Acht Schüler und fünf Schülerinnen der Klassenstufen 8 und 9 wurden von zwei externen Referenten des Landesmedienzentrums in einem Lehrgang zu Medienscouts ausgebildet. Um wichtige Informationen zum sicheren Umgang mit Medien, vor allem mit dem Internet, zu erhalten, „opferten“ die Jugendlichen auch einen freien Nachmittag.

Während der zweitägigen Ausbildung wurden folgende Bereiche thematisiert:

Zur Vorbereitung des Kurses erstellten die Schüler und Schülerinnen einen Mediennutzungsfahrplan. Darin wurde von den Jugendlichen die tägliche Mediennutzung festgehalten. Es wurde unterschieden zwischen Büchern, Fernsehen, Handynutzung, PC (Offlinenutzung) und PC (Onlinenutzung). Erwartungsgemäß war das zeitlich meistgenutzte Medium das Internet. Dieses Ergebnis bestätigte die Notwendigkeit, die Schüler in einem sicheren Umgang mit dem Internet in besonderem Maße zu schulen.

Als Einstieg in das Thema Gefahren im Netz wurde der Kurzfilm „Wo ist Klaus“ von klicksafe.de, der auch aus der Werbung bekannt ist, gezeigt. Hierin werden die virtuellen Gefahren des Internets in realistischen Spielszenen dargestellt. Passend zum Inhalt des Kurzfilms erstellten die Schüler ein Plakat zu den „Internetfallen“ Extremismus, Pornografie, sexuelle Belästigung und Gewalt sowie deren Bekämpfung. Dieses Poster wurde später nach weiteren Filmen zu Cybermobbing und Datenmissbrauch ergänzt.

Für ein von Jugendlichen oft genutztes Tool im Netz, dem Chat, wurden mit den Schülern mögliche Probleme erarbeitet und daraufhin spezielle Regeln erstellt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen lernten die Schüler, wie man sicher in sozialen Netzwerken auftritt. Dazu gehört die Erstellung von sicheren Passwörtern und Profilen, die persönliche Daten nur in einem gewissen Maße preisgeben.

Zuvor formulierte Erwartungen zu den Aufgaben eines Medienscouts wurden durch neu Erlerntes ergänzt und als „Der perfekte Medienscout“ auf einem Poster dargestellt.

Am zweiten Tag erarbeiten die Schüler in Kleingruppen die Themen „Datenschutz“, „Mobbing“, „Aufgaben eines Medienscouts“ und „Erkennung von falschen Informationen im Netz“. Mit Hilfe von Powerpointpräsentationen wurden die Ergebnisse dargestellt. Diese Präsentationen sollen als Grundlage dienen, den Mitschülern eine sichere Nutzung des Internets zu vermitteln.

Nach zwei Tagen motivierter Arbeit waren alle teilnehmenden Schüler überzeugt, an einem interessanten und sinnvollen Projekt teilgenommen zu haben.

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