen gebührend gefeiert. Nach dem ausgiebigen Mahl fuhren wir zurück zum Hotel und freuen uns auf den letzten Tag in Ruanda.


Tag 10
Am letzten Tag starteten wir am Morgen zur Genozid-Gedenkstätte in Kigali. Dort angekommen überraschten uns die vielen Armeemitglieder, die wohl alle zur politischen Bildung zum Besuch der Gedenkstätte verpflichtet sind. Trotz dieses Andrangs informierten wir uns ausführlich über die Entstehung des Genozids vor den Jahren 1994. Die Gräueltaten in den Monaten April bis Juli mit ungefähr 1 Millionen Toter wurden umfänglich dargestellt. Letztlich zeigte die Ausstellung noch viele positive Beispiele der Aufarbeitung dieses Genozids. Anschließend fuhren wir zu einem kleinen Markt mit vielen kunsthandwerklichen Gegenständen der ruandischen Kultur. Dort feilschten wir mit den Händlern und kauften einige Andenken für Zuhause. Von dort aus ging es für Silas, Stefan, mich und Jean-Marie zum Endspiel um die ruandische Fußballmeisterschaft. Die lauten Fans von Rayon Sports feierten mit einem 3:0-Sieg die Meisterschaft. Die anderen Schüler und Lehrerinnen machten sich mit dem Fahrer Noël auf eine weitere Stadtrundfahrt. Nach dem Stadionbesuch und der Touristentour verstauten wir am Hotel St. Paul die Souvenirs und fuhren anschließend zum Flughafen. Dort verabschiedeten wir uns herzlich von unseren drei tollen Begleitern Jean-Marie, Noël und Hammoud. Danach warteten wir noch etwas gelangweilt auf dem Flughafen. Mit den letzten sinnvollen Einkäufen starteten wir nach Mitternacht vom Flughafen Kigali zurück in unsere Heimat.

Blog: Ruandabegegnungsreise


Tag 1

Wir starteten unsere gemeinsame Reise nach Ruanda in Oberwesel. Von dort aus sind wir mit dem Bus nach Frankfurt am Main gefahren. Die Vorfreude aber auch die Anspannung war zum Teil zu spüren. Als wir in Frankfurt am Flughafen ankamen, lief alles problemlos. Im Flugzeug ist es dann spannend geworden für die, die zuvor noch nicht  geflogen waren. Nach einem dreistündigen Flug waren wir dann auch schon in Istanbul. Dort hatten wir erstmal zwei Stunden für uns, da unser nächster Flug nach Ruanda noch dauerte. Manche haben sich was zu essen oder trinken geholt oder einfach nur entspannt. Der Flug von Istanbul nach Ruanda dauerte sieben Stunden. Anschließend fühlten sich manche wie Pudding, dennoch war es sehr lustig. Am Flughafen in Ruanda erwartete uns der Bus, mit dem wir direkt zum Hotel kamen. Dort gab es ein paar Schwierigkeiten mit den Zimmern, aber am Ende hatte jeder sein Zimmer und ist direkt eingeschlafen.


Tag 2
Der zweite Tag startete mit einem Frühstuck mit Bratkartoffeln, gebackenem Ei, Brot, Butter, usw.. Auf der Stadtrundfahrt durch Kigali mussten noch organisatorische Angelegenheiten geklärt werden, was zu Wartezeiten führte, die von uns Schüler mit bester Unterhaltung genutzt wurden. Mit einem Mittagessen in einem Restaurant eines deutschen Besitzers setzten wir den Tag fort. Der anschließende Besuch in dem  Museum  „Kanthaus" brachte uns die ruandische Geschichte vor und aus der Kolonialzeit näher. Dort konnten wir auch einheimische Tiere, wie ein Krokodil und verschiedene Schlangen, sehen und einen tollen Blick über Kigali genießen.



Tag 3
Der dritte Tag begann mit einem Frühstück aus gerösteten Bananen. Das Frühstücken in Ruanda haben wir als außergewöhnlich, aber lecker empfunden. Von 8.30 Uhr bis 11.00 Uhr nahmen wir am UMUGANDA teil, d.h. wir sammelten Gras und Sträucher von einer Wiese und anschließend versammelten sich alle ruandischen Helfer, um Neuigkeiten im Stadtviertel mitgeteilt zu bekommen.  Anschließend hatten wir kurz Zeit auszuchecken und unsere aufregende und lustige Reise zum Akagera-Park zu starten. Unterwegs erfreuten wir uns am Grüßen der Leute, die dieses mit einem Lächeln erwiderten. Die dreistündige Fahrt wurde auch dadurch ein lustiges Erlebnis. Während wir in Kigali die Leute als sehr offen gegenüber uns wahrgenommen haben, so wirkten die Leute in ländlichen Regionen eher reserviert. Bei der Ankunft im Akagera-Park durften wir endlich aussteigen und wurden von einem atemberaubenden Blick überwältigt. Daraufhin fuhren wir weiter Richtung Campingplatz. Auf dem Weg trafen wir überraschend auf Zebras. Es war ein einmaliges Erlebnis, Zebras in freier Wildbahn mitten auf unserem Weg zu sehen. Abends saßen wir zusammen am Lagerfeuer und genossen das bestens von Herrn Muders gegrillte Essen. Es war für uns alle ein ereignisreicher Tag, der ein glückliches Ende fand.


Tag 4
Wir starteten den vierten Tag um 6 Uhr morgens. Die Gruppe musste ihre Zelte wieder zusammenpacken, was einige vor eine große Herausforderung stellte. Trotzdem gelang es uns relativ schnell, unsere Sachen zu packen und in einen erlebnisreichen Tag zu starten. Heute stand die Safari durch den Akagera-Nationalpark an. Unsere Tour begann um 7 Uhr mit unserm Guide Bosko. Er ermöglichte uns, die Tiere in der freien Wildbahn auch mal aus der Nähe zu sehen. So sahen wir als erstes ein paar Zebras sowie verschiedene Affenarten. Ein spannender Höhepunkt war, als wir eine Hyäne gesehen haben. Dieses Tier befand sich auf Beutejagd, ging aber leer aus. Nach diesem Jagdversuch bewegte sich die Hyäne in unsere Richtung, zog aber nach ein paar Schritten wieder ab. Eine weitere Besonderheit war die Bekanntschaft mit einer kleinen Elefantenherde. Es lag direkt eine gewisse Anspannung in der Luft, da diese sehr gefährliche Tiere werden können. Das erkannten wir ein wenig später, als wir einem Elefantenbullen beim Essen zusehen konnten. Viele der Gruppe hatten etwas Angst, als sich dieses große Tier in Richtung Bus bewegte. Trotzdem gab es auch sehr imposante Momente. Wir konnten Büffel, Gazellen, Giraffen und weitere großartige Tieren in ihrem freien Lebensraum sehen und viele Bilder machen. Auf der Rückfahrt haben viele von uns Schlaf gebraucht, da wir am Morgen sehr früh aufstehen mussten. Später am Tag haben wir neue Freunde aus Toronto gefunden. Dies war ein sehr schöner Abschluss des Tages.

 

Tag 5
Der Tag startete wieder um 6 Uhr. Direkt nach dem Frühstück fuhren wir in Richtung Bigugu. Mittags hielten wir an einem kleinen Supermarkt, um uns was zum Essen zu kaufen. Wir hielten kurz am Hotel, räumten den Bus aus und richteten die Zimmer ein. Danach ging es direkt zur Partnerschule. Der Weg dorthin war sehr abenteuerlich. Uns wurde zuerst die Schule, zum Beispiel die Klassenräume, die Schlafsäale und die Küche, gezeigt. Danach wurden wir in eine Aula geführt, in der wir mit Tanz und Gesang begrüßt wurden. Anschließend bekamen wir traditionelle Geschenke und auch wir überreichten unsere Geschenke. Besonders über die Fußbälle freuten sich die Schüler. Uns wurde auch ein Theaterstück mit traditionellen Ritualen gezeigt, wie eine Hochzeit oder Bananenbier brauen. Daraufhin wurden wir aufgefordert mitzutanzen. Dabei hatten alle  Schüler sehr viel Spaß, auch die aus unserer Partnerschule. Dann mussten wir uns auch schon verabschieden. Da die Straßen durch ein wenig Regen nass und rutschig waren, fuhr unser Bus schon einmal vor. Deshalb liefen wir etwa eine halbe Stunde bis ins nächste Dorf.


Tag 6
Der sechste Tag begann etwas später als der vorherige Tag, da wir direkt zu unserer Partnerschule fuhren. Ein Großteil unseres Weges sind wir zu Fuß gelaufen. Als wir an der Schule ankamen, wurden wir sehr herzlich und freundlich von den Schülern begrüßt. Danach hat uns der Direktor in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt, die am Unterricht teilnahmen und somit einen Einblick in dessen Schulsystem bekamen. Die eine Gruppe hat am Matheunterricht teilgenommen, in dem mit den Laptops der Schule gearbeitet wurde. Die andere Gruppe hat am Englischunterricht teilgenommen, dort haben sie in Gruppenarbeit zusammen mit den Schülern gearbeitet und gesungen. Nach der Unterrichtseinheit gab es eine Pause, wo wir uns mit den Schülern unterhalten haben. Danach gab es ein großes Buffet, das sehr lecker geschmeckt hat. Nachdem wir gegessen hatten, wurden uns einige Tanzschritte ihrer Kultur beigebracht. Zu guter Letzt gab es ein großes Volleyballspiel, bei dem jeder zugeschaut hat und viele mitgespielt haben. Nach der Niederlage gegen unsere Partnerschule, trotz Verstärkung durch unser Volleyballass Stefan Rätz, kam die Verabschiedung von unseren neuen Freunden.


Tag 7

Am Anfang des siebten Tages aßen wir um 8 Uhr unser Frühstück. Daraufhin starteten wir zunächst die Reise zu einem Wallfahrtsort mit Kirche, welche mit einer beachtlich großen, voluminösen Jesus Statue bestückt war. Woraufhin wir das Nationalmuseum in Huye zu allgemeinen Themen der Kultur und des Lebens der Ruander heute und in der Vergangenheit betraten. Als wir die Museumstour beendet hatten, starteten wir den weiten Weg zu unserer nächsten Übernachtungsherberge. Kurz nach der Ankunft gingen einige hartgesonnene freiwillig auf eine Wanderung zu einer höchst interessanten Baustelle und trafen auf dem Weg dorthin auf ein paar einheimische junge und nette Kinder. Als das Duo Hannah und Hedi währenddessen, Hannahs Zimmer betraten, blühte ihnen das Grauen. Denn als sie die Tür öffneten, kamen ihnen reißende Fluten vom Bad entgegen. Da die Dusche selbstständig Wassermassen freigab, sorgte dies für eine großflächige Überschwemmung, welche das ganze Zimmer betraf. Doch zum Glück traf Hannah auf Tom, David und Léon, die ihr mit heldenhaftem Einsatz und Handtüchern Teile der Überschwemmung beseitigten. Einige Sekunden später trafen zahlreiche weitere Helfer ein. Und der Tag endete mit einem wundervollen Mahl, das manche wohl als das beste Abendessen der gesamten Reise bis dato betitelten.


Tag 8
Der 8. Tag begann mit dem Frühstück um 5:30 Uhr. Daraufhin sind wir mit dem Bus zu dem Nyungwe National Park gefahren. Am Anfang des Parks haben wir direkt ein paar Affen auf der Straße gesehen. Die Straße wurde sehr gut von bewaffneten Soldaten bewacht. Gegen ca. 8:30 Uhr haben wir die Tour begonnen. Zuerst sind wir durch eine riesige Teeplantage gelaufen. Der Guide hat uns etwas über Tee erklärt, z. B. wie grüner oder schwarzer Tee entsteht und wie man Tee erntet. Danach sind wir mit einem Ranger in den Wald gegangen. Er hatte eine Machete und hat sich einen Weg durch das Gestrüpp geschlagen. Dort konnten wir Affen in den Baumwipfeln beobachten, leider waren sie manchmal schwer zu sehen. Später sind wir mit dem Bus in Richtung Kivu-See gefahren. Gegen ca. 14:30 kamen wir am Hotel am Kivu-See an. Von dem Hotel hat man einen traumhaften Ausblick. Nach einem kleinen Stadtbummel, ließen sich einige mit dem Fahrradtaxi zurück zum Hotel fahren. Am Abend haben wir noch schön und lecker zusammen das Abendessen eingenommen.


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